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Verdacht: Ist der Mülheimer Polizeikommissar ein radikaler Salafist?

In Mülheim wurde jetzt ein Skandal aufgedeckt. Ein Mülheimer Polizeikommissar wurde als radikaler Salafist enttarnt und von der Essener Polizeipräsidentin suspendiert. Die Suspendierung erfolgte schon Ende April.

Der Deutsche, der aus der Türkei stammt, soll auch den Koran über das deutsche Grundgesetz stellen. Aufgefallen sei er, als er Infostände der Salafisten für die Verteilaktion von Gratis-Koranen angemeldet hatte.

An diesen Infoständen habe er auch aktiv mitgewirkt. "Er war auch selbst an dem Stand aktiv. Als Staatsschützer ihn befragten, gab er an, dass der Glaube für ihn über allen anderen Gesetzen stehe", sagte Polizeisprecher Ulrich Faßbender.


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WebReporter: Devils_Eye
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Skandal, Polizist, Koran, Salafist, Verteilung
Quelle: www.bild.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.05.2012 10:49 Uhr von Devils_Eye
 
+19 | -3
 
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Das darf doch nie und niemals passieren.... Er muss doch neutral bleiben... Ich mein man kann glauben was man will, aber ein Schutzmann muss schützen und darf nicht das deutsche Grundgesetz brechen.

Entschuldigt den Begriff Korane. Meines Erachtens ist dies die Mehrzahl von Koran

[ nachträglich editiert von Devils_Eye ]
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08.05.2012 10:56 Uhr von NoPq
 
+9 | -3
 
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Deutsche Polizisten: - Hools und Salafisten :-D
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08.05.2012 12:46 Uhr von K-rad
 
+0 | -14
 
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08.05.2012 13:16 Uhr von K-rad
 
+0 | -12
 
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08.05.2012 14:54 Uhr von ArrowTiger
 
+5 | -1
 
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@K-rad: -- "Wo hat er denn das Gesetz gebrochen ?"

Das Problem ist, daß er den Koran über das Gesetz stellt. Das macht ihn für den Job als Staatsdiener unvertretbar.
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08.05.2012 15:04 Uhr von K-rad
 
+0 | -10
 
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08.05.2012 15:15 Uhr von K-rad
 
+0 | -6
 
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@ArrowTiger: Für welchen gläubigen Menschen steht denn sein Glaube nicht über allem und warum sollte dies eine Gefahr bedeuten ?. In seinem privaten Leben kann er doch seinen Glauben ausleben. Bisher scheint es doch auch keinerlei Probleme gegeben haben bezüglich seiner beruflichen Qualifikation. Besteht nun urplötzlich die Gefahr das er als Streifenpolizist die Vergehen nicht nach dem Gesetz sondern nach dem Koran ahndet ?. Ich sehe da keinerlei Probleme.
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08.05.2012 15:27 Uhr von ArrowTiger
 
+6 | -2
 
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@K-rad: -- "Für welchen gläubigen Menschen steht denn sein Glaube nicht über allem und warum sollte dies eine Gefahr bedeuten ? In seinem privaten Leben kann er doch seinen Glauben ausleben."

Solange jemand aufgrund seines Glaubens als private Überzeugung ansieht und er nicht mit geltenden Gesetzen in Konflikt kommt, kann er glauben was er will. Meinetwegen auch an fliegende Spaghettimonster... ;-)

Anders sieht es aus, wenn jemand seinen Glauben (oder auch seine politische Einstellung, da gibt es keinen Unterschied) über alles andere stellt, auch über geltendes Recht. Da es sich bei den Salafisten um eine radikale, menschenverachtende Sekte handelt, kann man so jemanden keinen Job machen lassen, bei dem der Staat vor allem anderen steht. Das kann nicht funktionieren!

Ich will jedenfalls keine Scharia in Deutschland! Das wäre ein massiver humanistischer Rückschritt für unser Land.
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08.05.2012 18:11 Uhr von K-rad
 
+0 | -8
 
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@ArrowTiger: Wir haben doch auch kein Problem damit offen rassistische Parteien wie Pro-NRW und NPD zu dulden und durch Steuergelder ihre Diäten zu zahlen. Sind diese Menschen nicht eine weitaus größere Gefahr für das Land als ein einzelner Streifenpolizist ?
Und warum sind die Salafisten so urplötzlich zu einer so großen Gefahr geworden ? Nur weil sie ein legales Buch verteilt haben ? Wer darf denn in Deutschland den Koran verteilen ?. Wenn man 100 deutsche blauäugige, blonde Studenten dafür einstellen würde , wäre es dann ok ?.
Die Regierung muss die eigenen Bevölkerung schon für sehr dämlich halten wenn sie der Meinung ist das jeder der einen Koran in die Hand bekommt direkt ein Islamist wird.
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09.05.2012 13:40 Uhr von LoneZealot
 
+2 | -0
 
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@K-rad: " Für welchen gläubigen Menschen steht denn sein Glaube nicht über allem und warum sollte dies eine Gefahr bedeuten ?"

Das stimmt so nicht, egal welchen Glauben ich habe, ich muss das Gesetz des jeweiligen Landes halten und auch entsprechend respektieren, Ausnahmen kann es nur in totalitären Regimen geben und da ist man NOCH vorsichtiger nicht aufzufallen.

Eine Gefahr in sofern als das man versucht sein Religionsgesetz mit Gewalt der Mehrheit aufzudrängen und im Land Unruhe zu stiften.

In Deutschland kann ich religiös tun und lassen was ich will solange ich mich an die Gesetze halte.

Nimm mal das einfache Beispiel Heirat, in Deutschland gibt es eigentlich nur die sekuläre Heirat, ob ich danach eine religiöse Heirat mache, ich für den Staat unerheblich.
Heirate ich nur religiös, dann kümmert das den Staat ebensowenig, es sei denn das diese Heirat rechtskrägtig in einem anderen Land vollzogen wurde.

Wenn Salafisten missionieren wollen, dann können sie das tun solange das im Rahmen geltenden Rechts abläuft, das tun alle anderen Religionsgemeinschaften auch die missionieren, Hare Krishna- Leute waren früher auch aufdringlich und haben deshalb Probleme bekommen.

Wenn der Staat das Zeigen von Karrikaturen erlaubt, dann können diese Leute sich zwar aufregen, aber dagegen tun können sie erstmal nichts.
Kommt es noch zu organisierter Gewalt, dann MUSS der Staat seine Bürger schützen und das wurde getan.

Meiner Meinung nach haben die Salafisten sehr schlechte PR-Berater wenn sie solche Ausschreitungen in Kauf nehmen.
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09.05.2012 17:32 Uhr von K-rad
 
+0 | -4
 
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@makak: Darf ich fragen wo sie Theologie studiert haben ? Oder bilden sie sich ihre Meinung doch nur indem sie Überschriften bei Bild und Spiegel lesen ?. Jeder Schmetterling könnte mehr vom Winter erzählen als sie von der Scharia.
Manchmal reicht es eben nicht aus einfach einen Begriff bei Google einzugeben und 2 Artikel dazu zu lesen um ein Gesamtverständnis für ein Thema zu bekommen.
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09.05.2012 17:45 Uhr von K-rad
 
+0 | -4
 
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@LoneZealot: Und warum dürfen diese Menschen dann den Koran nicht verteilen ?. Ist das auch illegal ?. Gegen welches Gesetz vertossen sie dabei ?. Warum werden sie dann nicht einfach angezeigt wenn sie doch etwas tun was nach deutschem Recht verboten ist ?. Sie gehen weder aktiv auf Menschen zu noch schwätzen sie irgendwem den Koran auf.
Rechtsradikale dürfen direkt vor den Moscheen mit Karikaturen provozieren aber wenn auf einem öffentlichen Platz Korane kostenlos zum Mitnehmen angeboten werden dann ist es eine riesen Gefahr. Für ein Land mit unserer Geschichte ist dies einfach nur beschämend und zeigt offen auf das hier noch immer mit zweierlei Maß gemessen wird.
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09.05.2012 20:06 Uhr von LoneZealot
 
+3 | -0
 
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@K-rad: " Und warum dürfen diese Menschen dann den Koran nicht verteilen ?. Ist das auch illegal ?. "

Das ist absolut nicht illegal und sie dürfen das auch machen.

"Rechtsradikale dürfen direkt vor den Moscheen mit Karikaturen provozieren aber wenn auf einem öffentlichen Platz Korane kostenlos zum Mitnehmen angeboten werden dann ist es eine riesen Gefahr. "

Das Zeigen von Karrikaturen verstösst gegen kein Gesetz in Deutschland, deshalb dürfen sie das auch machen.

Ich selbst würde solche Bilder einfach aus dem Grunde nicht zeigen weil es nur zu sinnlosem Streit führt und rein garnichts Konstruktives bringt.

Andererseits könnte man sagen das dadurch die Salafisten gezeigt haben wie weit sie gehen würden.

"Für ein Land mit unserer Geschichte ist dies einfach nur beschämend und zeigt offen auf das hier noch immer mit zweierlei Maß gemessen wird. "

Wird es doch garnicht. Die einen dürfen Korane verteilen und die anderen zweifelhafte Bilder zeigen.
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27.05.2012 12:07 Uhr von maxklarheit
 
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Pro-NRW-Funktionär ist Polizist suspendiert: Mittwoch, 16. Mai 2012, 15:54 Uhr

Aachen (dpa/lnw) - Ein Aachener Polizist, der der rechtsextremen Splitterpartei Pro NRW als führendes Mitglied angehört, ist vom Dienst suspendiert worden. Das teilte die Polizei in Aachen am Mittwoch mit. Pro NRW ist laut Verfassungsschutzbericht verfassungsfeindlich. Der Beamte steht im Verdacht, als Kreis- und stellvertretender Landesvorsitzender von Pro NRW gegen das Beamtenstatusrecht verstoßen zu haben. Der Polizist war im Verkehrsbereich tätig.


Skandal, Skandal, Skandal

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