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Joachim Gauck spricht sich für ein flexibles Renteneintrittsalter aus

Anlässlich des Seniorentags in Hamburg hat sich Bundespräsident Joachim Gauck zum Thema Renteneintrittsalter geäußert.

Hierbei machte er sich für ein flexibles Renteneintrittsalter stark, diejenigen die länger arbeiten wollten, sollten dies auch dürfen.

"Gewiss ist es nicht jedem vergönnt, bis ins hohe Alter tätig zu bleiben. Es gibt Krankheiten, Schicksalsschläge. Deshalb wünsche ich mir auch: Niemandem sollte Unzumutbares zugemutet werden", so Gauck weiter.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Alter, Rente, Joachim Gauck, Renteneintrittsalter
Quelle: www.rp-online.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.05.2012 13:58 Uhr von General_Strike
 
+4 | -3
 
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tolle Idee: Wer dann mit 65 Jahren noch keine - sagen wir mal 40 Jahre Arbeit vorweisen kann, darf bis 70 oder 75 arbeiten, damit er von seiner Rente überhaupt leben kann.

Wer dagegen schon seit dem Alter von 16 oder 18 Jahren ununterbrochen in einem harten Job wie Maurer oder Dachdecker gearbeitet hat, darf schon mit 56 oder 58 in Rente statt bis 67 ackern zu müssen wie bisher.
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03.05.2012 14:38 Uhr von artefaktum
 
+5 | -1
 
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Das ist so ziemlich das erste Vernünftige was ich von dem Mann höre.
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03.05.2012 15:27 Uhr von Noseman
 
+6 | -3
 
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@artefaktum: Das ist nicht vernünftig. Er hat es so verklausuliert, dass es sich vernünftig anhört, aber die folgende Passage aus der Quelle:

"Die Verantwortung, unser Leben, solange irgend möglich, selbst zu gestalten und unsere Fähigkeiten so einzusetzen, dass das individuelle Glück des längeren Lebens auch ein Glück für das Gemeinwohl bleibt oder wird."

bedeutet nichts anderes, als dass jeder, der noch irgendwie kann, gefälligst weiterschuften solle.

ER sieht irgendwie ein Problem mit den par Leuten, die gerne länger arbeiten würdem, aber nicht können.

Die Massen jener, die im Alter anderere Probleme haben, nämlich Altersarmut oder Invalidität, interessieren ihn nicht. Er erwähnt diese Probleme zwar, aber nur um sie relativierend abzutun: man solle sich von ihnen nicht ängstigen lassen.

Netter Trost für die Betroffenen, die meist gar keine Chance haben, dem zu entgehen - und die sollen sich halt einfach mal "nicht ängstigen lassen".

Er kann als Pfarrer ja gut reden und tröstenden Worte fallen lassen - aber echten konstruktiven Inhalt haben diese Worte nicht.
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03.05.2012 21:12 Uhr von Katzee
 
+3 | -0
 
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Ich erinnere mich: an einen 70 Jahre alten Mitarbeiter in der Firma, in der ich in den 80ern meine Lehre gemacht habe. Es kam noch jeden Tag zur Arbeit, obwohl er eigentlich längst in rente war. Allen im Betrieb war klar, dass er nicht lange überleben würde, wenn er nicht mehr zur Arbeit gehen dürfte. Ob das damals legal war, weiss ich nicht.

Es gibt einfach Leute, die ohne ihre Arbeit nicht "überleben" können. Solange diese Leute gesund sind, sollte man ihnen die Möglichkeit geben zu arbeiten.

Andererseits sollten Leute, die gesundheitlich Ende 50/Anfang 60 zu stark angeschlagen sind, um weiterzuarbeiten, sollten die Möglichkeit erhalten, früher in Rente zu gehen.
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03.05.2012 22:02 Uhr von maki
 
+1 | -2
 
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Flexibles Renteneintrittsalter? Rentenbezug (oder auch nicht-Bezug) beginnt ab dem Ablebetag - noch flexibler gehts wirklich nicht...

:-D

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