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Kino.to Gründer kommt vor Gericht

Nachdem bereits fünf Verurteilungen im Fall der geschlossenen Streaming-Webseite Kino.to gesprochen wurden, steht am kommenden Dienstag nun der 39-jährige Gründer und Chef vor Gericht. Die sächsische Generalstaatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten massenhafte Verletzung des Urheberrechts vor.

Das Landgericht Leipzig hat für diese Verhandlung vier Verhandlungstage angesetzt. 2008 hatte der gelernte Bodenleger Kino.to gegründet und dank der zahlreichen Werbekunden schnell begriffen, dass man viel Geld verdienen kann. Bis zu vier Millionen Nutzer riefen täglich die Webseite auf.

Der Angeklagte lebte, laut Aussage seiner Mitstreiter, zeitweise in Spanien. Die Ermittler stellten bei dessen Verhaftung zahlreiche Luxuskarossen sicher und dieser soll über Werbeeinnahmen Millionen verdient haben. Über 135.000 illegal kopierte Filme und Serien waren auf Kino.to zu erreichen.


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WebReporter: Adrian79
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Internet, Gericht, Kino, Gründer
Quelle: www.heise.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.05.2012 14:07 Uhr von General_Strike
 
+4 | -11
 
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"zahlreiche Luxuskarossen": Kim Schmitz scheint nicht der Einzige zu sein, der allem Anschein nach durch Raubkopien reich geworden ist.
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06.05.2012 14:38 Uhr von Winneh
 
+14 | -2
 
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oh man: "Über 135.000 illegal kopierte Filme und Serien waren auf Kino.to zu erreichen. "
Stimmt doch gar nicht, Kino.to war ein Streaming service - das ist als würde man behaupten, beim TV schauen würde etwas kopiert werden.
Genau das ist im übrigen auch die Problematik der Verhandlung.

General_Strike:
Kim Schmitz hat auch nichts kopiert, er ist lediglich nicht energisch genug (laut auffassung seiner Ankläger) gegen illegale Filehostings vorgegangen. Er selbst hat nur Webspace zur verfügung gestellt.
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06.05.2012 15:15 Uhr von dRako1337
 
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idioten! Ich wette mich euch ,dass der ganze Spass ca. 1 Jahr dauern wird.. und er (Kino.to) genauso wie Kim Schmitz(Megaupload) alles wieder zurück bekommen wird..

beide bekommen höchstens 400.000€ als Strafe
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06.05.2012 15:36 Uhr von Alois_Besenstiel
 
+1 | -0
 
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Ein wenig selbst Schuld an seiner Situation ist er ja schon. Wenn ich Millionen mit kino.to verdient hätte, würden die mich bestimmt nicht erwischt haben, weil ich mich nur in Ländern aufgehalten hätte, die mich garantiert nicht ausgeliefert hätten. Gibt ja genug. Wäre er schlau genug gewesen, würde er jetzt über die Justiz nur lachen.
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06.05.2012 17:14 Uhr von Adrian79
 
+2 | -0
 
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schon bitter: ich hätte nie gedacht was die betreiber solcher seiten verdienen "können".
das die industrie sich sowas nicht zum vorbild nimmt, die user scheinen sich ja an der werbung nicht zu stören.
statt das die film/musik industrie mal solche seiten aufmacht und dann wenig bis gar nix an den filmen/musik verdient, sondern an der werbung.

aber nein...lieber die nato verbündeten alamieren und krieg gegen den terror *äh* user anfangen.
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06.05.2012 17:17 Uhr von MegaIdiot
 
+2 | -1