04.05.12 17:04 Uhr
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In Japan sind ab Samstag alle Kernkraftwerke abgeschaltet

Am Samstag wird der derzeit einzige in Japan noch funktionstüchtige Kernreaktor wegen Wartungsarbeiten heruntergefahren. Das Kraftwerk steht dann für 70 Tage nicht zur Stromerzeugung zur Verfügung. Der Reaktor Tomari war der einzige, der nach dem Erdbeben im letzten Jahr noch funktionstüchtig war.

Damit muss Japan ab Samstag zum ersten Mal seit 1970 völlig ohne Strom aus Kernkraftwerken auskommen. In Japan steigt die Ablehnung von Kernkraftwerken seit der Katastrophe von Fukushima. Die Regierung befürchtet Engpässe in der Versorgung während der Sommermonate.

Als Ersatz für stillgelegte Atomkraftwerke wurden in Japan wieder schon stillgelegte konventionelle Kraftwerke in Betrieb genommen. Dadurch steigt die Treibhausgas-Emmission deutlich an. Durch den Bedarf an teurem importiertem Öl und Gas steigen die Preise.


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WebReporter: 24slash7
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Japan, Ende, Strom, Atomkraftwerk, Atomkatastrophe
Quelle: www.blick.ch

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.05.2012 17:29 Uhr von Miauta
 
+8 | -9
 
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Eigentlich gut. Ich finde es eigentlich gut, nur man sollte sich nach anderer Energie umsehen, und nicht Öl und Gas. Damit werden die nicht glücklich.

Man hat ja gesehen was passieren kann. Die sind dort nicht so sicher wie z.B. in Deutschland. Ein Erdbeeben und ne Welle und man hat den Salat.

Das schöne Land sollte nicht noch mehr zerstört werden.

[ nachträglich editiert von Miauta ]
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04.05.2012 18:13 Uhr von Phyra
 
+6 | -3
 
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"nur man sollte sich nach anderer Energie umsehen"
genau, weil eine alernative energie, die gerade auch die last zu spitzenzeiten tragen kann so schnell und günstig zu haben ist ;)
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04.05.2012 19:09 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+4 | -2
 
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Kohle bedeutet schmutzige Energie wie man spätestens seit der Industrialisierung weiß. ABER: Sie ist längst nicht mehr so schmutzig wie damals - und was auch sehr wichtig ist: Die Verschmutzung - aus der auch die Grünen keinen Hehl machen machen ist
1. sichtbar und
2. berechenbar.
Schwarzer Rauch der aus den Schornsteinen kommt ist schädlich, wie jeder weiß; welche Folgen (und Konterminationen) für Mensch und Umwelt die Atomenergie mit sich bringen wissen letztenendes nur die Experten.

Da man nicht den Hebel von jetzt auf gleich umlegen kann, halte ich Kohle für eine bessere Übergangslösung als Atomenergie.
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04.05.2012 19:19 Uhr von raterZ
 
+6 | -5
 
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experten? man muss kein experte sein, um zu verstehen, dass atomenergie das gefährlichste spiel der menschheit ist.

außerdem ist fukushima noch lange nicht beendet. es muss nur einmal stärker beben und die ganzen brennstäbe, die dort lagern gehen in die luft.
dann ist japan geschichte.

und selbiges kann genau so gut einfach mal in europa passieren..
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05.05.2012 01:26 Uhr von lou-heiner
 
+0 | -0
 
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raterZ: warum behupten hier alle das es das erdbeben war?
seid ihr malle?
es war der tsunai. das beben alleine hätte garnichs bewirkt im kraftwerk!
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05.05.2012 03:15 Uhr von sv3nni
 
+0 | -1
 
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dann war der hungerstreik: des alten mannes hier ja nich umsonst
http://newsonjapan.com/...
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05.05.2012 07:38 Uhr von Mr.Gato
 
+0 | -1
 
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Alle wollen preiswerten Strom Und auch wollen alle keine Luftverschmutzung dadurch.

Keiner will Windanlagen in der unmittelbaren Nähe haben.

Atom ist derzeit die beste Möglichkeit für Energie zu sorgen.

Ok, zwei böse fehler gab es. Tschernobyl und Fukushima.

Ein zweites Tschernobys ist ausgeschlossen, da heutige Sicherheitstechnik und Personalausbildung sowas verhindert. Auch bei Schrottüersonal wäre ein zweotes Tschernobyl unmöglich.

Fall Fukushima: Ok, das Kraftwerk hat das Erdbeben gut überlebt, allerdings hat die Welle ihm den Rest gegeben.

Also wieder was gelernt.

Viel bleibt also net mehr übrig, was einem Atomkraftwerk etwas anhaben kann. Künftige Atomkraftwerke werden jetztauch extremwellensicher gebaut.

Hier in D hatten wir (und haben) Atomkraftwerke, die weder durch Fehlbedienung, noch durch Erdbeben oder Monsterwellen beschädigt werden können. Dass gerade hier in D so gegen Atomenergie gekämpft wird ist mir ein Rätsel.

Was Den Müll angeht: Soll doch irgendein unbewohnter Punkt auf der Erde ausgesucht werden, wo der gesamte Atommüll reinkommt. Selbst wenn dieser weltweite Abladepunkt für Atommüll im Saarland wäre, wäre es sicher nur weniger als 1% der Fläche des Saarlandes, welches aufgrund eventueller Strahlung nicht betreten werden dürfte.

Ich selbst wäre zwar auch für eine Alternative zum Atomstrom zu haben, aber nicht mit irgendwelchen lächerlichen Windrädchen.
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05.05.2012 09:31 Uhr von TeKILLA100101
 
+0 | -0
 
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@ Mr.Gato: na du hast ja den blick...

1. gibt es andauernd irgendwelche fehler in irgendwelchen atomkraftwerken. glaubst du es wird immer an die öffentlichkeit getragen? die panik wäre kaum auszuhalten.
2. überleg mal was tschernobyl schon für folgen in deutschland mit sich zog, und dann überleg mal was passiert, wenn ein französisches atomkraftwerk "hochgeht", welches direkt an der deutschen grenze ist? oder auch nicht an der grenze...
der strahlung ist es völlig egal wo wir unsere grenzen gezogen haben... schau dir mal auf wikipedia die liste der kerkraftwerke in europa an... und da soll nirgendwo mal was passieren können?

3. die japaner waren der klassenprimus in sachen sicherheit bei atomkraftwerken, die können froh sein, dass fukushima noch so ausgegangen ist.

und den ganzen müll an nen flecken erde wo keiner wohnt?! klar und da im umkreis von tausenden kilometern alles verrotten lassen, wir holzen ja auch noch nicht genug regenwald ab oder?


atomstrom war noch nie eine wirkliche alternative, weil die "sauberkeit" der kraftwerke durch die abartig hohe gefahr aufgefressen wird...
wir brauchen einfach einen gesunden mix aus, kohle, gas, wind (vor allem offshore), wasser und vllt noch irgendwelche biomasse kraftwerke, wobei die auch immer lebensmittel verballern war nicht gut ist...
man schaue sich an, was sich in den gebieten getan hat, seitdem es so gefragt ist. ständig liest man in news, dass es wieder besser und noch effizientere sachen gibt, zum beispiel solarzellen oder windräder usw....

wir müssen uns nur endlich mal abnabeln von den "stromriesen" dann klappt das auch
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05.05.2012 09:45 Uhr von aquilax
 
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und jeder und jeder hat den ganzen tag seinen pc eingeschaltet, klimaanlage und monsterkühlschrank mit eiswürfelbereiter laufen, der fernseher plärrt ständig, die leuchtreklame strahlt ununterbrochen, die rolltreppen und aufzüge drehen sich ohne stopp, 20 ladegräte laden ständig irgendetwas, für die kürzesten fahrten wird das auto angeworfen........

es gibt nur eine lösung:

weniger menschen.

aber keine sorge: die natur weiss sich zu helfen.
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10.06.2012 12:45 Uhr von jkhulk
 
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Dass: die Profitgier den Fortschritt stoppt sollt mittlerweile für jeden klar sein. Es gibt genug Alternativen zu Atomstrom doch dazu müsste neue Hardware gebaut werden was eine Investition zur Folge hätte und diese wiederum deren Profite minimiert.

In diesem verkehrten System werden wir wohl unter gehen, da Gier und Profit an erster Stelle steht und keiner bereit ist dieses zu ändern.
Der Mensch ist halt noch zu dumm um das zu verstehen und zu ändern. Aber die Uhr tickt ..... tick tack tick tack .....

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