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USA: Vermeintliche Lotto-Millionärin muss Gewinn zurückzahlen

"Nicht nehmen" - Diese zwei Worte haben eine Amerikanerin einen Lottogewinn von einer Million Dollar gekostet. Die Worte standen auf einem Mülleimer, den sie durchwühlte um Lose zu sammeln, da sie Bonuspunkte für die Losnummern der Lottogesellschaft auf ihrer Website bekam.

Die eigentliche Eigentümerin des Lottoscheins hatte diesen entsorgt, da er von einem Lesegerät als Niete bewertet wurde. Als sie von dem Gewinn erfuhr, zog sie vor Gericht - und sie bekam Recht. Eben deshalb, weil der Gewinn niemals "gefundenes Geld" war, so das Urteil.

Hauptargument der Klägerin war, dass der Schein unerlaubt aus dem Müll des Laden geholt wurde, dies wurde ebenso von der Ladeninhaberin bezeugt. Die Angeklagte kündigte Berufung an. "Es ist öffentlicher Müll. Jeder wirft dort seinen Abfall hinein", so ihre Meinung.


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WebReporter: 3i5bi3r
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: USA, Gewinn, Gericht, Urteil, Lotto, Müll
Quelle: www.focus.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.05.2012 19:01 Uhr von 3i5bi3r
 
+15 | -4
 
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Sehr eigenartige Geschichte. Ein Lesegerät, dass einen Lottogewinn nicht wertet und eine Frau die den Müll durchsucht, um Bonuspunkte auf ihrer Website zu sammeln... Und dann noch auf ihr Recht beharrt, obwohl sie in fremden Eigentum wühlt.
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02.05.2012 19:07 Uhr von Currywurst_123
 
+29 | -3
 
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in Amerika kann man bestimmt auch den Hersteller des Lesegerätes auf Millionen verklagen, weil er nicht erkannt hat, dass es eig ein Gewinn war...
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02.05.2012 19:11 Uhr von whoooza
 
+5 | -0
 
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Ja und die Angeklagt wird nochmal von der Lottogesellschaft verklagt, weil sie unerlaubte Bonuspunkte gesammelt hat^^
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02.05.2012 19:13 Uhr von Schwertträger
 
+10 | -1
 
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@Currywurst_123: Verklagen könnte man den Lesegeräthersteller auch hier, weil das Gerät nicht das leistet, was im Kaufvertrag steht. Allerdings könnte man ihn nur auf den Geräte-Kaufpreis verklagen, nicht auf entgangene Lottomillionen.



Diese ungefragte Durchwühlerei fremder Mülltonnen nervt mich aber auch kolossal.

[ nachträglich editiert von Schwertträger ]
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02.05.2012 19:15 Uhr von Allmightyrandom
 
+3 | -5
 
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" Allerdings könnte man ihn nur auf den Geräte-Kaufpreis verklagen, nicht auf entgangene Lottomillionen."

Ich sag nur USA :)

Da reicht das für 50.000.000 Dollar beim richtigen Richter.
Die seelischen Schmerzen und so...
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02.05.2012 19:33 Uhr von Dracultepes
 
+9 | -0
 
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Man kann über so manche "urban Legend" Forderung vor US Amerikanischen Gerichten sagen was man will.

Wenn die die Frau einen Gewinn hat und das Lesegerät das nicht erkennt und ihr entgeht damit Geld. Dann haben die dafür geradezustehen und zwar um den Betrag der der Kundin entgangen ist.
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02.05.2012 19:54 Uhr von dommen
 
+1 | -0
 
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Dachte zuerst, die Mülltonnenbesitzerin hätte: geklagt, weil sie von Anfang an den Schein wegwarf. Aber ehrlichgesagt hab ich verständnis für ihr Verhalten. Wer behält schon einen als "Wertlos" beurteilten Lottoschein...
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02.05.2012 23:27 Uhr von nyquois
 
+3 | -0
 
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vlt steh ich grad ziemlich auf dem Schlauch, aber muss man
"da sie Bonuspunkte für die Losnummern der Lottogesellschaft auf ihrer Website bekam."
verstehen?
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03.05.2012 07:37 Uhr von zorndyuke
 
+1 | -7
 
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aha: Also die Frau vertraut einem Lesegerät und passt nicht auf,.. schmeißt Ihn weg, also sozusagen:"Dies gehört mir nicht mehr!" , jemand anderes findet es im MÜLLEIMER, dem Behälter für Sachen die man nicht mehr will ( statt Sie auf dem Boden liegen zu lassen ), kriegt den Gewinn durch aufpassen und dann kriegt die Recht, die die dummheit begangen hat.

Typisch Rechtstaat Deutschland. Hauptsache der Mörder von 10 Kindern kommt frei und die Opfer kriegen eine Schadensanzeige, weil es so im Grundgesetzt Buch steht -.-
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03.05.2012 08:11 Uhr von Jean_Luc_Picard
 
+4 | -1
 
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@ zorndyuke: Du hast auch den Schuss noch nicht gehört, oder?

Lesen -> Denken -> Schreiben!

Nix Rechtsstaat Deutschland, sondern US of A!

Da aber Deine Deutsch- und Rechtskenntnisse etwa auf dem gleichen Stand sind, ist da wahrscheinlich eh Hopfen und Malz verloren...

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