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Delitzsch: Rollstuhlfahrer setzt sich aus Verzweiflung in Brand

In den frühen Morgenstunden des gestrigen Mittwochs hat sich in einem Plattenbauviertel im sächsischen Delitzsch ein 46-jähriger Rollstuhlfahrer vermutlich in Selbstmordabsicht auf dem Balkon seiner Einraumwohnung in Brand gesetzt.

Anwohner wurden durch den Feuerschein auf das Drama aufmerksam, sie sahen den Mann in seinem Rollstuhl sitzend lichterloh brennen. Die alarmierte Polizei brach die Wohnung des Mannes auf und erstickten die Flammen.

Mit dem Rettungshubschrauber wurde der Invalidenrentner, welcher von Nachbarn als freundlich und zurückhaltend beschrieben wurde, in eine Klinik nach Leipzig geflogen. Durch einen Unfall hatte er vor Jahren beide Beine verloren und lebte seit einiger Zeit zurückgezogen in der Wohnung.


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WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Brand, Rettung, Rollstuhlfahrer, Verzweiflung
Quelle: www.sz-online.de

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03.05.2012 16:45 Uhr von Kamimaze
 
+7 | -0
 
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Nach neuesten Meldungen ist der Rollstuhlfahrer inzwischen seinen Verletzungen erlegen:

--> http://www.sz-online.de/...
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03.05.2012 16:57 Uhr von GangstaAlien
 
+1 | -8
 
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Krass: Sich selbst zu verbrennen ist doch der schlimmste Selbstmord.
Lieber sich aufhängen, achjaa kann er nicht...
Mhhh vom Balkon springen, ohh kann der ja auch nicht...
Ok viel Auswahl hat er nicht
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03.05.2012 17:03 Uhr von Jesus_From_Hell
 
+0 | -2
 
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@GangstaAlien: Wenn ihm "nur" die Beine fehlen, sollte erhängen (zumindest atypisch) kein Problem darstellen. Ich denke er wollte irgendwas zeigen damit, für einen "normalen" Sui ist das Risiko zu überleben beim Verbrennen doch ziemlich hoch.. und außerdem ist das wohl die Schmerzhafteste und in einem Haus eine der veranwortungslosesten (wobei durchaus sein kann, das die Gefährdung anderer und die Folgen bei Misserfolg garnicht bedacht wurde) Methode..

Auch Stürzen wäre wohl kein Problem gewesen, genau wie Gas (Mit Maske bitte)..

[ nachträglich editiert von Jesus_From_Hell ]
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03.05.2012 19:55 Uhr von Alois_Besenstiel
 
+0 | -4
 
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@GangstaAlien: Naja da gäbe es schon angenehmere Suizidverfahren. Wenn man mal alle fünfe gerade sein lässt und sich nicht um den Lokführer schert, wäre ein Zug sicher eine Alternative. Immer diese Sentimentalität. Wenn ein Lokführer das nicht verträgt, hätte er Maurer oda so werden sollen. Bevor ich mich verbrennen würde, wäre mir sogar ein Pressluftschlauch im Arsch lieber...aber gut, wenn man keine Fantasie hat...
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04.05.2012 10:53 Uhr von iarutruk
 
+0 | -1
 
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Das Leiden ist nicht lange schmerzhaft, da man relativ schnell durch das Einatmen des Kohlenmonoxids ohnmächtig wird. Ich kann mich in diesen Mann schon rein versetzen und wundere mich nicht, dass er dies gemacht hat.

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