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Syrien/Idlib: Gewalt geht weiter

Die gewaltsamen Auseinandersetzungen in Syrien reißen einfach nicht ab. In der syrischen Stadt Idlib ist es heute zu zwei Sprengstoffanschlägen gekommen, bei denen neun Menschen gestorben und etwa 100 verletzt worden sind, so die Staatsmedien. Menschenrechtsbeobachter sprechen von 20 Toten.

Eine regierungstreue Internetseite schreibt weiter, dass bei den Anschlägen fünf Gebäude beschädigt worden seien. Die Regierung in Syrien schob die Verantwortung für die Anschläge auf Gegner von Präsident Baschar al-Assad.

Aktivisten machten das Regime Assads für die Anschläge verantwortlich. Dies besage ein angeblich geheimes Papier aus dem Sicherheitsapparat Assads. Idlib gehört zu den Hochburgen der Aktivisten gegen das Assad-Regime.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Anschlag, Syrien, Gewalt, Sprengstoff, Baschar al-Assad
Quelle: www.bernerzeitung.ch

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01.05.2012 08:58 Uhr von Borgir
 
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Wie das in Syrien weiter gehen soll weiß auch niemand. Ein Einschreiten wäre Menschenrechtlich sicherlich vertretbar, aber um Menschenrechte geht es in der UNO oder den USA niemand. Ressourcen zählen, die Syrien leider in keinem Maße besitzt, dass ein Einschreiten lukrativ sein könnte. Eine Schande ist das.
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01.05.2012 09:16 Uhr von usambara
 
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01.05.2012 09:25 Uhr von architeutes
 
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@Autor: Die UNO hätte längst was getan , in Weg stehen
Russland und China , wie so oft stehen sich in der
UN die Interessen der Weltmächte gegenüber.
Niemand wird wegen Syrien einen Krieg riskieren.
Hast du vergessen das am Anfang des Konfliktes
der Westen verdächtigt wurde dort bereite mit zu
mischen.
Das Geschrei hier war groß ,und nun kritisierst du
die Zurückhaltung.
Also wie immer was man auch macht , es ist falsch.
Ich kann die momentane Zurückhaltung verstehen.
Hilft man , ist man am Ende der große böse Wolf.
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01.05.2012 10:28 Uhr von Borgir
 
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@architeutes: "hätte etwas getan wenn nicht...." hilft den Menschen in Syrien gar nichts. Dieses "ich hätte ja was getan aber ich kann nicht"-Gehabe der UN zeigt eines: Handlungsunfähigkeit weil zwei Mitglieder blockieren. Die UN ist alles, aber keine Organisation, die von der Welt gebraucht wird. Wenn´s um die Länge von Bananen geht sind die ganz weit vorne, aber beim Rest.....
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01.05.2012 12:05 Uhr von architeutes
 
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@Autor: Die UN ist ein Papiertiger da geb ich dir recht. Aber du hast
den USA vorgeworfen nichts zu tun. Warum ihnen ??
Sie werden doch heftig kritisiert sich einzumischen.
Und nun sollen sie was tun , was denn den Russen
verbieten Waffen und Logistig zu liefern.
Glaube mir es ist besser für die USA nichts dergleichen
zu tun , warum denn auch , ist doch in den gleichen
Augenblick wo sie was machen ein Skandal.
Ich hoffe bei der nächsten wirklich großen Kriese halten
sie sich auch zurück.
Sollen sich doch andere drum kümmern.
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01.05.2012 12:33 Uhr von Borgir
 
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@architeutes: ich hätte nichts dagegen, wenn sich die USA aus humantären Gründen einmischen würden. Kein Thema. Was ich nicht nachvollziehen kann ist das Einmischen aus Ressourcen-Politischen Gründen.
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01.05.2012 13:24 Uhr von architeutes
 
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@Autor: Naja , Du siehst das so , ist OK , ich auch , aber lies mal
die Kommentare zu Anfang der Kriese .
Ein Land "demokratisieren""Petrodollars""sich Syrien
einverleiben".... die Liste ist endlos , und wird zuz jeder
USA-News verwendet , ob es passt oder nicht.
Ich versterhe die Amis nicht , bei so viel Ablehnung , würde
ich keinen Finger mehr rühren.
Die Russen sind vor Ort und sollen doch machen was sie
wollen. Assad ist doch nur noch da weil sie ihn brauchen.
Und Oel gibt es jetzt in Canada zuhauf , etwa 1/3 der
gesammten Vorkommen des Planeten.
Leider ist die Gewinnung dort ein riesiges Umweltproblem
das zu kritisieren ist , aber das Argument mit den
Einverleiben von Ressourcen ist nicht mehr aktuell.
Im Irak haben sie das Oel ja auch nicht angerührt , so
dumm ist man ja auch nicht.
Also für die Sünden in Syrien muss man andere anklagen,
tut man aber nicht.

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