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Kölner Verkehrsbetriebe mit neuem Jobangebot für Studenten: Fahrgastkontrolleur

Die Kölner Verkehrsbetriebe KVB sind auf der Suche nach neuen Mitarbeitern. Nun wollen die Verantwortlichen Studierende der Kölner Hochschule als Teilzeit-Kontrolleure einstellen. Der Stundenlohn beträgt elf Euro, der Ein-Jahres-Vertrag kann einmal um ein Jahr verlängert werden.

Die angehenden Akademiker sollen dabei auch als mobile Berater, zum Beispiel für Touristen, fungieren. Vier Wochen dauert die Schulung, am 1. August sollen die ersten bei der KVB anfangen. Vor allem an den Wochenenden sollen die neuen Kontrolleure zum Einsatz kommen.

Hintergrund sind die vergleichsweise hohen Schwarzfahrerzahlen in der Domstadt. Bei einem Ranking lag Köln auf einem unrühmlichen zweiten Rang mit einer Schwarzfahrerquote von 4,7 Prozent.


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WebReporter: Rheinnachrichten
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Köln, Student, Kontrolleur, Öffentliche Verkehrsmittel
Quelle: www.koeln-nachrichten.de
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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.05.2012 18:21 Uhr von Rheinnachrichten
 
+10 | -1
 
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Vor nicht allzu langer Zeit hat die KVB Studienabbrecher zur Stadtbahnfahrern ausgebildet. Gar nicht so verkehrt, dieser Ansatz zur Sicherung des eigenen Fachkräftenachwuchses.
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05.05.2012 18:51 Uhr von CrazyWolf1981
 
+28 | -5
 
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Bei der: immer größer werdenden Zahl gewalttätiger Fahrgäste, grade in Städten wie Köln, würde ich es mir 2 mal überlegen... Reicht ja oft schon ein Hinweis auf laute Musik oder sowas und es knallt. Für die Täter meist ohne Konsequenzen. Das macht Mut sich so nen Job zu suchen...
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05.05.2012 19:18 Uhr von General_Strike
 
+6 | -28
 
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05.05.2012 19:36 Uhr von CommanderRitchie
 
+18 | -7
 
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Sososo.... ist das nicht eigentlich eine Arbeit für Sicherheitsdienste ?? Immerhin werden von diesen Mitarbeitern gewisse Vorraussetzungen nach "§ 34 a für das Bewachungsgewerbe" verlangt. Dazu gehören monatelange Schulungen in Deeskalation, Gefahrenabwehr, usw.
Also... Fazit: Die Studenten nehmen den Wachfirmen die Arbeitsplätze weg... und deren Mitarbeiter können sich dann beim Arbeitsamt melden... tolle Idee... diese Sache... !!
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05.05.2012 20:10 Uhr von Darksim
 
+10 | -5
 
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@ General_Strike: Du bist schon ein lustiger Troll. Ein richtiger Lappen bist du. Aber so sind die Leute, die wahrscheinlich tagtäglich wichsend vor SN sitzen, dabei einer abgehend, sobald sie so einen Dünnschiss raus hauen. Ne Frau bekommst du eh nie.
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05.05.2012 20:16 Uhr von schwarzerSchlumpf
 
+3 | -2
 
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*lach*: die suchen schon seit 2006 studenten für den job hier in köln

ein wenig verspätete news
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05.05.2012 21:23 Uhr von Aeskulap
 
+8 | -0
 
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@CommanderRitchie, hör mal, liest du vorher mal, was du schreibst?

§34a der GewO besagt: Wer gewerbsmäßig _Leben oder Eigentum fremder Personen_ bewachen will (Bewachungsgewerbe), bedarf der Erlaubnis der zuständigen Behörde.

Ein Fahrausweis-Kontrolleur bewacht weder das Eigentum, noch Leben fremder Personen, er prüft lediglich Fahrausweise.

Und noch was: das FREMD macht es aus. Würden zb. KVB-eigene Sicherheitsleute die Bahnen und Bahnhöfe bewachen, bräuchten sie nichtmal eine Unterrichtung oder Sachkundeprüfung, weil diese Dinge nicht fremd sind. Das gleiche gilt übrigens bei Türstehern: Sind diese von einem Sicherheits-Dienstleister ist die Sachkundeprüfung erforderlich, ist dieser aber bei der Diskothek, an dessen Tür er steht, direkt angestellt, braucht er nichts.

Ich arbeite selber in dem Gewerbe, u.a. auch im ÖPNV.
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05.05.2012 21:49 Uhr von Hawkeye1976
 
+7 | -1
 
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Toll: Dann haben wir demnächst vielleicht unter den Kontrolleuren auch ein paar Exemplare, die sich halbwegs artikulieren können...
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05.05.2012 23:14 Uhr von 1234321
 
+1 | -9
 
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@ Hawkeye1976: "Student 2012" bedeutet:

Sie wären gerne klug, aber lernen im Grunde nur um zu feiern.
Die meisten Studentenwohnheime sind regelrechte Swingerclubs
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05.05.2012 23:16 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -3
 
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@Aeskulap tatsächlich werden in vielen Städten in Deutschland Angestellte von Sicherheitsfirmen als Kontrollen eingesetzt. Mit §34a weil dies einfach sicherer ist.
In Stuttgart hat ein Kontrolleur die Polizei bei einem Schwarzfahrer angefordert. Der Schwarzfahrer hat bei der Ausweiskontrolle dann den Polizisten erschossen. Das war mein Schulkamerad. Noch im Sterben hat er den Schwarzfahrer ebenfalls erschossen.
Das ist ein gefährlicher Beruf. Deshalb fordern einige Verkehrsbetriebe die echten Profis an.
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06.05.2012 07:47 Uhr von Aeskulap
 
+1 | -0
 
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@ThomasHambrecht: Ja das ist mir durchaus bekannt, dass es Unternehmen gibt, die ext. Sicherheitsdienstleiter im Fahrausweisprüfdienst einsetzen. Das habe ich ja auch nicht abgestritten.
Das mit dem Schusswechsel ist bei einer Fahrkartenkontrolle sicherlich die Ausnahme - ich begleite auch den Prüfdienst (DB) und zu 99% ist das ruhig. Allerdings kenne ich auch Zugbegleiter, die sagen, ab 22 Uhr gehe ich nicht mehr durch den Zug, das ist mir zu gefährlich, es sei denn es ist Sicherheitspersonal dabei.

Und eine bittte: Sprich bei Sicherheitsmitarbeitern nicht von "Profis". Man benötigt lediglich die Sachkundeprüfung nach §34a GewO und diese zu bestehen, ist nicht soo schwer.Es laufen in dem Gewerbe ziemlich viele Flachpfeifen rum, die vom tuten und blasen keine Ahnung haben.
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06.05.2012 10:33 Uhr von TeKILLA100101
 
+0 | -0
 
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@Aeskulap: bei der db mag das ja vllt noch ruhig sein, aber hier in köln am wochenende am besten noch so ab 2 uhr nachts, wenn die rotzevollen discogänger wieder heim wollen nach fahrkarten zu kontrollieren... naja viel spaß dabei da wirst du nur wenige finden...

und dazu glaube ich nicht, dass studenten ihre kommilitonen verpfeifen werden, die da mitunter auch dabei sein werden....
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06.05.2012 11:01 Uhr von Aeskulap
 
+1 | -0
 
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@TeKILLA100101: Ja gut, nachts um 2 Uhr war ich noch nicht mit der KVB unterwegs. Nur oberirdisch bei der DB, aber im Großraum Köln.

Aber in dem Standpunkt gebe ich dir vollkommen Recht: Dass sich die Studenten untereinander nicht anschwärzen werden, glaube ich auch, das wäre in dem Fall wirklich eine Schwachstelle. Allerdings gehen die Studenten nicht alleine auf die Jagd. Es sind immer Teams, das habe ich auch schon gesehen, in der Regel 4 Personen. So steht das aber auch in der Stellenbeschreibung bei der KVB:
http://www.kvb-koeln.de/...

Davon mal abgesehen, ob das Sinn macht, um 2-3 Uhr morgens Fahrkarten zu kontrollieren, mag dahingestellt sein. Klar besteht auch dort eine Pflicht den ÖPNV zu bezahlen für die Fahrt, andererseits wenn man da nur Alkoholleichen hat, ist das den Aufwand eigentlich nicht wert. Da müsste man schon mit der Polizei/Ordnungsamt gemeinsam auf Streife gehen, damit direkt die Personalien festgestellt werden können.

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