03.05.12 20:34 Uhr
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EU-Exportverbot zeigt Wirkung: Kein Gift für US-Bundesstaat Oklahoma

Die Substanz heißt Pentobarbital und wird als erste von insgesamt drei Medikamenten in die Adern der Todeskandidaten im US-Bundesstaat Oklahoma injiziert. Doch weil der dänische Hersteller einem EU-Exportverbot unterliegt, geht den Henkern im US-Bundesstaat ihr Gift aus.

Die Todesstrafe in einigen Bundesstaaten wird damit auch in Europa zu einem Politikum. Denn die Europäische Union hat die Ausfuhr der Substanz durch ein Exportverbot unterbunden. Das dänische Unternehmen Lundbeck ist aber der weltweit einzige Anbieter der Substanz.

Die Behörden des US-amerikanischen Bundesstaates suchen nun nach einer Lösung. Möglicherweise gibt es andere Substanzen mit ähnlicher Wirkung, hieß es. Erst am vergangenen Dienstag war ein weiterer Todeskandidat mit der Giftspritze hingerichtet worden (ShortNews berichtete).


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WebReporter: Rheinnachrichten
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: EU, Gift, Wirkung, Bundesstaat, Oklahoma
Quelle: derstandard.at

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.05.2012 20:34 Uhr von Rheinnachrichten
 
+11 | -7
 
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Oklahoma ist ein mörderisches Pflaster. Wer die Quelle zu Ende liest wird feststellen, dass hier im Verhältnis zur Bevölkerungszahl der Henker besonders oft zur Tat schreitet.

Dass die EU diesem mörderischen Treiben seine Unterstützung entzieht, ist lobenswert. Die USA werden das als Eingriff in die inneren Angelegenheiten betrachten. Ich betrachte es als angewandte Menschenrechtspolitik. Niemand hat das Recht, andere zu töten.
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03.05.2012 20:37 Uhr von Rheinnachrichten
 
+1 | -5
 
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Nachtrag: Link zum letzten, vollstreckten Todesurteil

http://www.shortnews.de/...
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03.05.2012 20:39 Uhr von magnificus
 
+1 | -1
 
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So einfach geht das? Ist das Ausfuhrverbot explizit mit der Todesstrafe begründet?
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03.05.2012 22:22 Uhr von Perisecor
 
+3 | -6
 
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@ Rheinnachrichten: "Niemand hat das Recht, andere zu töten. "

Aber Menschen (lebenslang) einsperren, ihnen die Kinder wegnehmen, ihnen das Betreiben einer Firma zu untersagen, ist in Ordnung?

Jede Sanktion verletzt Menschenrechte.
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03.05.2012 23:36 Uhr von jayjay2222
 
+1 | -1
 
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Oklahoma findet bestimmt auch dafür eine Lösung um jemanden "Todsicher" ins Jenseits zu befördern..

Sie können ja mal in China anklopfen.. Die würden bestimmt hierbei behilflich sein..

Todesstrafe in China per Giftspritze :

http://de.wikipedia.org/...
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04.05.2012 07:49 Uhr von iarutruk
 
+1 | -3
 
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@Perisecor glaubst du an das, was du schreibst, bzw. hast du verstanden was du geschrieben hast? Nach deiner Aussage dürfte man ja überhaupt niemand bestrafen.

Ich lache mich kaputt. Die EU spricht ein Ausfuhrverbot aus. In Dänemark gibt es keine Todesstrafe. Für wen produziert denn dann die Firma dieses Gift? Warum wird nicht einfach die Herstellung des Giftes verboten?
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04.05.2012 13:21 Uhr von jayjay2222
 
+1 | -0
 
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@iarutruk: Ich hoffe das die Firma nicht bewußt die USA mit dem "Substanz" beliefert in dem sie wissen das diese für die Todeskandidaten bestimmt ist. Pentobarbital wird in der Humanmedizin als Schlafmittel verwendet UND in der Tiermedizin wird es zum Einschläfern von Tieren. Und auch das Unternehmen BAYER, der das Patent für dieses Mittel hat, verdient auch in diesem "bösen Spiel" !!

http://de.wikipedia.org/...

Aber das Beste ist die Philosphie des Unternehmens. Es ließt sich zum Teil in Verbindung mit diesem Thema sehr zynisch..

http://www.lundbeck.de/...
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05.05.2012 19:55 Uhr von Perisecor
 
+1 | -3
 
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@ iarutruk: "...hast du verstanden was du geschrieben hast? Nach deiner Aussage dürfte man ja überhaupt niemand bestrafen."

Natürlich.

Und eben weil man dann niemand mehr bestrafen dürfte, ist die Todesstrafe weder menschenverachtend noch illegal oder sonst irgendwas.

Und natürlich hat ein Staat nach westlicher Ansicht das Recht dazu, diese Art der Bestrafung zuzulassen - sofern dem ein rechtsstaatliches Verfahren mit Urteil vorausging.
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05.05.2012 21:02 Uhr von Petabyte-SSD
 
+1 | -0
 
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Sollen sie den Todeskandidaten: einfach Essen aus dem Supermarkt geben, ist ein bisschen langsamer, aber genau so wirksam...
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08.05.2012 12:52 Uhr von LLCoolJay
 
+1 | -0
 
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Perisecor: Na, schon wieder mal eine Möglichkeit gefunden deine unreflektierte, pro-us-amerikanische Ader auszuleben?

Es sagt schon sehr viel über dich aus, wenn du die absichtliche und bewusste Tötung eines Menschen mit Freiheitsentzug bei gleichzeitiger gesundheitlicher und kostenfreier Versorgung des Inhaftierten oder dem Entzug eines misshandelnden Kindes aus seinem Elternhaus gleichsetzt.

Die Todesstrafe ist verabscheuungswürdig und sollte niemals die erste Wahl sein.
Die Möglichkeit, dass ein Fehler zu einem falschen Urteil geführt hat ist zu groß. Selbst nur 1 fälschliche Hinrichtung unter 1000 ist zuviel.

Hingegen ist Freiheitsentzug durchaus eine Lösung. Bei einem Fehlurteil ist zumindest eine Enschädigung und teilweise Rehabilitation möglich.

Abgesehen davon... man verurteilt Menschen für Mord, Vergewaltigung, etc. Und was machen manche Staaten? Sie töten ihrerseits einen Menschen.

Das ist keine Strafe, das ist Rache. Nichts anderes.

Wenn man die Gesellschaft meint vor Straftätern schützen zu müssen, reicht auch ein gut bewachtes und gesichertes Gefängnis.


Ich erwarte nicht, dass du das mit deinem "Harvard"-Verstand begreifen kannst. Die in einer anderen News genannten Umerziehungslager in den USA scheinen bei dir besten Erfolg gehabt zu haben.

Aber auch solche polarisierenden Personen wie dich muss es geben. Sonst wär das Lesen hier auf SN ja langweilig.

Also sei froh. Zumindest als Pausenclown taugst du etwas :)

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