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Gegenangriff der Ukraine: Bei EM-Boykott drohen wirtschaftliche Konsequenzen

Die Diskussion um einen möglichen Fußballeuropameisterschaftsboykott in der Ukraine durch deutsche Politiker wird schärfer.

Der Vize-Chef der Regierungspartei Lukaschenkos warnt ganz offen vor wirtschaftlichen Konsequenzen für Deutschland. Leonid Koschara sagte: "Ohne Abkommen wird der deutsche Zugang zum ukrainischen Markt begrenzt sein", und er fügte hinzu: "Deutsche Hersteller werden verlieren."

Die Ukraine setze darauf, dass die UEFA sich nicht an der politischen Debatte um die inhaftierte Julia Timoschenko beteiligen werde.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Ukraine, Folge, Boykott, Europameisterschaft, Gegenangriff
Quelle: www.spiegel.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.05.2012 11:36 Uhr von alexanderr
 
+6 | -10
 
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man sollte den Sport nicht in die Politik miteinbeziehen.
Es ist in meinen Augen richtig lächerlich, einen Boykott auf diese Weise umzusetzen. Die Wirkung eines solchen "Boykotts" ist aber nicht nur peinlich, sondern auch vollkommen ineffizient.
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04.05.2012 11:54 Uhr von teslaNova
 
+17 | -1
 
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sehr schön: Was die Regierung der Ukraine nur nicht versteht, ist, dass diese sog. Konsequenzen eigentlich im Umkehrschluss auf sie selber fallen.
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04.05.2012 12:03 Uhr von c0rE_eak_it
 
+5 | -3
 
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ich muss: alexanderr rechtgeben. man sollte den sport nicht mit politik vermischen. vorallem find ich es eine frechheit das hr. Cem Özdemir, vorsitzender der grünen auch noch öffentlich dazu aufruft, vor dem stadion und sogar während des spiels seinen unmut über die politische situation kund zu tun.

So ein Unfug hat wahrlich nichts bei einer Sportveranstaltung zu suchen.
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04.05.2012 12:21 Uhr von bibip98
 
+4 | -1
 
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@ alexanderr und c0rE_eak_it: Es geht auch nicht darum, ob die Mannschaften dort antreten sollen oder nicht.
Es geht darum ob die Politiker und die Sportfunktionäre anwesend sein sollen.
Und die bleiben weg. Der Sport selbst besteht weiter.
Schlimmer wäre es, wenn die Idee sich durchgesetzt hätte, dass man der Ukraine die Spiele nimmt und wo anders abhält. Hier hat Deutschland schon abgewunken.
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04.05.2012 12:42 Uhr von derSchmu2.0
 
+1 | -1
 
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alexanderr: Sport ist Politik...zumindest ein Teil davon...Kraeftemessen und Ablenkung...wenns ueberall auch schlecht laeuft, so kann man doch meist noch auf seine Sportler vertrauen und sich dann mit deren Leistungen nachher schmuecken..
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04.05.2012 13:27 Uhr von H.O.L.Z.I.
 
+3 | -2
 
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traurig ist doch, dass man ohne em gar nicht über Julia Timoschenko reden würde.

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