01.05.12 11:41 Uhr
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Chemnitz: Forscher entwickeln Papierlautsprecherboxen

Eine neue Erfindung soll am kommenden Donnerstag auf der Düsseldorfer Weltleitmesse vorgestellt werden.

Ein Forscherteam der Technischen Universität Chemnitz haben Lautsprecherboxen entwickelt, welche auf Papier gedruckt werden. Man kann diese mit jedem Audioverstärker benutzen.

Nach Angaben der an der Entwicklung beteiligten Forscher sei das Frequenzverhalten und damit die Klangqualität gut. Nur die Bässe seien nicht so ausgeprägt.


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WebReporter: kleefisch
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Forscher, Chemnitz, Papier, Lautsprecher
Quelle: www.westline.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.05.2012 13:25 Uhr von Frekos
 
+1 | -0
 
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@Warp: Ich denke wegen des Resonanzkörper

[ nachträglich editiert von Frekos ]
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07.05.2012 07:56 Uhr von Morf
 
+0 | -0
 
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Also vom Prinzip her ist es ein Piezogetriebener Flächenlautsprecher.

Das Prinzip wird so schon seit einigen Jahren genutzt, neu ist nur die Art der Herstellung.

Mit elektrisch angeregten Piezos werden Schwingungen erzeugt, diese werden an eine zufällig mikrostrukturierte Oberfläche übertragen. Das funktioniert an sich mit jeder Oberfläche, aber da die meisten Körper und Oberflächen ein charaktristisches Anregungsspektrum haben, ist das was am Ende rauskommt alles andere als ein homogenes Spektrum. Wenn man dem jetzt eine rauhe Oberfläche hinzufügt, kann die Vielfalt der anregbaren (und damit abstrahlbaren) Frequenzen deutlich vergrößert werden.

Natürlich gilt dabei auch, dass die Abstände zwischen den beiden gegenphasig erzeugten Schallwellen (Vor-/Rückseite) groß genug sein müssen damit keine Auslöschung stattfindet. Bei den großen Wellenlängen tiefer Frequenzen ist man schnell im Bereich mehrere Meter. Weswegen auf dem Handy eben immer nur "Quiken" kommen kann.

Da spielt natürlich auch mit rein, dass tiefe Frequenzen wegen der starken Beugung (Objekte sind im vergleich zur Wellenlänge sehr klein) quasi kaum gerichtet abgegeben werden können und somit immer den Weg zur Gegenwelle finden um sich auszulöschen.

Falls mal jemand eine Membran aus der Subwoofer ausgebaut und angeworfen hat wird er das nachvollziehen können. Da ist vom Tieftöner nicht mehr viel zu hören. Deswegen muss ein ordentlicher Basslautsprecher eben auch Volumen aufweisen.

Nochmal zurück zum Thema, wer etwas spielen will besorgt sich einen Piezo-Tonabnehmer mit Saugnapf und packt den an den Kopfhöhrerausgang und auf beliebige Oberflächen.

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