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Russland droht den USA wegen Raketenabwehr in Europa mit einem Erstschlag

"Wenn die USA und die Nato es für möglich halten, bei Gewährleistung der eigenen Sicherheit die Sicherheit ihrer Nachbarn außer Acht zu lassen, dann bleibt uns nichts anderes übrig, als passende Gegenmaßnahmen zu ergreifen". Dies waren die Worte des russischen Generalstabschefs Nikolai Makarow.

Die Pläne der USA einen Raketenabwehrschild in Europa zu errichten, würden destabilisierend wirken und die Sicherheit Russlands gefährden. Maßnahmen Russlands seien unter anderem die Stationierung von Iskander-Raketen in der russischen Stadt Kaliningrad.

Makarow äußerte außerdem, dass die angeblichen Gefahren, die von China oder Nordkorea ausgehen sollen, nichts als "ausgedacht" seien. Die NATO hat unterdessen versucht, Russland zu beruhigen. Der Raketenschild sei nicht gegen Russland gerichtet.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Russland, Europa, Angriff, Drohung, Raketenabwehr
Quelle: www.bild.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.05.2012 12:32 Uhr von General_Strike
 
+1 | -3
 
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mutual assured destruction (MAD): Wenn der Iran nicht ebenso wie der Westen die Möglichkeit hat, als Vergeltungsmassnahme Millionen von Menschen durch seine der Abschreckung dienenden Atomwaffen zu töten, steigert das die Gefahr, dass die Gegner vom Iran einen Erstschlag unternehmen,
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04.05.2012 12:34 Uhr von 1234321
 
+4 | -7
 
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Aber bitte nicht auf mich schiessen! Ich habe damit nichts zu tun !!
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04.05.2012 12:40 Uhr von muhschie
 
+7 | -8
 
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1234321: Laß dich behandeln. Vielleicht hast du noch eine Chance.
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04.05.2012 12:55 Uhr von Exilant33
 
+7 | -1
 
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Makarov?!! oO Mir schwant nix gutes ><)

Wenn es anders rum wäre, würde sich der Ami genauso aufregen und den Russen unterstellen das Sie was böses(!) im Schilde führen!
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04.05.2012 13:08 Uhr von uhrknall
 
+10 | -1
 
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Europa sollte sich raushalten und KEINE Raketenabwehr (oder was die Amis da stationieren wollen) zulassen. Aber die EU-Bevölkerung wird wohl nicht gefragt, sonst würden einige Politiker dadurch nicht ganz plötzlich reich werden.
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04.05.2012 13:51 Uhr von NGC4755
 
+6 | -1
 
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Wenn wir eine Raketenabwehr brauchen: dann sollten wir sie selber bauen und es nicht den Amis überlassen! Wenn die Amis eine brauchen, dann sollen sie die woanders bauen.
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04.05.2012 15:18 Uhr von ElChefo
 
+3 | -4
 
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uhrknall / NGC4755: Weiss ja nicht, wie immer alle direkt und ausschliesslich auf die USA zu sprechen kommen. Der Schild ist ein NATO-Projekt.

Es wird ja auch nichts "nur" den Amis überlassen, "wir" Europäer wirken an genug Anteilen selbst mit. Im grossen und ganzen geht es bei diesem Raketenschirm auch lediglich um Integration aller Luftverteidigungskräfte in ein grosses Netzwerk, das den europäischen Luftraum schützen soll - seien es deutsche Patriotverbände, französische Mistral-/Roland-/Hawk-Batterien, britische Rapiers, amerikanische AEGIS-Schiffe im Mittelmeer usw und so fort. Das Dach des Hauses heisst nun mal NATO.

Den Russen wurde eine Partnerschaft angeboten, das haben sie abgelehnt - und quengeln jetzt rum, das die Art Mitarbeit, die sie verlangten, ebenfalls abgelehnt wurde. Russland ist halt kein NATO-Land.

Was ein wenig zu denken geben sollte, ist einer der "Schachzüge" der Russen, die sich als Antwort "mal eben so" in Moldawien einnisten wollen, mit eigenen Radarsystemen. Was der Herr Makarov wohl auch nicht so wirklich mal bedacht hat, ist, das sein Chef schon lange festgestellt hat, das zumindest Phase 1 der Errichtung des Schildes - die nebenbei unter russischer Beobachtung stattfindet - sehr gut demonstriert, wie absolut und gar nicht dieses System russische Interessen berührt.

Geht also wohl mal wieder darum, von anderen, dringenderen Problemen abzulenken. Etwa dem Reformprozess innerhalb der roten Armee (bei dem die Bundeswehr mitwirken soll), die Einführung zeitgemässer Ausbildungseinrichtungen für ihre Schützenregimenter (durch deutsche Firmen), die immernoch vorherrschende Unzufriedenheit in einer faktisch vorhandenen Zwei-Klassenarmee ... und da sind wir noch nicht mal bei innenpolitischen Problemen angekommen. Was solls, lautes Säbelrasseln, keine Konsequenzen, wen kümmerts.

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
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04.05.2012 19:03 Uhr von ElChefo
 
+1 | -2
 
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Terrorstorm: "Zwischen Defensiv und Offensiv kann man allerdings fix umrüsten, wenn die Anlagen erstmal stehen."

Erkläre offensiv bei einem LÜR-System...?
Erkläre Verwendbarkeit von Hawk/Rapier/Mistral/Patriot/SM2 gegen andere Ziele als in der Luft?

Um die Frage eindeutig zu machen: Warum haben moderne Kampfflugzeuge einen Schalter an ihrer Sensorik für AA- zu AG-Mode? (Analog dazu: Wo ist der Unterschied bei zivilen Fliegern zwischen EGPWS und WXR? Warum GCR für WXR?) So einfach ist es dann doch nicht.

"China ist bei weitem keine (millitärische) Gefahr"

Grösste Armee der Welt mit der momentan laufenden stärksten Aufrüstungswelle. Mhja. Der laufende Wirtschaftskrieg sollte dir wohl kaum entgangen sein.

"und der Iran tut keiner Fliege was."

Der Iran selbst vielleicht nicht. Zum Finger-schmutzig-machen haben die allerdings jede Menge Third-Party-Operators - etwa Hamas, Hisbollah, al-Jihad, Haqqani uvm.

...bei NK hast du recht. Die sind viel zu lächerlich, als das da was Ernstes kommen könnte.

"Die Nato vertritt nunmal größtenteils nur US-Interessen"

Der subjektive Eindruck mag vielleicht daher rühren, das sie der grösste Kontributor sind. Mehr aber auch nicht.

"denk dran man hätte uns auch geopfert im kalten Krieg"

Liegt aber nicht an Interessen, sondern einfach mal daran, das Deutschland selbstverschuldet zum Frontland zwischen zwei Machtblöcken geworden ist. Irgendwo muss so ein Konflikt ja stattfinden und seine Fronten haben. Ist halt so. Genauso haben "wir" 1914 unsere Interessen auf dem Rücken von BeNeLux ausgetragen.

"und von daher ist das kein "europäisches" Projekt."

Da kannst du noch so sehr gegenreden, es wird nicht wahrer dadurch.
Gegenfrage: Wo kommt der Chef der NATO her?

"Wetten nur die Amis haben am Ende die Schlüssel ?"

Wohl kaum. Wer ist momentan kommandierender General für den Aufstellungsprozess?
...ups. Ein Deutscher.
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04.05.2012 21:18 Uhr von ElChefo
 
+1 | -3
 
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terrorstorm: Also... vorneweg, an den Chinesen braucht man sich nichts stark zu reden.
Nehmen wir mal ein paar Eckpunkte, wobei wir die strategischen (hier: nuklearen) Aspekte aussen vor lassen.

China baut momentan seit 2 Jahren im Süden eine neue Marinebasis für insgesamt 37 U-Boote, während es seine sämtlichen Werftkapazitäten modernisiert. Ebenso wurde "mal eben so" der Gesamtbestand an Infanteriewaffen auf einen Vergleichsstand gebracht, siehe QBU88 und T95. Raketenartillerie wurde aktualisiert mit GMLRS-vergleichbarer Munition. Die Rohrartillerie ist gerade in der Breitenaustattung mit SH1/2 WSPH in vergleichbarer Reichweite zum Westen. Die Panzertruppe erhält momentan aus den letzten drei FY finanzierte T99 . Die Luftwaffe erhält eine Rundumerneuerung, mit Generation 4/4.5-Fliegern in Stückzahlen, die weltweit ihresgleichen suchen. Die Marine erhielt soeben ihren eigenen Träger, weitere befinden sich in Bau und Entwicklung. Von den fortgeschrittenen schweren See- und Landzielflugkörpern ganz zu schweigen.

...und am Ende MUSS man einkalkulieren, das jede Teilstreitkraft Chinas grösser ist als die meisten Armeen, denen sie gegenüber stehen könnten, selbst wenn diese Gegner den letzten Mann aus dem hinterletzten Büro mobilisieren würden. Nehmen wir den Faktor Mobilisierung hinzu, sieht es noch drastischer aus - bei rund 3 Millionen Aktiven kommen noch etwa 300 Millionen Wehrfähige und 240 Millionen Wehrtaugliche hinzu.

Reine Rüstungsausgaben zu vergleichen bringt da auch nicht viel, da gar nicht vergleichbare Marktmechanismen existieren. Erst recht, wenn man bei den Amerikanern nicht in die Berechnung mit einbezieht, wie hoch der Anteil an reinen Materialerhaltungs-, Depot- und Militärinterne Forschungskosten ebenfalls durch dieses Budget abgedeckt werden. Beispiel: In China fallen Kosten für strategische Waffen nicht in den Verteidigungshaushalt - in den USA und Russland schon. Ebenfalls machen bei den USA Militärhilfen für verbündete Länder einen recht grossen Posten aus, der für China überhaupt nicht anwendbar ist. Rechnet man das alles heraus, purzelt das Budget im Ranking um einige viele Prozente.

"nd wie du schon selber schriebst - USA größter Einzahler, dementsprechend gibt es da auch zu melden."

Ich rede ja nicht mal von Zahlungen, sondern von Aktivitäten. Nimm einfach mal Operationen unter UN-Mandat: Wer ist bei den "grossen Dingern" (´50er Korea, ´91 Irak, Ende 90er Jugoslawien, 2002 Afghanistan, zuletzt Libyen usw) immer als grösster Truppensteller unterwegs, egal ob gewollt oder nicht? Armeen sind ein ganz empfindliches Instrument der Innenpolitik (bezogen auf die Innendarstellung einer Regierung und ihrer Aussenpolitik), natürlich will ein Volk und damit auch seine Regierung ultimative Kontrolle über seine Soldaten, selbst wenn sie in Bündnisinitiativen agieren.

"aber meinst du ehrlich Deutschland hat da (außer, dass da ein deutscher Clown Chef spielt) was zu melden ?"

Ja, natürlich. Genauso wie ein deutscher General die Joint Fire Support Team Ausbildung mit multinationalen Teilnehmern leitet - und damit das Sagen hat. Ebenso der deutsche 2-Sterne-General in Masar-e-Sharif, auch wenn da zwei amerikanische Generäle ein Büro weiter sitzen. Du solltest nicht den Fehler machen, Militär mit allzuviel Politik zu verwürzen. Bis zu einem gewissen Grad stimmt das, aber darüber hinaus auch eben nicht mehr.

"GPS ?"

Amerikanisches System, quasi Open Source, kein Rechtsanspruch. Deren Zeug, deren Regeln.

"Galileo ?"

Du beziehst dich auf ein Abkommen von 2003, das direkt 2004 wieder abgelöst wurde. Dort wurde nämlich nach Formulierung eigener europäischer Pläne für den Weltraum das ganze darauf heruntergebrochen, das GALILEO zu GPSIII kompatibel sein wird. Mehr nicht.
Nebenbei: Seit 2000 ist GPS nicht mehr mit weissem Rauschen unterlegt. Du erhälst die gleiche Präzision auf deinem TomTom (abgesehen von geräte- oder umgebungsspezifischen Ungenauigkeiten) wie der Operator für einen Reaper.
Bei Galileo allerdings, das sollte man auch anmerken - liegt aber nicht an den USA, sondern an der europäischen Betreiberagentur - erhält man höhere und höchste Genauigkeit, wenn man sich die entsprechenden BOCs in den Diensten hinzukauft.

"Die EU hatte in der Grundidee mal das Potential einen (kleinen) Gegenpol aufzustellen"

...und genau da liegt eben der Fehler (auch bei den Russen). Genau dieses Blockdenken führt eben nicht viel weiter als in Sackgassen.

"Für die USA gibts gar nichts schöneres als ein politisch schwaches Europa"

Auf den ersten Blick vielleicht - aber auf der anderen Seite: Wer sollte dann ihr grösster Wirtschaftspartner sein? Oder ihr Brückenkopf in den Rest der Welt? Oder der Kooperationspartner in so ziemlich allen Sicherheitsfragen, in Zeiten, in denen man sich selbst auf einen (1) Kriegsschauplatz und zwei Beteiligungen an Gemeinschaftsoperationen reduzieren muss? Die sparen ja nicht aus Spass ihre Armee auf ein nahezu unkenntliches Maß zusammen.
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06.05.2012 09:45 Uhr von Ahira
 
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Russland hat Recht! Die Raketenabwehr der Nato ist eine gezielte Provokation und das Argument es gehe um die Abehr von nordkoreanischen "Knallerbsen" oder iranischen Raketen, ist so durchsichtig wie ne Fensterscheibe.

Wenn dann die Leiterin der US Delegation Ellen Tauscher noch die Frechheit hat die Kritik der Russen als "wenig überzeugend" abzukanzeln, dann staune ich bloss noch.

Es ist wirklich erschreckend wie verantwortungslos führende Köpfe agieren. Ich denke jeder der auch nur ein Gehirn in der Grösse einer Erbse hat sieht, dass es in eine Katastrophe führen wird, wenn man andere nicht ernst nimmt und einfach weitermacht als sei nichts passiert.
Wir sprechen heute nicht über eine oder zwei Atombomben der grösse von Nagasaki oder Hiroshimo, wir sprechen von einem Potential bei dem jede einzelne Atombombe der USA oder Russlands das 10-40 fache an Sprengkraft dieser Bomben hat.
China´s DF-5A haben eine Reichweite von 13000km und können einen Sprengkopf mit Sprengkraft von 4000 Kilotonnen bestückt werden (=280 Hiroshima Bomben, oder 170 Nagasaki Bomben), welche die USA locker erreichen können.
Also hören wir auf mit dem Kindergarten und richten wir die Kräfte darauf dass es eben nicht passiert.
Und da sehe ich nur eine chance, jeder nimmt den anderen ernst und respektiert und berücksichtigt dessen Einwände und Bedenken. Da hat gerade die USA sehr viel zu lernen.
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07.05.2012 15:34 Uhr von ElChefo
 
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Ahira: "Russland hat Recht!"

Jetzt mal abgesehen davon, das der "Provokationspunkt" schon lange widerlegt ist, alleine schon deshalb, weil man den Russen Kooperation angeboten hat, die sie aber ablehnten...

...du findest es voll toll, wenn die Russen meinen, es wäre toll, ein paar Pilzwolken in fremden, souveränen Ländern zu parken, sagen wir mal, hier in Deutschland?

Denk nochmal drüber nach, auf wessen Seite du stehst. Selbst wenn die Antwort "Natürlich stehe ich auf meiner Seite" lautet, sollte einleuchtend sein, das ein Erstschlag in deinem Vorgarten so ganz und gar nicht deinen Interessen entspricht.
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09.05.2012 07:59 Uhr von mort76
 
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El´chefo, was soll denn das für eine Logik sein?
Wenn ich dich schlagen möchte und dir erstmal anbiete, daß du dich ja auch selber mitvermöbeln darfst, wäre es also Okay, dich zu schlagen?

Ansonsten: so wars doch auch damals bei der Kubakrise...erst stationieren die Amerikaner nahe der russischen Grenzen Atomraketen- das war toll.
Dann stationieren die russen als antwort Atomraketen auf Kuba, ähnlich weit von der Grenze zu den USA entfernt- DAS war natürlich eine böse Provokation und die Vorbereitung des Erstschlags...

Abgesehen davon...wer drohte noch gleich mit einem atomaren Erstschlag gegen den Iran?

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