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Schlecker: Riesige Klagewelle früherer Mitarbeiter kann die Sanierung scheitern lassen

Eine mögliche Rettung des angeschlagenen und insolventen Drogerieriesen Schlecker gestaltet sich zunehmend schwieriger. Schuld daran ist eine riesige Klagewelle gekündigter Mitarbeiter.

Nach Auskunft des Insolvenzverwalters Arndt Geiwitz haben bislang knapp 3.850 frühere Angestellte Klage gegen Schlecker eingereicht. Das würde potenzielle Investoren zunehmend verunsichern.

Und es wird damit gerechnet, das noch weitere, früherer Mitarbeiterinnen klagen werden. Und dieses Risiko schreckt Investoren ab, da diese, wenn die Klägerinnen Recht bekomme und wieder eingestellt werden müssten, diese dann mit übernehmen müssten.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Mitarbeiter, Sanierung, Schlecker, Klagewelle
Quelle: web.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.05.2012 15:02 Uhr von EraZor2k4
 
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Schlecker Sorry aber Schlecker ist einfach nicht mehr modern und hat es einfach verpennt, ständig mit der Zeit zu gehen. Wenn man sich nur das Sortiment anschaut,...das ist schon jahrzehnte alt. Gut, früher war das super, weil es z.B. Babynahrung in zig Sorten nicht mal eben in jedem Laden gab. Heute sieht das aber anders aus, den ganzen Kram kannste dir heute in jedem Laden kaufen - und meistens auch noch günstiger als bei Schlecker. Fotos entwickeln kannste online und neue Produkte hat meistens der Discounter um die Ecke schneller als der Schlecker. Aktive Werbung vom Schlecker kenn ich jetzt z.B. auch gar nicht. Die Läden liefen zu 90% mit 1/0 Besetzung - also bloß einer. Diebstahl und co. sind beim Schlecker auch keine Seltenheit gewesen. An der Kasse immer noch die dummen DVD-Ecken - wo jede DVD 2x so teuer war als beim roten Riesen. War doch klar, dass Schlecker so irgendwann gegen die Wand fährt. Mir tun nur die Leute leid, die da gearbeitet haben.
Ich arbeite auch im Handel und nebendran ist bei uns ein Schlecker. Die Mitarbeiter die da arbeiten, haben seit Dezember (!) kein Gehalt gesehen. Ich würde auch mitklagen, allerdings nicht um den Arbeitsplatz, sondern um die Kohle und ne gemessene Abfindung und Ende.
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06.05.2012 21:24 Uhr von Hawkeye1976
 
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Quatsch: Viele der Investoren waren Handelsketten, die ohnehin schon in Deutschland vertreten sind. Die haben aber natürlich kein Interesse daran, Klagen zu übernehmen, die sie richtig Geld kosten würden.
Es passiert jetzt genau das, was mit einer Transfergesellschaft hätte vermieden werden können. Die meisten Schleckerfrauen sind erstmal arbeitslos und beschäftigen die Gerichte.
Danke, liebe FDP.

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