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Deutschland: Energielücke droht in den nächsten Jahren

Deutschland droht im Zusammenhang mit dem Atomausstieg in Kombination mit dem Zuwachs erneuerbarer Energien möglicherweise in den nächsten Jahren eine Kapazitätslücke bei der Stromversorgung. Diese entspricht bis zum Jahr 2020 der Kapazität von maximal 15 Kraftwerken.

Das meldeten Teilnehmer eines Gesprächs im Kanzleramt. Bei diesem waren neben Regierungschefin Angela Merkel, Kraftwerksbauern, Stromversorger sowie Netzbetreiber zugegen. In dieser Gesprächsrunde waren sich die Teilnehmer einig, dass dringend neue Kraftwerke gebaut werden müssten.

Hildegard Müller, Chefin des Bundesverbandes der Deutschen Energiewirtschaft, betonte die Notwendigkeit von Bestandskraftwerken. Schwierigkeiten gibt es neben dem Kraftwerksneubau und dem Neubar von Stromtrassen auch bei der Offshore-Windenergie.


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WebReporter: newsshi
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Energie, Kraftwerk, Kanzleramt
Quelle: de.reuters.com

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.05.2012 09:25 Uhr von SN_Spitfire
 
+3 | -2
 
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Und ich hab: bisher immer gedacht, dass ich nie eine USV-Anlage brauchen würde.
Nun denn, dann werd ich mir mal zumindest für den PC eine zulegen.
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03.05.2012 09:35 Uhr von thatstheway
 
+17 | -3
 
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Der Wink mit dem Zaunpfahl ? ich zitiere ;...Schwierigkeiten gibt es neben dem Kraftwerksneubau und dem Neubar von Stromtrassen auch bei der Offshore-Windenergie

Schwierigkeiten = Preiserhöhung

Die nutzen jeden kleinen Vorfall bzw. Prognose um ihren Gewinn zu steigern ohne Rücksicht auf die Verbraucher.
Dann kommen die Hersteller und sagen die Energiekosten sind zu hoch und das muss auf die Endpreise der Ware aufgeschlagen werden, also auch hier Preissteigerung.

Und was bekommt der Verbraucher ?
Strom, Waren und Dienstleistungen zu überhöhten Preisen.
Aber bekommt er auch mehr Lohn etc. ?

Solange diese Lobby ungehindert , unter der "Aufsicht" unserer Politmarioneten, wirtschaften kann, wird der Verbraucher über den Tisch gezogen.
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03.05.2012 09:47 Uhr von MC_Kay
 
+12 | -5
 
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Verstehe ich nicht Oo: Auf der einen Seite haben wir
- zu viel Strom durch Windkraftwerke, sodass wir sie abschalten müssen.
- Haben auch genug Strom, das ein Kohlekraftwerk bei mir in der Gegend sehr selten läuft. Zitat vom Betreiber auf meine Anfrage hin: "Wir haben zu viel Strom im Netz, sodass wir nicht extra ans Netz gehen müssen. Und wenn, dann nur selten.)
- Und noch immer keine Ausfälle nach der Abschaltung der AKW.
- Der Betrieb von Elektroautos problemlos machbar währe.
- Massenhaft im Bau befindliche Biogasanlagen und Biokraftwerke
- wir verdonnert werden "Energiesparlampen" zu nutzen.
- etc.

Auf der anderen Seite sollen:
- wir Engpässe haben
- die Offshorewindkraftparks noch nicht so weit ausgebaut sein, dass sie nicht genug Strom liefern können, wie eigentlich geplant
- die regenerativen Energiequellen bei weitem nich unseren Strombedarf decken können

Auf der diesjährigen Industriemesse (Hannovermesse) habe ich mich mit vielen Firmen unterhalten, die im Bereich der Energieversorgung, Energieerzeugung, Energieübertragun, etc. tätig sind. Diese sehen keineswegs eine Unterversorgung. Nur eine etwas unglückliche Netzauslasung, da mehr Strom im Norden produziert, als dort abgenommen werden kann. Und im Süden mehr gebraucht, als produziert werden kann.
Da wir aber ein europäisches Verbundnetz haben, sehe ich darin auch weniger Probleme. Dann beziehen die aus dem Süden den Strom aus dem Ausland (Osten Wesen oder Süden) und wir im Norden exportieren ins Ausland (Norden, Osten und Westen).

Was ist denn nun richtig?
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03.05.2012 09:54 Uhr von Aviator2005
 
+12 | -4
 
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ALLES Verarschung!!!!! Schaut Euch doch mal genauer die Quelle an.
Wer steckt hinter dieser Meldung... Richtig...

Die Energiewirtschaft!!!!!!

Wie hier schon andere kommentiert haben, geht es den Energieheinis lediglich darum, Gründe zu haben, die ENERGIEPREISE weiter steigen zu lassen.

Blickt man mal hinter die Kulissen der Stromwirtschft, kann man sofort erkennen, wo die wirklichen Kosten enstehen.....


Beim MANAGEMENT........

Hier wird Geld ohne Ende aus den Unternehmen gezogen.

... und die Aktionäre bekommen auch noch was.....

Deutschland ist BESTENS mit Strom versorgt. Die Infrastruktur der Stromverteilung ist vorbildhaft.

Der Strom in Deutschland DÜRFTE normalerweise nur ein VIERTEL des jetzigen Strompreises kosten....

"Du bist Deutschland"
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03.05.2012 10:04 Uhr von artefaktum
 
+5 | -2
 
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@Aviator2005: "Wie hier schon andere kommentiert haben, geht es den Energieheinis lediglich darum, Gründe zu haben, die ENERGIEPREISE weiter steigen zu lassen."

Auf Subventionen schielt man da sicher auch.
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03.05.2012 10:11 Uhr von harzut
 
+5 | -2
 
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Wie wäre es mit einer neuen Rubrik für solche News: Lobbyismus?
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03.05.2012 10:30 Uhr von Didatus
 
+3 | -0
 
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Ja wir haben Energieüberschuss: Im Norden Deutschlands haben wir einen Energieüberschuss, aber im Süden haben wir durch die AKW Abschaltung bald einen Energiemangel. Das Problem ist die Fehlende Infrastruktur, um den Strom vom Norden in den Süden zu liefern. Es war mal im Gespräch die Oberleitungen der Deutschen Bahn zu nutzen, da sich diese ja eh schon durchs ganze Land ziehen. Bisher ist es so, dass wir im Norden den Strom an die Nachbarländer verkaufen und im Süden bei den Nachbarländern einkaufen.
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03.05.2012 11:34 Uhr von alter.mann
 
+0 | -0
 
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ich muss: da mal was nachfragen: die angie will doch den atomausstieg bis 2022. richtig? also gehts danach wieder weiter mit dem strom vom atomino?
oder hab ich da was falsch..?

;o)
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03.05.2012 11:39 Uhr von Levi1899
 
+4 | -0
 
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Die Last machts Ich arbeite in nem Stadtwerk und sitze quasi an der Quelle wenn es um Netzein- sowie Ausspeisung geht.
Nicht besonders viele Netzbetreiber können von sich behaupten, dass sie autark mit erneuerbaren Energien wirtschaften können. Die meisten Netze bedürfen einer Einspeisung, also woanders produzierten Strom.
Die kapazität durch Solarfelder ist ein Witz, sodass selbst wenn jeder Bürger ne Anlage aufm Dach hätte das wahrscheinlich nicht für die Versorgung reichen würde, insbesondere die Industrie benötigt unheimlich viel Strom. Die Windkraft ist ein starker Energielieferant.
Ich würde auch behaupten, dass die Kapazitäten aus Erneuerbaren Energien nicht ausreichen, da wir sonst noch mehr Kraftwerke abschalten könnten.
Die Energiewende die alle unbedingt wollen wird letztendlich vom Verbraucher gezahlt werden müssen, da Atomenergie nun mal derzeit im Vergleich zu erneuerbaren Energien schweinegünstig ist...
Nichts desto trotz selbst wenn der Strom aus erneuerbaren Energien ausreichend wäre, gibt es ein ganz anderes Problem welches hier noch garnicht bedacht wurde: Die Last!
Es scheint nicht immer die Sonne und es weht auch nicht immer wind und schon garnicht immer dann wenn Leistungsspitzen gefahren werden und gerade viel Strom benötigt wird. Das Problem ist die Speicherbarkeit von Strom. Solange keine effektive Möglichkeit der Energiespeicherung gefunden wird, muss es zwangsweise ne ganze Menge Beistellkraftwerke geben, um Spitzenlasten abzufangen.
Sicherlich gibt es ne Menge Lobbyismus in dem Resort, jedoch wird da auch vieles durch möchtegern Ökos und Politikgegner aufgebauscht und gehetzt... Is alles nich so heiß wies gekocht wird. Und würde jeder mal vor seiner Hetzerei gegen den Staat differenzierte Infos einholen, würde vieles in Deutschland entspannter ablaufen....
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03.05.2012 11:42 Uhr von sicness66
 
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Wenns nach den Medien gehen würde: hätten wir seit den 80ern ständig Stromausfall...
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03.05.2012 13:20 Uhr von Akaste
 
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haha: da denkt sich die Atomlobby mal wieder ne neue Geschichte vom Roten Pferd aus.

Nachdem wir den Mörderwinter überstanden haben bei dem ja schon die hälfte des Deutschen Volkes jämmerlich erfrieren sollte, muss halt was neues her.
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03.05.2012 14:21 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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Neue Stromtrassen überhaupt notwendig? http://www.jarass.com/...
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04.05.2012 07:46 Uhr von Levi1899
 
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@steffi78: Wie gesagt ich bestreite die lobby in diesem wirtschaftsgebiet, gerade gegenüber der industrie, überhaupt nicht, nur atomkraft die der bürger nicht will?
die meisten "bürger" lesen in deutschland die BILD und hätte die bei der atomkatastrophe in japan geschrieben, dass das in deutschland nie passiert und alles tutti is würde jetz kein arsch nach atomausstieg schreien. die meinung des deutschen volkes ist leider viel zu sehr durch die medien gesteuert... was die bild sagt is leider gesetz, im übertragenen sinne...
und atomstrom kostet den bürger extra? sagt dir die EEG-Umlage was? derzeit 3,5 cent je kWh, bei im schnitt um die 23 cent strompreis... dient der förderung erneuerbarer energien. sicher könnte man jetz sagen, dass das nicht nötig wäre wenn schon vor 20 Jahren der atomausstieg begonnen hätte. nur so wars nich, weil der atomstrom schön billig war und ALLE davon profitiert haben. jetzt sind dank bild und co alle ökos...

es geht mir darum zu sagen, dass alles nich so einfach is und man nich von heut auf morgen umsteigen kann... ich hoffe wirklich inständig dass die technologie möglichst bald soweit ist bezahlbar erneuerbare energien zu nutzen, aber ich hoffe genau so sehr, dass die diskussionen darüber verhältnismäßiger ablaufen. kann diese ganze hetze nich mehr hören von den ganzen pseudo-experten in sachen energie...

[ nachträglich editiert von Levi1899 ]
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04.05.2012 15:05 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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Weil es um die Entwicklung von Märkten geht! "Wie kanns sein das der normale bürger gezwungen wird energiesparend zu sein durch hausmoderniesierungen, energiesparlampen usw, die industrie aber frei frech und fröhlich energie zu dumpingpreisen bekommt und zeitgleich auch noch energie verballern darf wie in den 80gern?" (steffi78)

Und zwar für die Industrie!

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