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Ukraine: Zustand der inhaftierten Julia Timoschenko dramatisch verschlechtert (Update)

Der Zustand der inhaftierten Oppositionsführerin Julia Timoschenko hat sich, laut der Aussage ihrer Tochter, deutlich verschlechtert.

Seitdem sie in den Hungerstreik getreten ist, plagen sie starke Schmerzen. Zudem ist sie sehr schwach geworden und kann sich kaum noch bewegen.

"Ich weiß nicht, wie lange meine Mutter noch hungerstreiken kann, ob fünf oder zehn Tage", so die Tochter weiter. Die Familie der ehemaligen Ministerpräsidentin hofft, dass die ukrainische Regierung ihre Haltung schnell ändert um Schlimmeres zu vermeiden.


WebReporter: Haggart
Rubrik:   Politik / Ausland
Schlagworte: Tochter, Ukraine, Zustand, Hungerstreik, Julia Timoschenko
Quelle: www.n24.de
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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.05.2012 04:59 Uhr von 1234321
 
+5 | -6
 
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Und die anderen 1.928.374 Gefangenen? Warum kommen die mit der Situation klar?
Also, solange der Zopf noch ordentlich sitzt, kann es nicht so schlimm sein.
Aber jetzt hat sie ja den blöden Westrwelle eingewickelt, und der boykottiert nun erstmal die EM.
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01.05.2012 05:15 Uhr von GangstaAlien
 
+9 | -3
 
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1234: Den anderen 1.928.374 Häftlingen geht es nicht so schlecht, da sie keine Oppositionsgegner sind, sondern einfache Gefangene.
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01.05.2012 08:25 Uhr von usambara
 
+8 | -2
 
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welcher Politiker würde die USA boykottieren? In den USA werden Gefangene gerne routinemäßig gefesselt. So wurde in den U.S.-Staaten Alabama, Arizona und Florida die Kettenfesselung wieder eingeführt. Dabei müssen die aneinandergefesselten Häftlinge stundenlang schwere Arbeiten wie mit Vorschlaghämmern Steine zertrümmern verrichten. Im September wurden in einer Strafvollzugsanstalt in Arizona erstmals auch weibliche Gefangene bei Außenarbeiten mit den Füßen aneinandergekettet. Gefangene in Alabama, die sich weigerten, wurden als Strafsanktion mit den Handgelenken an eine Metallvorrichtung, wie sie zum Anbinden von Pferden benutzt wird, den ganzen Tag angekettet oder sie wurden mit erhobenen Händen an eine Stange angekettet.
Im Bezirksgefängnis in Knox (Tennessee) werden Gefangene für eine Stunde und länger mit gespreizten Armen und Beinen an Gitterstäben angekettet.
Im Staatsgefängnis Pelican Bay, Kalifornien, werden Gefangene in verriegelten, fensterlosen Zellen ohne Beschäftigung, Unterricht und Freizeitprogrammen eingeschlossen und dabei noch angekettet.
Beim Gefangenentransport werden Häftlingen Fußfesseln und -eisen angelegt.
In einigen Gefängnissen in den USA werden eigens mit Arm- und Beinfesseln ausgestattete Stühle verwendet: Gefangene, die darauf festgeschnallt werden, sind zu völliger Bewegungslosigkeit verdammt. In Staatsgefängnissen von Utah sollen geistesgestörte Insassen über Stunden hinweg auf diese Weise ruhig gestellt worden sein.
Im Bezirksgefängnis von Jackson in Florida wurden Inhaftierte mit gespreizten Armen und Beinen auf Liegen geschnallt und ihnen dabei Elektroschocks zugefügt.

Haftbedingungen für den Soldaten Bradley Manning:
Manning wurde zunächst im Camp Arifjan in Kuwait festgehalten und dann Ende Juli 2010 in ein Gefängnis auf der Marine Corps Base Quantico verlegt. Dort war er unter sehr scharfen Haftbedingungen in Einzelhaft. Er musste sich 23 Stunden am Tag in seiner Zelle aufhalten und hatte auch in der restlichen Stunde keinen Zugang zu Nachrichten und aktuellen Informationen. Bettlaken oder Kissen wurden ihm verwehrt.Die Bedingungen entsprachen denen eines Supermax-Gefängnisses mit Isolationshaft, die zu psychischen, kognitiven und körperlichen Schäden führen können.
Im März 2011 wurde über seinen Verteidiger David Coombs bekannt, dass Manning ohne Erklärung seine Kleidung abgenommen worden und er gezwungen worden sei, nachts sieben Stunden lang nackt in seiner Zelle auszuharren. Danach habe er nackt vor seiner Zelle antreten müssen. Die gleiche erniedrigende Form der Behandlung werde bis auf weiteres wiederholt. Brian Villiard, ein Sprecher des Gefängnispersonals, bestätigte den Vorfall unter Berufung auf die Gefängnisregeln. Eine schriftliche Beschwerde Mannings selbst über seine Haftbedingungen wurde sechs Monate später abgelehnt.

Haftbedingungen Guantanamo:
der Gefangene habe 160 Tage lang nur Kontakt zu Personen gehabt, die ihn verhörten,
er wurde an 48 von 54 aufeinanderfolgenden Tagen 18 bis 20 Stunden lang verhört,
er wurde gezwungen, nackt vor einer Frau zu stehen, die zum Ermittlerteam gehörte,
er musste Beleidigungen über seine Mutter und seine Schwester erdulden,
er wurde mit einem Militärhund bedroht,
er musste Büstenhalter anziehen, einen Stringtanga aufsetzen und wurde mit einem Lederband, das an seinen Ketten befestigt war, wie ein Hund durch den Raum geführt, wo er Kunststücke wie ein Hund aufführen musste.
Schläge auf die Hoden,
unterirdische Haft in totaler Dunkelheit über einen Zeitraum von drei Wochen mit Nahrungs- und Schlafentzug,
Bedrohung … durch Injektionen von Zysten des Hundebandwurms,
Beschmieren von Gefangenen mit Exkrementen,
Waterboarding.
Drohung von Vernehmungsbeamten gegenüber einem Häftling, seine Familie zu verfolgen,
Verkleben des Mundes eines Häftlings mit Klebeband wegen des Zitierens von Koranversen,
Verschmieren von Flüssigkeit im Gesicht eines Häftlings unter Angabe, es handle sich um Menstruationsblut,
Anketten von Häftlingen in fetaler Position,
Koran-Schändungen,
Schlafentzug,
sensorische Deprivation.


Politische Gefangene in den USA
http://www.youtube.com/...

[ nachträglich editiert von usambara ]
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01.05.2012 09:05 Uhr von General_Strike
 
+5 | -3
 
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Wie wärs mit Zwangsernährung? Die Ukrainische Exekutive hat eine Fürsorgepflicht, auch für verurteilte Verbrecher wie Timoschenko. Sie sollte intravenös ernährt werden.

Ausserdem sollte man der Frau keine medielle Plattform mehr bieten. Wer sich öffentlich derart inszenieren kann, dem fällt es nicht schwer, Mitleid zu erwecken.

Bradley Manning hatte keine Gelegenheit, der Öffentlichkeit seine blauen Flecke zu zeigen. Er wird von den Medien abgeschottet und das ist auch ganz im Sinne der Justiz der USA.

http://de.wikipedia.org/...
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01.05.2012 10:22 Uhr von maki
 
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Dann soll die Kornnatter halt mal was fressen Übrigens soll es der Gasprinzessin (angeblich) weit besser gehn, sobald keine Kameras mehr in Sichtweite sind.

Edit: Irgendwie werd ich das Gefühl nicht los, dass die BRD dringend irgendwas von der Ukraine haben will und die Alte nur (deutsches) Mittel zum Zweck ist.

[ nachträglich editiert von maki ]

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