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Europa-Uni erntet Spott: Masterarbeit mit Belegen fürs Hellsehen veröffentlicht

Die Europa-Universität Viadrina in Frankfurt an der Oder hat eine Masterarbeit veröffentlicht, wegen der sie im Internet mit Hohn überzogen wird.

Die Uni widmet sich inzwischen auch dem Thema übersinnliche Phänomene und hat dazu nun in einer Arbeit angebliche Beweise fürs Hellsehen veröffentlicht.

"Ein Beispiel für die völlige Entgleisung akademischer Qualitätsstandards", so ein Wissenschaftsblog wütend: "Guttenbergs Dissertation konnte man immerhin noch zugutehalten, dass sie - wenn auch weitgehend abgeschrieben - einen sinnvollen und wissenschaftlich gehaltvollen Text darstellt."


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Arbeit, Uni, Spott, Master, Hellseher, Frankfurt (Oder), Universität Viadrina
Quelle: www.spiegel.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.05.2012 12:02 Uhr von jpanse
 
+34 | -1
 
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Das hätten die Schreiber: der Arbeit aber vorhersehen müssen.


*muhahahahaha*
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07.05.2012 13:19 Uhr von Klecks13
 
+0 | -0
 
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@ jpanse: Wahrscheinlich hat er seine Karten verlegt ;-))
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07.05.2012 13:57 Uhr von no_trespassing
 
+2 | -2
 
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Generell ist das wissenschaftliche Niveau unten: Was heutzutage als Bachelor-Arbeit akzeptiert und dann auch noch mit 1,0 bewertet wird, wurde früher nicht mal als simple Hausarbeit durchgelassen.

Wissenschaftlicher Wert = 0. Ansammlungen aus Wikipedia-Artikeln, irgendwo zusammengesuchte Grafiken, usw.

Eigene geistige Leistungen, selbst erstellte Statistiken mit selbst durchgeführten Umfragen sind auf dem Rückzug.
Die Bachelor-Arbeiten zeigen nur, dass man sich mit einem Thema näher befasst hat. Ungefähr wie ein groß angelegtes Referat.

Wenn man Diplomarbeiten aus den 80ern und 90ern mit den Bachelorarbeiten heute vergleicht, ist das Himmel und Hölle.

Einzig die MINT-Fächer verlangen ein akzeptables bis hohes Niveau. Ist wohl der Grund, warum das immer weniger Leute studieren und lieber "irgendwas mit Medien" machen wollen.
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07.05.2012 14:55 Uhr von Peter323
 
+4 | -0
 
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@no_trespassing: Kann dir leider nicht zustimmen.

Vor 20-60 Jahren hat man die Diplomer förmlich reihenweise durchgewunken, weil nur wenig studierten und akuter Mangel in der Wirtschaft herrschte.

Heute studiert nahezu jeder und sämtliche Hochschulen haben ihr Niveau dermaßen in die Höhe geschraubt, dass dies kaum noch schaffbar ist, ausfiltern wo es geht ist die Devise.

Die ganzen Doktorarbeiten die heute als Plagiate enttarnt wurden, stammen auch aus der damaligen Zeit. Heute ist es definitiv bei weitem schwieriger zu kopieren als damals.

im IT Bereich bei mir damals, hat man den Diplom Studiengang genommen und von den Stunden und Kurse 1:1 auf Bachelor umgeändert. Man hat die Namen noch geändert.
Der Aufwand blieb der gleiche und ist inzwischen sogar noch gestiegen.
Nur was man am Ende bekommt, ist nicht mehr soviel Wert wie das Diplom, so ist man eigentlich fast schon verpflichtet einen Master dranzuhängen.

Man merkt das übrigens auch noch heute.
In Fächern, bei denen es an Studenten mangelt, z.B. Mathematik(Klassiker), gibt es sehr kulante und sehr studentenfreundliche SPOs --- selbst wenn man da irgendwo durchsemmelt, gibs Freiversuche und gute Behandlung, etc.

Im IT Bereich an den Unis heutzutage gibs knockout Systeme mit Timer und eiskalte aussieb Verfahren, die es nie zuvor gab.

Damals gab´s halt in allen Fächern Mangel, weil einfach wenig studiert haben, heute ist das anders und deswegen ist das Niveau auch bei weitem höher, man kann mehr sieben.
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07.05.2012 16:11 Uhr von DEvB
 
+1 | -0
 
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@no_trespassing und @Peter323: Ich denke ihr habt beide recht! Das Studium heutzutage ist ungleich härter als noch vor wenigen Jahren. Ich selbst habe noch ein Diplom machen dürfen. Es war sicherlich alles andere als ein Spaziergang aber wenn ich mir ansehe wie Studenten heute durch ihren Bachelor geprügelt werden ist das echt unglaublich. Es wird noch viel stärker ausgesiebt, einfach weil nicht genug Plätze da sind. Momentan kommt ja noch das Problem der doppelten Abitursjahrgänge und die abgeschaffte Wehrpflicht hinzu. Der Zeitdruck von Bachelorstudenten ist enorm. Ich musste jedenfalls niemals 10 Klausuren in 7 Tagen schreiben wie eine Freundin von mir. Im Gegensatz dazu finde ich aber die Abschlußarbeiten wie @no_trespassing auch sehr unterdurchschnittlich. Ist ja auch logisch... Bachelor-Studenten lernen nur wie man auswendig lernt und nicht mehr das wissenschaftliche Arbeiten. Die Unis lassen das durchgehen, weil sie die Studenten auch loswerden wollen...
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08.05.2012 11:56 Uhr von Seravan
 
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treffen sich 2 Hellseher: Sagt der eine: "Kenn ich schon.............."

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