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Staatliche Benzinpreisregulierung in Deutschland - Skepsis wiegt schwer

Über ein Meldesystem will die Bundesregierung die Benzinpreise regulieren. Dafür sorgen soll die "Markttransparenzstelle" beim Kartellamt, ShortNews hatte schon berichtet. Aber dieses Vorhaben ist von vielen Seiten oftmals skeptisch beobachtet.

Der ADAC sieht die Regierung auf dem richtigen Weg. So könnte man "wettbewerbswidrigen Praktiken auf dem Kraftstoffmarkt" auf die Spur kommen. Der ACE sieht das Ganze skeptischer. Dort zweifelt man daran, dass die Stelle wirklich kostendämpfende Wirkung zeigt. Seriöser Verbraucherschutz sei das nicht.

Der Präsident des Kartellamtes, Andreas Mundt, sagte: "Die Benzinpreise werden mit der Einrichtung der neuen Kontrollstelle sicher nicht postwendend heruntergehen". Dies ginge nicht durch bloßes Datensammeln. Aber das käme den freien Tankstellen zu Gute. Diese würden dann zu fairen Preisen beliefert.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: System, Benzinpreis, Kartell, Regulierung, Skepsis
Quelle: www.autobild.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.05.2012 17:22 Uhr von Borgir
 
+17 | -0
 
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Man muss das einfach als Wahlkampfmanöver einschätzen. Das ist nichts Halbes und nichts Ganzes. Die Konzerne lässt das kalt, findet sich doch immer ein Grund für Preissteigerungen.
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03.05.2012 18:40 Uhr von phal0r
 
+16 | -1
 
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@Fantasie-Name: Reduzier die Steuern und der Preis wird sich trotzdem auf dem gleichen Niveau einpendenln, nur dass diesmal der gesamte Gewinn in die Privatwirtschaft geht.

Ob die Meldestelle den gewünschten Erfolg bringt, werden wir sehen. Jedenfalls ein Schritt in die richtige Richtung.
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03.05.2012 18:41 Uhr von Joyrider
 
+10 | -2
 
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@ Fantasie-Name: Nichts würde sich ändern, sollte der Staat die Besteuerung ändern.
Denn zum Einen sind die Steuern seit etlichen Jahren stabil, so dass die aber auch so gar nichts mit der extremen Teuerung der letzten Jahre zu tun haben. Und zum Anderen: was glaubst du denn würden die Ölkonzerne tun, sollten die Steuern sinken? Etwas die Preise dauerhaft senken???? Nicht wirklich oder? Die würde sich nur über mehr Gewinn freuen und fertig.

Kein Papiertiger wie diese "Markttransparenzstelle" oder eine "die-Tankstellen-müssen-ihre-Preise-für-den- kommenden-Tag-am-Abend-vorher-melden"-Maßnahme werden irgendwas an den hohen Preisen ändern, außer sie noch weiter zu erhöhen.
Erst eine Zerschlagung dieser Superlobby würde was bringen, aber da traut sich ja aus der Regierung niemand ran. Scheint wohl zu viele schwarze Koffer zu geben, die da von den Ölmultis verschenkt werden.
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03.05.2012 20:12 Uhr von SaxenPaule
 
+3 | -0
 
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Das einzige was mich beruhigt ist, dass wir von den Benzinkonzernen in Deutschland nicht besonders übern Tisch gezogen werden.

USA 3,79$ pro Gallone (davon in Utah z.B. 40 cent Steuern)
(= 1$ pro Liter mit ~11 cent steuern)

=> 0,89$ (derzeit 0,68€) pro liter nettobenzinpreis in den USA

DE 1,61€ pro Liter (davon 92 cent Steuern)

=> 0,69€pro liter nettobenzinpreis in DE

Dabei bi nich immer davon ausgegangen, dass auch der Nettopreis deutlich billiger wäre in den USA.

[ nachträglich editiert von SaxenPaule ]
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03.05.2012 21:04 Uhr von Kati_Lysator
 
+2 | -1
 
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es ist schon übel, das wir nix dagegen tun können. das ist wie sich selbst beim ausbluten zuzusehen.
da helfen auch keine schlauen sprüche mehr wie, weniger fahren usw. und es betrifft ja nicht nur den benzinpreis.
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03.05.2012 22:51 Uhr von Malo0815
 
+2 | -0
 
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@news: bin der meinung das dann der preis überhaupt nicht mehr runter geht, sonder dauerhaft unsere schmerzgrenze strapaziert.
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04.05.2012 01:06 Uhr von fraro
 
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Dabei: könnte es doch ganz einfach sein: jede Tankstelle muss jede Lieferung und deren Einkaufspreis belegen. Auf diesen Preis wird der Gewinn plus Steuern dazu gerechnet und fertig.
Bei einer neuen Lieferung das Ganze von vorn.
Es kann doch nicht sein, dass die Treibstoffe im Tankstellentank stündlich ihren Wert in Höhe von manchmal 12 Cent/Liter verlieren oder gewinnen.

Wenn alle Anbieter (von was auch immer) so verkaufen würden, wäre das Chaos komplett. Keiner wüsste so, was er am Monatsende noch in der Tasche hat, weil z.B. der Weltfrieden mal wieder in Gefahr sein könnte (wann eigentlich nicht?).
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04.05.2012 04:46 Uhr von Bastelpeter
 
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hier in Irland: haben wir bereits deutsche Benzinpreise erreicht, und das bei den extrem hohen Lebenshaltungskosten, die hier existieren. Als Grund wird hier genannt, dass der Staat bei den Steuern einfach mal etwas Nachschlag genommen hat. Den Grund sehe ich persoenlich eigentlich nur bei der zwanghaften Durchfuetterung des desolaten Griechischen Bankensystems. Das schlimme ist, dass dieses Geld nie beim einfachen Buerger ankommen wird. Und ja, die Irischen Banken sind keinen Deut besser.
Ich persoenlich saehe ein Auseinanderbrechen der Waehrungsunion nur noch als eine Frage der Zeit. Sie ist laengst ueberfaellig und der Euro wird kuenstlich am "Leben" gehalten. Die Idee war zwar erstmal gut, aber man haette das verwerfen muessen als noch Zeit war nach den ersten ernsten Krisen. Die EU koennte auch ohne die gemeinsame Waehrung gut bestehen. Aufgrund der doch sehr verschieden hohen Mehrwertsteuern der einzelnen Mitgliedsstaaten sind die angeblichen Vorteile des Euro nur Augenwischerei, also endlich Stop mit den Finanzhilfen, um diese endlosen Bankenloecher zu stopfen und runter mit diesen horrenden Benzinsteuern, die ja mittlerweile gegen die guten Stitten allemal verstossen duerften.
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04.05.2012 08:25 Uhr von John2k
 
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@ Fantasie-Name: Ist eigentlich kein wirklich größerer Aufwand, da ohnehin alles inzwischen elektronisch gesteuert wird - von welcher Stelle auch immer. Da einen weiteren Adressaten einzutragen dürfte kein Ding sein, was wirklich mit Kosten verbunden ist. Die Technik ist ja bereits vorhanden.

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