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Nürnberg: Rentner schreibt Nazi-Mails an israelische Spielwarenhänderlin

Der Senior-Chef des Nürnberger Unternehmens Hoff Interieur, Walter Adler, beleidigte eine israelische Geschäftsfrau in verschiedenen Mails.

In diesen nannte er sie unter anderem eine "jüdische Lügnerin" und das israelische Volk als "Pest der Menschheit". Anlass war dem Schriftverkehr zu Folge ein nicht zustande gekommenes Geschäft zwischen der deutschen Firma und des Spielwarenladens der Israelin, Eti Doron, aus Tel Aviv.

In Israel berichtet unterdessen die "Jerusalem Post" ausführlich über die hasserfüllten und antisemitischen Mails. Laut dem Sohn des Verfassers, Lars Adler, sei dessen Vater bereits "leicht dement".


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WebReporter: NoPq
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Israel, Rentner, Nürnberg, Nazi, Antisemitismus
Quelle: www.abendzeitung-nuernberg.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.05.2012 18:10 Uhr von NoPq
 
+8 | -4
 
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http://www.israelnetz.com/...

Hier ausführlicher. "Leicht dement" ist gut - der alte hat voll über´s Ziel hinausgeschossen.. vor allem ist es lächerlich, dass er sich auf Grass bezieht. Das ist gefundenes Fressen für diejenigen, die sein Gedicht immer noch als antisemitisch ansehen. DAS, liebe Leute, ist Antisemitismus.
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06.05.2012 09:45 Uhr von daguckstdu
 
+3 | -4
 
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@dr.chaos: "sollte nicht sein......."

So wie vieles andere in eine aufgeklärten Demokratie! Da bekommen "Auschwitz Witze" eine ganz neue Bedeutung!!
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06.05.2012 10:51 Uhr von iarutruk
 
+3 | -3
 
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Der: alte Mann hat ganz bestimmt nicht korrekt gehandelt. Aber die Reaktion aus Israel ist auch nicht gerechtfertigt.. In der 1. Ausgabe (Quelle wurde zwischenzeitlich gekürzt) ist die Rede davon gewesen, dass das deutsche Volk in seiner Einstellung einen wunden Punkt habe, den es gilt zu beseitigen. Solche Pauschalisierungen werden die wunden Punkte ganz bestimmt nicht ausmerzen.
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06.05.2012 14:48 Uhr von daguckstdu
 
+3 | -4
 
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@iaruturk: Ich bin immer wieder fasziniert darüber wie man versucht solche Antisemitischen Aussagen, als Banalität abzutun!

Die Geschichte Deutschlands ist damit voll. Wie war die Antwort von vielen Deutschen Unternehmen zur Frage der Zwangsarbeiter, "Den sei es besser gegangen, als wenn sie in ihrer Heimat gewesen wären"!
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06.05.2012 21:19 Uhr von LoneZealot
 
+3 | -5
 
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@iarutruk: "dass das deutsche Volk in seiner Einstellung einen wunden Punkt habe, den es gilt zu beseitigen. Solche Pauschalisierungen werden die wunden Punkte ganz bestimmt nicht ausmerzen."

Das ist ja auch ein wunder Punkt. Spricht man einen Deutschen auf die NS-Zeit an, kommt direkt die Abwehrhaltung : "Ihr wollt mir ja eine Schuld einreden!" oder "Das ist die Antisemitismuskeule!". Geht es um das Thema Juden und ISrael, setzt bei vielen Deutschen schlichtweg der Verstand aus und es kommen Klischees und Vorurteile.
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08.05.2012 03:52 Uhr von iarutruk
 
+5 | -1
 
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@LoneZealot Was haben denn 98 % der Deutschen noch mit der Nazizeit am Hut? Da war von den 98 % kein Einziger geboren. Und ein ungeborener Mensch kann einfach keine Juden vergasen, Krieg führen oder Dinge tun, die damals passiert sind.Deshalb finde ich es auch sehr unkorrekt, wenn ich darauf angesprochen werde.

Anders bei den Israelis. Die morden heute noch und das schon 60 lange Jahre. Ich denke da liegt doch der Hund begraben.
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10.05.2012 20:33 Uhr von LoneZealot
 
+0 | -2
 
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@ iarutruk: Nein, der Hund liegt da begraben das Leute wie Du nicht wissen was Antisemitismus ist und wie er sich heute zeigt!
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11.05.2012 01:56 Uhr von iarutruk
 
+2 | -0
 
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@LoneZealot Der Judenhass, auch Antisemitismus genannt, bekommt eben von diesen Menschen, immer wieder neue Nahrung, damit dieser wachsen kann. Das deutsche Volk hat genug Reparationskosten an viele Länder nach dem 2. Weltkrieg bezahlt und die Jahrzehnte lang. Vielleicht an Israel heute noch.

Das wäre ein Grund für Israel mal mit seinen negativen Äußerungen zurückzufahren, dem jüdischen Zentralrat einen Maulkorb zu verpassen. Und gerade solche Äußerungen, wie von Günter Grass vor einiger Zeit in seinem Gedicht gemacht hat, selbstkritisch zu beurteilen.

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