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Griechenland: Faschisten wohl zum ersten Mal im Parlament vertreten

In Griechenland hat es bei den Parlamentswahlen deutliche Verluste für die Regierungsparteien gegeben. Die ersten Prognosen gehen davon aus, dass die Parteien wohl Schwierigkeiten damit haben werden, eine Mehrheit zu bekommen.

Die Nea Dimokratia, eine konservative Partei, erhielt 17 bis 20 Prozent der Wählerstimmen. Neben den Sozialisten der Pasok-Partei und der linksradikalen Syriza-Partei werden auch die Faschisten den Sprung ins griechischen Parlament schaffen.

Die rechtsextreme Partei Chrysi Avgi steht mit einem Sprung über die Drei-Prozent-Hürde zum ersten Mal im Parlament. Sollte Griechenland die Sparzusagen der aktuellen Regierung unter einer Neuen nicht einhalten können, droht die Staatspleite.


WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Griechenland, Wahl, Pleite, Parlament
Quelle: www.sueddeutsche.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.05.2012 18:48 Uhr von Borgir
 
+2 | -8
 
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So ist das. In solchen Zeiten, wenn die "großen" Parteien nichts zu Stande bekommen ziehen Radikale (ob rechts oder links ist egal) in die Parlamente ein. Und wieder weiß niemand, warum das geschehen konnte, wie immer.
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06.05.2012 18:56 Uhr von General_Strike
 
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@Griechenland-Urlauber: Storniert besser eure Reise. Nächstes Jahr kostet der Griechenland-Urlaub nur noch die Hälfte, falls überhaupt. Aber dann müsst ihr vorher wieder Geld wechseln.
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06.05.2012 19:27 Uhr von usambara
 
+1 | -7
 
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ach die EU wird erpressen, bis das Wahlergebnis wieder "stimmt".
Die Nazipartei beschwört ihre "alten Götter" bzw sind ultra-orthodox und haben territoriale Ansprüche an diverse Nachbarländer.

[ nachträglich editiert von usambara ]
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06.05.2012 19:51 Uhr von General_Strike
 
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Reisepass: Der Personalausweis wird dann vielleicht auch nicht mehr reichen, um dort rein zu kommen. Vielleicht braucht ihr gar ein Visum.
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06.05.2012 20:19 Uhr von bibip98
 
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na, so golden ist die morgenröte auch wieder nicht, dass die was zu sagen hätten. Denn wenn die das Sagen hätten, wäre innerhalb der nächsten 2 Monaten Krieg.
Die wollen Südalbanien "heim ins Vaterland" bringen. Dort wohnt eine Minderheit von Griechen. Ergebnis wäre, dass GR die nächste Niederlage einstecken müsste. Denn solche Gebietskorrekturen lässt die Nato, EU, usw. nicht zu.
Außerdem wollen sie keine Kredite der EU mehr zurück zahlen.
Etwas gehirnamputiert.
Hat jemand deren Parteizeichen?
Es soll ähnlich dem Hakenkreuz sein.
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07.05.2012 10:35 Uhr von psycoman
 
+0 | -0
 
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@bibip: Also wenn es das Zeichen ist, dass ich kenne, dann ist das ein Teil einer Bordüre mit der Vasen, Mauern und anderes verziert wurde, im antiken Griechenland. Das ganze ist eckig, erinnert also ein wenig an die Haken des Hakenkreuzes.

In Krisenzeiten werden eben mehr extreme oder bisher kleine Parteien gewählt, denke ich. Ob die es besser machen sei dahingestellt.
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07.05.2012 12:53 Uhr von bibip98
 
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psycoman: auf diese Art ist 1933 auch mal eine Partei ans Ruder gekommen......

Und genau das Gleiche war in Israel als Begin gewählt wurde.

Man muss mit Proteststimmen sehr vorsichtig sein.
Wenn zu viel "protestwählen" könnte eine Partei gewählt werden, die man gar nicht will. :-)

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