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Yahoo: Scott Thompson frisierte seinen Lebenslauf, nun ist er Yahoo-Chef

Der neue Chef des angeschlagenen Internetkonzerns Yahoo, Scott Thompson, hat seinen Lebenslauf frisiert. Wie jetzt bekannt wurde, hat er, entgegen seiner Angaben, keinen Bachelor-Abschluss in Computerwissenschaften. Der Konzern gab dies am vergangenen Donnerstag bekannt.

Allerdings steht der Konzern weiter hinter ihrem Chef. Es handele sich dabei um einen "unbeabsichtigten Fehler". Ob sich die Aktionäre von Yahoo mit der Erklärung zufrieden geben werden, ist unklar.

Scott Thompson war Anfang 2012 als Hoffnungsträger zu Yahoo gestoßen. Die Konkurrenten des Konzerns, zum Beispiel Google oder Facebook, sind auf dem Online-Werbemarkt immer stärker geworden, worunter Yahoo zu leiden hat. Thompson leitete erst mal einen Sparkurs mit Stellenabbau ein.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Chef, Yahoo, Abschluss, Lebenslauf, Mogelei
Quelle: www.20min.ch

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.05.2012 10:48 Uhr von Borgir
 
+5 | -1
 
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Wirtschaftsbosse die ihren Lebenslauf betrügerisch frisieren, Politiker die sich Dr-Titel "ertrügen" durch abschreiben. Von welchen Leuten wird die Welt eigentlich regiert? Und noch schlimmer: Welche Leute lassen sowas zu?
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04.05.2012 11:46 Uhr von 1234321
 
+7 | -1
 
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Wer heutzutage ehrlich lebt, bleibt sein Leben lang Hartz4-Empfänger.
Machen wir uns nichts vor!
Die Politiker machen es uns nämlich vor.
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04.05.2012 11:51 Uhr von teslaNova
 
+1 | -0
 
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unbeabsichtigt: haha. Was ist das denn bitte für eine miserable Ausrede?

"Und, achja, ich hab ausversehen die passenden Buchstaben gedrückt und am Ende war dann tatsächlich ein Buch daraus entstanden"
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04.05.2012 12:56 Uhr von StefanPommel
 
+0 | -0
 
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"Skandal": Die Story ist etwas fragwürdig. Der hat angegeben, dass er einen "Bachelor´s degree in accounting and computer science" hat. Und er hat "nur" einen in accounting, also Buchführung.

Mit dem komischen amerikanischen Schwerpunkte setzen in Bachelor vermute ich, dass er einfach sein Studien-Nebenfach mit in den Namen gezogen hat. Finde das jetzt nicht wirklich so "skandalös" wie das dargestellt wird.

Übrigens die Aufdecker des Skandals sind ein Investment-Unternehmen das Anteile an Yahoo hat und momentan Druck aufbaut, um mehr Sitze im Aufsichtsrat zu bekommen. Immer recht unterschiedliche Motivationen, die da im Spiel sind.
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04.05.2012 13:02 Uhr von ulkibaeri
 
+1 | -0
 
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Überschrift ist falsch: Er frisierte nicht seinen Lebesnlauf um Chef von Yahoo zu werden.

Sein Lebenslauf war auch schon Frisiert, als er Manager bei ebay war. Steht auch so in der Quelle. Aber Borgir kann offensichtlich nicht lesen.

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