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Piratenpartei: Berliner Parteichef hält sich für einen Linksextremisten

Harald Semken, Chef der Piratenpartei Berlin, hält sich für einen Linksextremisten. Gegenüber dem Sender ZDF-Info sagte er, er sei laut Verfassungsschutzdefinition Linksextremist. Denn er setze sich für eine Gesellschaft ein, in welcher von niemanden Macht über anderer ausgeübt werde.

Semken wünscht sich außerdem eine Gesellschaft ohne Polizei. Gesetze hält er ebenso für überflüssig. Martin Delius, Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion in Berlin, betonte, dieses Äußerung sei mit der Parteiagenda nicht identisch.

In der letzten Woche fiel Semken durch seine Weigerung auf, Rechtsextremisten aus der Piratenpartei ausschließen zu lassen. Daraufhin hatten ihn Mitglieder seiner Partei zum Rücktritt bewegen wollen. In Reaktion darauf zog Semken seine Äußerungen zurück.


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WebReporter: newsshi
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Berlin, Piratenpartei, Parteichef, Linksextremist
Quelle: www.badische-zeitung.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.05.2012 04:08 Uhr von Achtungsgebietender
 
+0 | -2
 
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LOL! Nur noch ultra-peinliche News über diese: chaotische Kinderpartei! Tja, so demontiert man sich selbst! Aber nö.. echt ´ne nette Show, das Ganze!
Mehr davon - es ist immer so lustig und skurril!!!! LOL

Achtung - Ironie - JETZT:
So! Und jetzt schön wieder alle Songwriter, Buchautoren und Filmemacher, deren Produkte ich so liebe und konsumiere, BESTRAFEN und ihre Produkte illegal ziehen! *freu*
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04.05.2012 07:17 Uhr von trakser
 
+2 | -1
 
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@newsshi Bitte korrekt abschreiben: In der Meldung der Badischen Zeitung steht nicht, dass Harald Semken Gesetzte für überflüssig hält, sondern lediglich, dass er sich eine "rein moralisch definierte Gesellschaft" ohne Polizei und Gesetze wünscht. Da ist ein Unterschied.
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04.05.2012 16:37 Uhr von tfs
 
+0 | -1
 
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Durchaus erstrebenswert: So etwas würde ich mir auch wünschen, impliziert es doch eine Gesellschaft die so weit entwickelt ist, dass sie höhere Ziele verfolgt als das Anhäufen von Geld und materiellen Gütern.

Realistisch gesehen wird das aber die nächsten Paar Hundert Jahre eher nichts werden, dafür müßten erstmal zig andere Probleme aus Welt geschafft werden, Geldsystem, Religion, Bildungsdefizite, Nahrungsversorung, etc. Mit den jetzigen Systemen, welche unmoralisches Verhalten ja geradezu belohnen, kann das nie und nimmer etwas werden.

[ nachträglich editiert von tfs ]

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