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Verringerte Sonnenaktivität führte vor 2.800 Jahren zu 200-jähriger Kälteperiode

Forscher vom Helmholtz-Zentrum in Potsdam, einem Geoforschungszentrum, haben nun im Meerfelder Maar in der Eifel Sedimentgestein entnommen und untersucht.

Anhand der sogenannten Warven, Ablagerungen die Aufschluß über das damalige Klima geben, konnten die Forscher feststellen, dass vor 2.800 Jahren der Rückgang der UV-Strahlung zu einer Kälteperiode in Europa führte. Diese dauerte ganze 200 Jahre an.

Analysen ergaben, dass sich in den Warven weniger Beryllium-10 ablagerte. Das Isotop bildet sich durch direkte Sonneneinstrahlung. Dies zeigt, dass nicht nur die UV-Strahlung um circa acht bis zehn Prozent sank, sondern dass auch die Sonneneinstrahlung während der Kälteperiode abnahm.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Europa, Sonne, Strahlung, Gestein, Geologie, Kältewelle
Quelle: scinexx.de

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