06.05.12 20:05 Uhr
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Netzaktivisten attackieren Autorenvereinigung

Die Autorenvereinigung "Das Syndikat" gründete eine Initiative zum Schutz des Urheberrechts und wurde daraufhin Opfer von Internet-Terror.

Die Website der Kampagne sowie mehrere privat Rechner wurden von anonymen Netzaktivisten mit sogenannten Mail-Bomben attackiert. Dabei brechen die Rechner unter mehreren tausend ankommenden Mails zusammen. Eine Autorin bekam sogar Hass-SMS auf ihr Handy.

Die Autoren wollen sich von dieser Attacke nicht beirren lassen. Sie haben Strafanzeige gestellt und setzen ihre Kampagne fort.


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WebReporter: PudelDesTodes
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Angriff, Hacker, Autor
Quelle: www.derwesten.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.05.2012 20:05 Uhr von PudelDesTodes
 
+3 | -0
 
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Auch wenn das Urheberrecht nach heutiger Regelung sicher hinterfragt werden sollte, ist das definitiv der falsche Weg.
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06.05.2012 20:54 Uhr von Hawkeye1976
 
+2 | -8
 
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Tja: Das zeigt genau, wes Geistes Kind diese Netzaktivisten sind. Wer nicht ihrer Meinung ist, wird zum Angriffsziel. Ich hoffe, die Strafanzeigen führen zu etwas.
Es ist völlig ligitim, dass ein Autor, der teils Monate oder Jahre an einem Buch schreibt, mit seinem Urheberrecht machen kann, was er will.
Glaubt ihr wirklich, Verlage würden noch in Nachwuchsautoren investieren, wenn z.b. die Schutzfristen wegfallen würden?

Erläuterung:
Die Schutzfristen sind die berühmten 70 Jahre nach dem Tod, in denen das Urheberrecht weiterbesteht.
Diese kann man sicher kürzen, aber wegfallen dürfen sie nicht, da diese Fristen z.b. auch die Verlage absichern, dass sie im Falle des vorzeitigen Ablebens ihres neuentdeckten Autoren noch ein paar Jahre dessen Werk vermarkten können. Ältere Autoren hätte ohne diese Fristen wohl gar kein Chance mehr....
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06.05.2012 21:23 Uhr von tfs
 
+1 | -0
 
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Wenn es nur das wäre. Wenn das wirklich das Problem der armen Verlage wäre, dann könnte man genau so gut eine Schutzfrist einführen die ab Beginn der Wahrung der Verwertungsrechte in Kraft tritt. Angenommen das wären 10 Jahre, und der Urheber würde nach 2 Jahren sterben, dann könnte der Verlag die Rechte noch 8 weitere Jahre verwerten. Zur Absicherung solch seltener Fälle würde so eine Regelung völlig ausreichen, aber darum geht es den Verlagen gar nicht, es geht um maximalen Profit mit minimalem Aufwand.

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