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Rückschlag für Betriebe: Immer weniger Lehrlinge

Der Ausbildungsmarkt für Lehrlinge verbessert sich momentan stetig. Es gibt mehr Stellen als Bewerber. Anhand einer Analyse fand man jetzt jedoch heraus, dass das nicht unbedingt daran liegt, dass sich keiner auf die unbesetzten Stellen bewirbt.

Jedes Jahr gibt es immer weniger Schulabgänger, die keinen Zugang zu Hochschulen haben. Der Rückgang dieser Personen soll sich beispielsweise bis zum Jahr 2025 um 18 Prozent erhöhen.

Chancen haben Jugendliche mit schlechteren Abschlüssen im Handwerk. "Das Handwerk nimmt bewusst auch Jugendliche auf, die aufgrund ihrer schulischen oder sozialen Voraussetzungen keine Chance auf eine Lehrstelle hätten", erklärte ein Experte.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Schule, Ausbildung, Zugang, Abschluss, Rückschlag, Handwerk
Quelle: www.rp-online.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.05.2012 13:06 Uhr von artefaktum
 
+12 | -5
 
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Wenn das zu wenige machen wollen, muss die Wirtschaft halt die Ausbildung attraktiver machen.
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06.05.2012 13:48 Uhr von Finalfreak
 
+15 | -1
 
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Oh Man, ich könnte mich ärgern. Als ich 2006 eine Lehrstelle gesucht habe, habe ich keine
gefunden, bzw. im letzten Monat notgedrungen etwas angenommen, was ich eigentlich nicht machen wollte.
Aber man ist ja jung und naiv, der Jugendberater hatte mir nahe gelegt dort mal anzufragen ...
Zähne zusammengebissen, Lehre abgeschlossen -> übernommen für 1200€ Brutto :)
Ein Jahr habe ich mitgespielt, nun mache ich eine Weiterbildung zum Techniker, der Staat fördert mich mit Bafög 572€.
Hätte ich kein Kindergeld, würde ich mir das Überleben nicht leisten können, da die einzige Schule in meinem Umkreis schon 80km entfernt ist, brauch ich eine Wohnung und die kostet nunmal locker 350€ (inkl. Nebenkosten)
Das traurige daran ist, mit Hartz 4 hätte ich mehr, aber ich bekomme es nicht, bin ja nicht arbeitslos, welch ironie :D

Das ist ein Einblick in mein Leben, was Jugendliche so durchmachen.
Aber ich hab mich nie unterkriegen lassen und bin nicht stehen geblieben wie viele andere.
Ich hoffe mal die Zukunft bringt mir gutes :D

[ nachträglich editiert von Finalfreak ]
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06.05.2012 14:01 Uhr von TeleMaster
 
+3 | -0
 
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---
Schuld ist unsere Politik, die dazu geführt hat, dass es solche Zustände gibt!
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Schuld sind die Wähler, die es zugelassen haben, dass die Politik Multikulti, Griechenland, Rest-EU, und vorallem Steuerverschwendung förderte, statt ordentlich Geld in Forschung und Bildung zu investieren.

Die Politik macht nur das, woran sie vom Volk nicht behindert wird. Und schon vor 20 Jahren hätte man die Wahl gehabt; es gibt nicht nur das urtraditionelle Rote und Schwarze, manchmal sollte man eben statt Nichtwählen wenigstens Protestwählen...

[ nachträglich editiert von TeleMaster ]
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06.05.2012 14:11 Uhr von 1234321
 
+8 | -1
 
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Wer studiert, wird bewundert. Wer arbeitet, wird diskriminiert, ausgenutzt und arm.

Die Entwicklung auf dem Lehrstellenmarkt wundert mich nicht.
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06.05.2012 15:02 Uhr von 1234321
 
+2 | -1
 
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@ Digitalkaese: Wenn du in deiner Ausbildung eine Wohnung brauchst, kriegst du Wohngeld, oder kannst mit Hartz4 aufstocken.

Aber für weniger als Hartz4 brauchst du nicht leben, dafür hat der Staat schon gesorgt.
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06.05.2012 16:04 Uhr von Alice_undergrounD
 
+1 | -1
 
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"Das Handwerk nimmt bewusst auch Jugendliche auf, die aufgrund ihrer schulischen oder sozialen Voraussetzungen keine Chance auf eine Lehrstelle hätten"

wer bitte soll aufgrund seiner sozialen vorraussetzung keine chance auf eine lehrstelle haben? was für ein bullshit.

achso das mit der sozialen vorraussetzung ist anders gemeint, ok ich nehms zurück

[ nachträglich editiert von Alice_undergrounD ]
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06.05.2012 16:49 Uhr von Bruno2.0
 
+3 | -1
 
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Ein: Guter Realschulabschluss ist heute noch lange kein Garant für eine Lehrstelle.

Die meisten Firmen wollen Abiturienten wo eigl. sogar Schlechter Real bzw. Haupt ausreicht aber dennoch haben sie diese hohen Ansprüche ob mit Grund oder ohne.


Die meisten finden nur noch über Praktikum ihren Ausbildungsbetrieb so merken die Firmen auch das der mit Real dem Abiturienten überlegen ist da nun mal nicht nur die Bildung in einer Ausbildung ausschlaggebend ist..
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22.08.2012 10:58 Uhr von BHuxol
 
+1 | -0
 
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Teilweise liegt es aber auch an den Betrieben. Es werden Dinge vorausgesetzt, die nicht da sein können.
Hier in meiner Stadt gibt es z.B. einen Elektroinstallationsbetrieb, der seit etwa 5 Jahren keine Auszubildenden mehr hat. Alle Bewerber wären nicht ausbildungsfähig gewesen, war die Behauptung.
Nun ja, sein Eignungstest ist inwischen bekannt, mein ehemaliger Ausbilder hat ihn aus Jux gemacht und ist genauso wie ich durchgefallen.
Bevor ich´s vergesse:
Einer der abgelehnten Bewerber hat übrigens die Ausbildung bei einem Mitbewerber mit Auszeichnung bestanden.

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