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Krankenkassen müssen Fettabsaugungen nicht bezahlen

Fettabsaugungen wurden vom Gemeinsamen Bundesausschuss als Behandlungsmethode nicht empfohlen und müssen aus diesem Grund auch nicht von den Krankenkassen übernommen werden.

Das gilt auch dann, wenn das Fettgewebe krankhaft ist. Auch das Sozialgericht Mainz hat jetzt in einem Fall so entschieden.

Eine Frau mit schmerzhaften Häufung von Fettgewebe wollte einen ambulanten Eingriff von der Krankenkasse bezahlen lassen. Diese verweigerte aber die Zahlung.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Krankenkasse, Zahlung, Fett, Fettabsaugung
Quelle: www.onmeda.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.05.2012 11:27 Uhr von 1234321
 
+6 | -13
 
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Das wäre ja wohl noch schlimmer, wenn wir disziplinierten Leute, für das verfressene Lotterleben
der Undisziplinierten aufkommen müssten.
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05.05.2012 11:44 Uhr von swac
 
+16 | -1
 
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@ syndikatM: Und was machen wir mit den Menschen, die aufgrund von Krankheit erheblich zunehmen? Am besten geben wir ihnen einen Strick oder was?
PS: Ich bin nicht dick, aber mir stinkt diese Verallgemeinerung immer: Alle Raucher, Autofahrer,Radfahrer usw. sind Mist
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05.05.2012 12:11 Uhr von bigX67
 
+3 | -0
 
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in den meisten fällen ok - in wenigen einzelfällen stuss.

@tsunami:
nein rechnet sich wahrscheinlich nicht, da viele, die auf diese weise "abnehmen", ihre lebensumstände nicht ändern, keine selbstdisziplin entwickeln und sich das verlorene gewicht wieder aneignen. :(

[ nachträglich editiert von bigX67 ]
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05.05.2012 12:44 Uhr von rheih
 
+3 | -0
 
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Das Chemnitzer Sozialgericht sieht das ganz anders: Urteil: Krankenkasse muss Fettabsaugung zahlen
Wenn Reduktion des krankhaft vermehrten Fettgewebes durch andere Behandlungen nicht mehr möglich ist


http://www.freiepresse.de/...
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05.05.2012 12:45 Uhr von Pils28
 
+5 | -0
 
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Die Medizin sollte jedem Menschen soviel helfen, wie es möglich ist. Solange ein Arzt eine Behandlung als sinnvoll, sollte diese auch von den Kassen bezahlt werden. Die entsprechenden Bundesausschüsse sind so durch Lobbyisten unterwandert, dass es nicht immer medizinisch Sinn macht, was die da verbrechen.
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05.05.2012 13:12 Uhr von sooma
 
+3 | -0
 
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"Krankhaftes Fettgewebe": Ein Lipödem hat nichts mit Übergewicht und Freßsucht zu tun, die Herren und Damen Hobby-Mediziner.

[ nachträglich editiert von sooma ]
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05.05.2012 17:57 Uhr von bigX67
 
+0 | -1
 
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@darkcr0w: lies noch mal genau, was sooma geschrieben hat. er argumentiert auf der selben linie wie du.
;)

@pils28:
auch ärzte erachten behandlungen als sinnvoll, wenn der "pekuniäre aspekt" (auf deutsch: die kohle) stimmt.
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21.05.2012 11:01 Uhr von cyrus2k1
 
+2 | -0
 
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Unfair: Wenn die frau krank ist, und das behandelt werden muss, sollte ss auch bezahlt werden.

Wozu sonst zwingt einen der staat dazu jeden monat unsummen in die krankenkasse einzuzahlen. Dürfte man dieses Geld selbst anlegen, hätte man wesentlich mehr davon und müsste sich nicht von irgendwelchen experten vorschreiben lassen was man darf und was nicht.

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