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Präparierte Webseiten als neuer Infektionsweg für Android-Geräte

Laut Sicherheitsdienstleister Lookout Mobile Security besteht nun zum ersten Mal auch für Android-Smartphones und -Tablets Gefahr, beim Besuch einer präparierten Webseite im Hintergrund einen Trojaner zu installieren. Diese Gefahr gab es vorher nur für Desktop-Betriebssysteme.

Laut Lookout gibt es derzeit eine Vielzahl von Webseiten die so modifiziert sind, dass sie als Transportweg für diesen Angriff dienen. Bisher haben diese aber noch wenig Besucher. Die so verbreitete "Malware" trägt die Bezeichnung "NotCompatible" und wird automatisch heruntergeladen.

Ein direkter Schaden ist zunächst nicht zu befürchten, man geht aber davon aus, dass geschützte Netzwerke verwundbar seien, da die infizierten Geräte als Proxy dienen können.


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WebReporter: Adrian79
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Virus, Android, Webseite, Malware, Infizierung
Quelle: winfuture.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.05.2012 15:56 Uhr von Adrian79
 
+3 | -0
 
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geschrieben hatte ich:das geschützte Netzwerke verwundbar sind
nun steht da: dass das geschützte Netzwerke verwundbar sei

da muss noch ein E bei Netzwerke weg ;-)
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07.05.2012 16:10 Uhr von Darksim
 
+0 | -2
 
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Derzeit: ungefährlich. Der Nutzer muss einer Installation auch erst mal zustimmen. Tut er das nicht, wird sie (die Malware) nicht aktiv.
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07.05.2012 16:35 Uhr von derNameIstProgramm
 
+1 | -1
 
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Zusammenfassung: Also fassen wir mal zusammen:
Der Nutzer muss eine Webseite besuchen, soweit noch so einfach. Der Download der Datei wird automatisch gestartet. Soweit noch ok. Doch jetzt beginnt die Schwierigkeit: Der Nutzer muss der Installation zustimmen, und die Installation geht nur falls der Nutzer irgendwann einmal vorher in den Systemeinstellungen angegeben hat, dass er auch Anwendungen aus unbekannten Quellen installieren möchte.

Klingt jetzt irgendwie noch nicht sonderlich gefährlich...
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07.05.2012 16:51 Uhr von Adrian79
 
+2 | -0
 
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stimmt: im ersten moment klingt es noch nicht sonderlich gefährlich, aber wer sich an die anfänge dieser sachen im pc bereich erinnert...damals muste man auch zustimmen.
dann kamen funktionen die auf den zustimmen button gedrückt haben, später ging es dann, wie heute, von ganz alleine.

der anfang ist gemacht, der markt recht groß und ich bin sicher...man wird davon leider noch mehr hören in der zukunft :-(
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08.05.2012 16:15 Uhr von derNameIstProgramm
 
+0 | -0
 
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@Adrian79: Naja, wenn der Anfang tatsächlich darin besteht, dass man mit Hilfe der Javascript Funktion window.top.location.href auf eine apk Datei verweisen kann, dann gibt es diese "Sicherheitslücke" schon seit Erlauben von Javascript in Android, also seit der ersten Version.

Übrigens, unter jedem anderen System ist es nicht großartig anders. Nehmen wir als Beispiel Windows: Kicken wir auf den Link zu einer exe-Datei (oder verweisen sie mit location.href), so fängt ein Browser an die Datei im Hintergrund runterzuladen. Gleichzeitig fragt er, ob man die Datei speichern möchte oder direkt ausführen möchte. Wählt der Nutzer, genauso wie in dem hier beschriebenen Android Fall Ausführen, dann bekommt der Nutzer die Warnung, dass es aus einer unbekannten Quelle kommt. Drückt er auf Ja, wird es installiert. In Android gibt es standardmäßig dieses Ja gar nicht, dafür müsste der Nutzer erstmal in der Systemeinstellung die Unbekannten Quellen aktivieren. Fazit: Möglicher Infektionsweg? Ja. Risiko? Ja, aber kleiner als unter Windows.

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