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Gimp: Neue Version nun auch mit nur noch einem Fenster möglich

Drei lange Jahre hat es gedauert, die neue Version des Bildbearbeitungsprogramms Gimp zu programmieren. Jetzt können sämtliche Informationen in einem einzigen Fenster dargestellt werden.

Von Gimp wird nun beim Speichern nur noch das proprietäre XCF-Format verwendet, weil nur damit der Verlust von Bildinformationen aus Gimp vermieden wird. Exporte in anderen Formaten sind möglich. Die Gimp-Oberfläche wird mit Cairo gerendert.

Gimp unterstützt auch weitere Tastaturkürzel. Durch Kombinationen wie Strg+Shift+J kann das Bild beispielsweise an das Fenster angepasst werden. Auch für Grafiktablets wurden Anpassungen entwickelt, die allerdings noch im Experimentalstadium sind.


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WebReporter: General_Strike
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Version, Fenster, Menü, Programmierung, Gimp
Quelle: www.golem.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.05.2012 13:13 Uhr von General_Strike
 
+2 | -6
 
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Ich konnte wirklich nicht noch länger auf diese neue Version warten und habe mir inzwischen Photoshop gekauft. Damit bin ich auch ausgesprochen zufrieden. Photoshop bietet schon lange das, was Gimp jetzt in dreijähriger Marathonarbeit endlich geschafft hat.

Gimp hat durch seine Anwendergängelung mit diesem nervigen Fensterwirrwarr sicher viele Marktanteile verloren. Gimp ist ein Paradebeispiel dafür, wie man Open Source besser nicht projektieren sollte.

Dennoch viel Erfolg an die Entwickler.
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04.05.2012 13:36 Uhr von msh1n0
 
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na endlich: Das war der bisher für mich größte Kritikpunkt an dem Programm. Ich weiß nicht genau, wann das gewesen ist, aber ich habe gegenüber Gimp irgendwann Photoshop 6 vorgezogen, weil mich diese vielen Fenster regelrecht wahnsinnig gemacht haben.
Das mag zwar alles Gewöhnungssache sein, aber selbst nach Jahren in der Ausbildung, wo wir nur Gimp auf den PCs hatten, war für mich Photoshop trotz des stolzen Preises am Ende doch die erste Wahl
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04.05.2012 13:36 Uhr von General_Strike
 
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Entwicklungsdauer: Die irrsinnig lange Zeit, die es gedauert hat, die Oberfläche anzupassen, kann ich mir nur mit einer bisher schlechten Softwarearchitektur erklären. Hoffentlich ist Gimp jetzt modularer und gekapselter programmiert, damit es nicht z.B. 5 Jahre dauert, das Programm an das nächste Windows anzupassen.
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04.05.2012 13:45 Uhr von DerBlup
 
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Titel stimmt nicht! Die neue Version von Gimp hat nicht nur noch ein Fenster! Es gibt beide Modi. Der Einfenstermodus muss manuell aktiviert werden.
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04.05.2012 13:51 Uhr von artefaktum
 
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@msh1n0: Ich selbst kenne Gimp gar nicht, dafür aber um so besser Photoshop.

Man darf nicht verrgessen, dass Gimp kostenlos ist, während Photoshop sehr hochpreisig ist.

Zudem (da hab ich grad mal nachgeschaut) hat Photoshop eine fast 10 Jahre längere Entwicklung hinter sich (die erste Version erschien 1987!)

Schaut man sich da heute einen Screenshot von an, bekommt man einen Lachkrampf:

http://www.gantico.com/...

(Aber okay, die Maschinen waren auch sehr viel weniger leistungsstark vor 25 Jahren)
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04.05.2012 13:58 Uhr von General_Strike
 
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@artefaktum Der Zauberstab ist 25 Jahre alt????? Das ist ja sensationell!

Auch der Weichzeichner und Farbverläufe waren ihrer Zeit 5-10 Jahre vorraus.

1987 habe ich auf dem C64 noch Pixel für Pixel gemalt oder bestenfalls Linien / Rechtecke gezeichnet.
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04.05.2012 14:08 Uhr von artefaktum
 
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@General_Strike: Das wundert mich auch!

[ nachträglich editiert von artefaktum ]
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04.05.2012 14:13 Uhr von General_Strike
 
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@artefaktum: Damals war Photoshop noch ein vielfaches teurer als heute (vielleicht 5.000 bis 10.000 Dollar), also ein echtes Spezial-Tool. Da musste man einiges für das Geld bieten.

Heute kann sich jeder Photoshop leisten, weil viele Funktionen auch von anderen Programmen wie Gimp übernommen wurden.

[ nachträglich editiert von General_Strike ]
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04.05.2012 14:28 Uhr von dinexr
 
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mecker mecker mecker: Wieviele von euch haben denn finanziell den Gimp-Entwicklern unter die Arme gegriffen oder gleich bei der Entwicklung geholfen? Wieviele verstehen überhaupt ein Wort davon? Und wer weiß, wieviele aktiv an Photoshop und Gimp arbeiten?

Wenn man die entsprechenden Fragen nicht ernsthaft und ehrlich mit "Ich" beantworten kann, sollte man sich mit Kritik von wegen "Anwendergängelung" oder schlechtem Architektur-Design doch besser zurückhalten. Benutzen, aber nichts beitragen, sondern derartige Vorwürfe machen, obwohl man davon nichts versteht, halte ich für daneben.

Bei mir als Entwickler (nicht Gimp) sind Feedback und Kritik immer erwünscht, aber wenn Enduser nicht bei ihren Leisten bleiben und sich auf ein viel zu hohes Ross setzen, werd ich fuchsig.
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04.05.2012 14:44 Uhr von General_Strike
 
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@dinexr: Mit Gimp ist es das Gleiche wie mit Linux:
Wenn am Markt vorbei entwickelt wird und es keine wirklich sinnvollen Innovationen gibt, geht ein eventueller Mehrwert solcher Anwendungen verloren und die Zahl der Nutzer geht in den Keller.

Linux war prophezeit worden, es könne Windows ablösen. Pustekuchen! Wie hätte man es besser machen können?

Eine Möglichkeit wäre gewesen:
Killerapplikation (Spiel) nur für Linux entwickeln, kostenlos anbieten (gebündelt mit Linux-Distribution) und Möglichkeiten zur kinderleichten Entwicklung von Plug-Ins bereitstellen, Community etablieren und konstant neue Inhalte liefern.
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04.05.2012 14:52 Uhr von dinexr
 
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Öh ja: Schöner Post, General_Strike. Nur was hat der mit meinem zu tun?

Aber toller Vorschlag, das mit Linux - zumindest solange man sich um Sinn, Realisierbarkeit und Vorausbedingungen keine Gedanken macht.
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04.05.2012 14:56 Uhr von Tanaja
 
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Oh man Danke @dinexr.
Endlich mal jemand der es geblickt hat. Natürlich ist es immer einfacher über Software zu meckern, wie schlecht sie ist, aber zeit investieren um Software vielleicht selber zu schreiben oder zu verbessern, will man nicht. Da kauft man lieber ein Programm das viel Geld kostet.
Natürlich kann jeder mit seinem Geld machen, was er will. Kauft von mir aus Photoshop so oft Ihr wollt, aber kauft es dann auch und ladet es nicht irgendwo runter und benutzt nen Crack und wenn Ihr Euch Photoshop gekauft habt, dann meckert nicht an Gimp rum, weil es war Eure Entscheidung, nicht zur Verbesserung beizutragen.

[ nachträglich editiert von Tanaja ]
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04.05.2012 15:03 Uhr von General_Strike
 
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@dinexr: Ich sehe das mittlerweile mehr aus der Vertriebs- und Kunden-Sicht. Die Entwicklung und Programmierung habe ich hinter mir gelassen.

Was die Programmierer in ihren stillen Kämmerlein des Nachts an toller Programmlogik produzieren, interessiert kaum jemanden, erst recht nicht das Management. Wichtig ist nur, was hinten raus kommt und was man damit anfangen kann. Wie die Programmierer das anstellen, bleibt ihnen überlassen.
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04.05.2012 15:20 Uhr von dinexr
 
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Genau - so wirds gemacht: Jedem noch so ahnungslosem Manager dürfte aber klar sein, das bei einem Projekt, was nicht realisierbar ist, GAR NICHTS hinten raus kommt -.-

Ich geh das mal durch:

"Linux war prophezeit worden, es könne Windows ablösen. Pustekuchen! Wie hätte man es besser machen können?"

Wann wurde das prophezeit?

Linux war eine lange Zeit für den einfachen User (in diesem Fall) kaum nutzbar. Zum einen wegen kaum vorhandener Usability und zum anderen wegen einer ziemlich miesen Situation bezüglich der Grafikkartentreiber. Da könnte noch so ein tolles und exklusives Spiel kommen - kaum einer hätts gekauft. Dann hätte man mehrere Millionen perfekt in den Wind geschossen. Und DIE "Killerapplikation", die so gut ist, dass die einfachen User diese wesentlichen Missstände dafür in Kauf genommen hätte, entwickelt man nicht mal eben so.
Insofern sowas überhaupt möglich gewesen wäre (eig. bräuchte man schon eine ganze Reihe solcher Anwendungen - hf beim finanzieren): Wer hätte das machen sollen? Warum hätte er das tun wollen? Und vor allem: Wer hätte das bezahlt?.

Dazu noch übermächtige, aber kinderleichte Plugins für alles mögliche entwickeln.

Und vorallem den Support für das bis vor kurzem für Enduser kaum brauchbare System müsste man auch noch gewährleisten.

In welchem Maß müsste man das ganze also betreiben, damit Linux so populär wird und man die Kosten irgendwie und irgendwann wieder reinbekommt? Bedenke, das sollte ja alles kostenlos sein!

Aber stimmt schon, ist voll der super Plan - für jemanden, der von der Realität nicht viel hält.

...

Btw. du hast mir immer noch nicht gesagt, inwiefern sich deine Antwort(en) auf meinen ersten Post beziehen.

[ nachträglich editiert von dinexr ]
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04.05.2012 15:27 Uhr von GrownupLawolf
 
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@General_Strike: Das mag schon sein, aber GIMP ist ein offenes Projekt. Da gibt´s weder Manager, noch irgendeine Art von kommerziellem Vertrieb.
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04.05.2012 15:30 Uhr von General_Strike
 
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@dinexr: Wir sind einfach auf vollkommen anderen Leveln und sehen das unterschiedlich. Ausserdem arbeiten wir wohl beide "nebenbei" und haben wenig Zeit.

Vielleicht ist es auch gut, dass Linux nicht zum Spiele-System avanciert ist. Microsoft ist bei der Ermöglichung der Implementierung von verkaufsfördernden Techniken wie DRM sicherlich sehr viel entwicklerfreundlicher. Andererseits aber auch z.B. beim Bundestrojaner.

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