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Chef des Weltwirtschaftsinstituts fordert EU-Protektorat für Griechenland

Nach Ansicht von Professor Thomas Straubhaar, Chef des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts, handle es sich bei Griechenland um einen "failed state" (gescheiterten Staat). Deshalb solle man Griechenland nach der Wahl unter Verwaltung der EU stellen.

Griechenland benötige nicht nur den Rat, sondern auch die massive Unterstützung der EU, um einen funktionstüchtigen Staatsapparat herzustellen. Deshalb "wäre es klug, darauf hinzuarbeiten, Griechenland zu einem europäischen Protektorat zu machen" argumentierte Straubhaar im "Tagesspiegel".

Der Duden spricht bei einem Protektorat von einer Schutzherrschaft über einen anderen Staat. Straubhaar will mit Hilfe dieser Schutzherrschaft eine Erneuerung aller staatlichen Institutionen in Griechenland erreichen, ohne den Nationalstolz der Griechen zu beschädigen.


WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: EU, Chef, Griechenland, Professor
Quelle: www.welt.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.05.2012 16:15 Uhr von usambara
 
+4 | -1
 
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"...nach der Wahl: unter Verwaltung der EU stellen"
und nach der Abschaffung der Demokratie wird das Militär auch
unter EU-Kontrolle gestellt- und somit das rebellierende Volk.
Griechenland- nur eine Blaupause für weitere EU- Länder.
Das EU-weit die Polizei und Militär Aufstandsbekämpfung zusammen trainieren sollte somit niemanden mehr wundern.
http://www.imi-online.de/...
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06.05.2012 16:25 Uhr von thatstheway
 
+1 | -1
 
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Was bedeutet das ? Das ist wahrscheinlich der Versuch des Anfangs noch "frei" denkende Menschen unter Aufsicht zu stellen und notfalls umzuerziehen ; analog den Internierungslagern der USA.

Ein Komiker ist das schon :
.....ohne den Nationalstolz der Griechen zu beschädigen.

Die Griechen waren schon mal "unter Aufsicht" und da ist der Schuß auch nach hinten losgegangen.

[ nachträglich editiert von thatstheway ]
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06.05.2012 16:29 Uhr von shadow#
 
+0 | -3
 
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Toll! Wer soll das machen?
Der Teil Europas der gerade politische und wirtschaftliche Einigkeit demonstriert?

Die Griechen müssen selbst sehen wie sie aus der Scheiße wieder rauskommen an der sie selbst Schuld haben.
Sämtliche weiteren Aktionen sollten nur noch dazu dienen, den Schaden für den Euro zu begrenzen und sämtliche negativen Folgen auf Griechenland zu beschränken.
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07.05.2012 11:23 Uhr von artefaktum
 
+1 | -1
 
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EU-Protektorat in Griechenland und Straubhaar als Gauleiter, um die Griechen mal so richtig zu erziehen! Das würd dem Mann sicher gefallen. ;-)
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09.05.2012 23:34 Uhr von Safesearchaus
 
+1 | -0
 
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Wenn: er möchte das die Griechische Nazipartei statt 7% auf 70% ansteigen soll, dann ist das genau der richtige weg LOL

@usambara

"und nach der Abschaffung der Demokratie wird das Militär auch unter EU-Kontrolle gestellt- und somit das rebellierende Volk."

Das Militär in Griechenland würde eher einen Putsch begehen, als sich vom Ausland offen regieren zu lassen, selbst die Polizei würde nicht gegen das volk vorgehen in so einem fall, alles in allem eine dümmlichnaive schnapsidee eines Berufstheoretikers, nichts weiter.



[ nachträglich editiert von Safesearchaus ]

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