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Adolf Hitlers "Mein Kampf" soll zum Schulbuch werden

Der Freistaat Bayern hat die Rechte an dem Hitler-Buch "Mein Kampf" und will dieses in einer kommentierten Fassung veröffentlichen (ShortNews berichtete).

Diese Pläne werden vom Deutschen Lehrerverband unterstützt. Der Verband geht sogar noch einen Schritt weiter und will das Buch als Schullektüre bundesweit an den Schulen einsetzen.

Verbandspräsident Josef Kraus sagte: "Zu einer verantwortungsvollen historischen Bildung gehört zumindest in der gymnasialen Oberstufe die kritische Auseinandersetzung mit Originalpassagen von Hitlers Mein Kampf."


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Kampf, Schule, Buch, Mein Kampf, Lektüre
Quelle: www.bild.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.05.2012 09:39 Uhr von MVPNowitzki
 
+2 | -2
 
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So langsam kehren wir wieder in die alte Zeit zurück habe ich das Gefühl. :-/
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05.05.2012 09:40 Uhr von syndikatM
 
+5 | -4
 
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mit türkischen untertiteln, um den explodierenden kriminalitätsstatistiken aus dem milieu der fachkräfte ein höheres motiv zu geben.
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05.05.2012 09:40 Uhr von DarkBluesky
 
+2 | -3
 
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oh ja: ist ja ganz schlimm das Buch, so schlimm das wir es Wegschliessen müssen, nd es niemand ausser den Ausländern lesen dürfen. Dabei steht da nicht viel drin, es kommt nur auf die Interpretation an, kann man so oder so sehen. Ich weiß nur der Österreicher hatte nen schuß und zwar richtig, eigentlich hätte mann es nur verhindern können ala USA mann mus hier geboren sein um Kanzler zu werden, schon hätte es dieses Problem nicht gegeben. Schade das es dieses Tier gab.
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05.05.2012 10:14 Uhr von CoffeMaker
 
+7 | -0
 
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"So langsam kehren wir wieder in die alte Zeit zurück habe ich das Gefühl."

Blödsinn. Das Buch wird ja nicht indoktriniert sondern es wird den Schülern gezeigt wohin eine falsche Ideologie führen kann und sich kritisch damit auseinandergesetzt.
Es ist besser wenn die das mit nem Lehrer lesen als wenn die das irgednwann alleine lesen und vielleicht auf den falschen Pfad wandern.
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05.05.2012 10:22 Uhr von Bildungsminister
 
+2 | -3
 
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Man muss sich grundsätzlich fragen, warum man erst jetzt damit um die Ecke kommt? Der Grund dafür ist ganz einfach. Ich meine 2014 verliert Bayern die Urheberrechte an dem Buch, und somit will man die Gunst der Stunde nutzen und eventuell doch noch etwas Geld verdienen. Die kommentierte Fassung soll ja nicht nur in Schulen ausgegeben werden.

Ich verstehe die ganze Problematik nicht. Es gilt die einhellige Meinung von Experten, dass das Buch extrem langweilig und nichtssagend ist. Da gibt es ganz anderes Material aus der NS-Zeit, was viel verwerflicher und direkter ist, welches dann aber z.B. in Form von Transskripten oder Videos verfügbar ist.

Niemand der Mein Kampf liest wird dadurch zum Nazi, oder nimmt direkt die Ideologie an. Es ist eben die Sache, wie man damit umgeht. Kommentieren und erklären, und vor allem entmystifizieren. Verbote neigen dazu etwas höher zu stellen, als es das wahrscheinlich ist. Es muss aber doch zu einer ordentlichen Bildung gehören, sich auch mit Hintergründen und Gründen als solches zu beschäftigen.

Natürlich kann man das nicht in Klasse 5 oder 6 machen, aber am Ende einer Schullaufbahn spricht doch nichts dagegen, wenn man denn verantwortungsvoll damit umgeht.

Und ganz ehrlich - Jene, die dieser Ideologie folgen, denen ist mit Argumenten eh nicht bei zu kommen. Umgekehrt werden sie aber so oder so nicht verstehen was dort geschrieben steht. Diese Menschen folgen solchen Ansichten ja nicht weil sie besonders schlau wären, ganz im Gegenteil. Davon ab werden sich immer Quellen auftun, um an ein solches Werk zu kommen, dazu braucht man am Ende fast schon nur Google.

Wir müssen endlich aufhören das 3. Reich mit Verboten zu belegen, und statt dessen aufklären und die ungeschönte Wahrheit darstellen. Damit erreicht man viel mehr, als wenn man über alles den Schleier der Mystifizierung legt. Verbote waren schon immer schlechter als ehrliche Aufklärung und Erklärung.

[ nachträglich editiert von Bildungsminister ]

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