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Studie: Atheisten haben mehr Mitleid gegenüber Mitmenschen als religiöse Menschen

Nach einer Studien von Sozialpsychologen in den USA zeigen Atheisten oder wenig religiöse Menschen im Gegensatz zu religiös sehr gebundenen Menschen mehr Mitleid oder Empathie gegenüber Mitmenschen. Auch seien sie großzügiger.

Sehr religiöse Menschen dagegen lassen sich weniger von ihrem Gefühl leiten, sondern mehr von ihrer Religionslehre. Ihre Menschlichkeit wird von ihrer Religion vorgeschrieben oder erwartet. Atheisten seien dagegen spontaner und gefühlsorientierter.

Für die Studie wurden 1.300 Menschen befragt. In einem Experiment mit einem Mitleid erregenden Video gaben im Anschluss die weniger religiösen Menschen im Schnitt mehr Geld als die Religiösen.


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WebReporter: FraxinusExcelsior
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Mensch, Religion, Mitleid
Quelle: www.heise.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.05.2012 17:18 Uhr von Destkal
 
+49 | -15
 
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kein mensch braucht religion.
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04.05.2012 17:18 Uhr von syndikatM
 
+16 | -27
 
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04.05.2012 17:23 Uhr von killa_mav
 
+9 | -32
 
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04.05.2012 17:45 Uhr von killa_mav
 
+7 | -15
 
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@jimboooo: Sorry aber der Vergleich hingt ziemlich. Du kannst nicht Gläubige im allgemeinen verurteilen und sie als menschenverachtende Vollidioten darstellen. Es mag sicher solche in allen Religionen geben. Aber glaubst du ernsthaft, dass es die unter Atheisten nicht zu finden gibt?
Das hat also nichts mit Religion zu tun.

Auch dein Vergleich mit den Mördern geht gänzlich fehl.
Westliche Religionen führen keine brutalen Kreuzzüge mehr,min denen sie Menschen töten. Daher kann man Gläubige nicht mit Mördern gleichstellen. Auch hier gibt es sicher fanatische Gläubige. Aber du wirst genausoviele Mörder unter atheisten finden.

Letztlich sind die westlichen Religionen im groben friedlich, von daher gibt es keinen Grund andauernd auf sie los zu gehen. Wem eine Religion nicht passt, braucht an sie nicht zu Glauben. Wer dran glaubt...wieso nicht, das ist sein gutes Recht.
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04.05.2012 17:53 Uhr von jarichtig
 
+5 | -38
 
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04.05.2012 18:00 Uhr von Noseman
 
+18 | -1
 
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@killa_mav: "Letztlich sind die westlichen Religionen im groben friedlich, von daher gibt es keinen Grund andauernd auf sie los zu gehen. Wem eine Religion nicht passt, braucht an sie nicht zu Glauben."

Wenn es doch so einfach wäre. Beispiel Sozialbereich: Krankenhäuser, KiTas und Altenheime sind fest in christlicher Trägerschaft; ohne Taufschein kriegt man in dem Bereich vielerorts kaum einen Job, auch wenn man gar nicht verkündet.

Und auch außerhalb nutzt die Kirche ihren Einfluß, um ihre (oft fragwürdigen) Moralvorstellung durchzusetzen, siehe aktuell z. B. den Homosexuellen in Vechta, der nicht Grundschulleiter werden kann.

Leben und leben lassen ist in einem (diesem Deutschen) Staat, in dem die Konfession auf der Lohnsteuerkarte eingetragen ist und man als gewählter Politiker durch Leisten oder Nichtleisten einer religiösen Formel seine (fehlende) Konfession öffentlich machen muss, für Konfessionslose und Atheisten keineswegs so einfach, wie sich das manch gutmeinender Gläubige vorstellen mag.
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04.05.2012 18:37 Uhr von Noseman
 
+7 | -2
 
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@Jimboooo: Von Buddhisten hört man weniger, weil es kein Land mehr gibt, wo die das Sagen haben; folglich gibt es auch weniger "weltliche" Möglichkeiten, Unheil anzurichten und es ist auch von wenig Interesse, über Schattenseiten zu berichten.

Popstars wie der Dalai Lama und zahlreiche hollywoodaktoren sorgen dafür, dass bei uns ein positives bild überwiegt; aber ich bin sicher, dass auch die Führer der buddhistischen Religion in ihrer Geschichte stets mit den Reichen, Mächtigen und Stärkeren paktiert haben bzw.gar selbst waren.
Die Lamas in Tibet haben beispielsweise selbst, und zwar recht feudal regiert, solange sie konnten.
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04.05.2012 19:07 Uhr von Morcan
 
+7 | -3
 
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@Noseman: Buddhismus spielt zusammen mit dem Shinto eine seeeehr große Rolle in Japan. Sie haben nicht das alleinige Sagen, aber ca. 80% der Japaner gehören beiden Religionen gleichzeitig an.

Ich bin zwar auch Atheist (fühle mich aber dennoch zum Buddhismus hingezogen), aber ich toleriere und akzeptiere die Entscheidung anderer an eine oder mehrere Gottheiten zu glauben. Leben und Leben lassen halt...

Aber damit meine ich nur den Grundgedanken der Religionen, der ja durchaus gut gemeint ist. Die Umsetzung z.B. durch die katholische Kirche ist jedoch absolut heuchlerisch und vertritt meist nichtmal stückweise ihre christlichen Lehren. Wenn man an sowas glauben möchte, sollte man diesen Glauben außerhalb der Kirchen praktizieren.

Der Islam hingegen ist in meinen Augen zu radikal. Im Kern zwar ähnlich aufgebaut, aber die Freiheiten der Menschen (vor allem Frauen) sind mir zu eingeschränkt.

Aber Diskussionen über Religion führen eh immer nur dazu, dass alle Seiten irgendwann wie die kleinen Kinder aufeinander losgehen. Auch Atheisten fühlen sich in ihrem "Glauben" ganz schnell beleidigt :P
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04.05.2012 19:10 Uhr von raterZ
 
+8 | -7
 
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atheismus ist tatsächlich ein glauben: oder wurde etwa schon "bewiesen", dass gott nicht existiert? ;)

ansonsten sind ja eben die meisten leute agnostiker und keine atheisten. hab selber selten überzeugte atheisten getroffen, die das auch noch begründen konnten.
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04.05.2012 19:17 Uhr von Morcan
 
+0 | -12
 
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04.05.2012 19:52 Uhr von Again
 
+4 | -3
 
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syndikatM: "mitleid und toleranz. volkskrankheiten im 21. jahrhundert die europa zum demographischen kollaps führen lässt und das land dem islam schenkt. "
Genau! Besser Mitleid und Toleranz gleich über Bord werfen, damit man gleich das Endprodukt der vermeintlichen schleichenden Islamisierung hat ^^

@raterZ:
"...oder wurde etwa schon "bewiesen", dass gott nicht existiert? ;)"
Ich kenne keinen Atheisten der ernsthaft behauptet zu WISSEN, dass es keinen Gott gibt. Schwacher Atheismus zeichnet sich zb nur dadurch aus, dass man an keinen Gott glaubt, was nicht das gleiche ist, wie zu glauben, dass es ihn nicht gibt.

"ansonsten sind ja eben die meisten leute agnostiker und keine atheisten."
Imho kann man NUR zwischen Theisten und Atheisten unterscheiden. Agnostiker sind wohl ohnehin 100% der rational denkenden Menschen.

[ nachträglich editiert von Again ]
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04.05.2012 19:54 Uhr von mayan999
 
+2 | -7
 
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hmm: mehr geld zu geben muss nicht unbedigt auf mehr empathie zurückzuführen sein. viele menschen spenden oft auch nur, weil andere spenden. denn, nicht spenden könnte einem den anschein von gewissenslosigkeit verleihen.

altruismus kann halt mehrere gründe haben. so kann auch ein serienmörder viel gutes tun, um anschliessend besser an seine opfer herankommen zu können. oder ein gewissensloser milliardär mehrere hilfsorganisationen gründen, um den anschein zu erwecken, garnicht so ein übler kerl zu sein.

nicht alles was glänzt ist gold ;-)

ausserdem: wenn atheisten mehr mitleid gegenüber anderen menschen hätten, sähe die welt anders aus. man sollte auch nicht glauben, dass religiöse menschen nur deshalb "gut" zu sein scheinen, weil es ihrer religion entspricht.

man sollte menschen nicht auf ihren glauben oder nichtglauben reduzieren.

diese studie ist ein witz ;-)
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04.05.2012 20:06 Uhr von Again
 
+4 | -4
 
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@Studien-Basher: Bevor man auf eine Studie losgeht ist es sinnvoll sie gelesen zu haben bzw. bessere Quellen heranzuziehen. Wissenschaft wird in den Medien eben oft unvollständig wiedergegeben, so fast man meistens das wesentliche zusammen, erfährt aber oft nichts über Kontrollexperimente und vorherige Studien. Übrigens gabs mal eine Studie, bei der es nicht um Spenden ging, sondern um die tatsächliche Hilfestellung:
Gab mal eine Studie bei der man einen auf krank machenden Schauspieler vor eine Priesterschule oder sowas gelegt hat und die Leute gezählt hat, die ihm Hilfe anboten. Auch da schnitten die stark Gläubigen nicht so gut ab ^^
Ich weiß aber nicht mehr wie es sich mit den Kontrollgruppen verhielt. Falls die Studie jemand kennt oder findet, bitte verlinken ;-)
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05.05.2012 00:23 Uhr von TendenzRot
 
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Mitleid und dergleichen: hat nichts mit Religion zu tun. Sich mit anderen identifizieren zu können ist einzig und allein eine Frage der Sozialisierung. Die Abhängigkeit von einer Religion (egal welcher Art) beeinträchtigt naturgemäß die Toleranz anhängig von den Riten der jeweiligen Religion.

Katholiken sind ein ein Paradebeispiel für Intoleranz, wobei auch hier die Ausnahme die Regel bestimmt. Die Katholiken beanspruchen für sich die Weltoffenheit da viele der bedeutenden (europäischen) Wissenschaftler der Vergangenheit Katholiken waren. Dazu muss man natürlich wissen, wenn man kein linientreuer Katholik war, hatte man kaum eine Chance wissenschaftlich tätig zu werden bzw. sich Mildtätigkeit leisten zu können. Da schließt sich der Kreis zum ehemaligen Osten. Warst du nicht linientreu.....