30.04.12 20:19 Uhr
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München: Anwalt (38) geht gegen U30-Club vor - Man ließ ihn nicht rein

Ein Rechtsanwalt wollte sich mit Freunden Zugang in einen U30-Club in der Münchner Innenstadt verschaffen. Man ließ sie jedoch nicht hinein, verwies auf die U30-Regelung und es hieß, dass sie "zu alt für die Donnerstagsveranstaltung seien."

Der Anwalt erhob daraufhin Klage und drängt den Club-Betreiber auf eine Unterlassungserklärung, die altersbedingte Einschränkungen künftig ausschließe. Eine entsprechende Persönlichkeitsverletzung stellte der Anwalt außerdem in der Internet-Werbung dieses Clubs fest.

Darin sah er eine Anpreisung für die U30-Party unter dem Motto "garantiert faltenfrei" als einen Verstoß gegen ältere Personen, gegen eine Gleichbehandlung laut Grundgesetz. Er forderte den Clubbetreiber zu einer Entschädigung von 5.000 Euro auf. Ein Urteil darüber steht noch aus.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: München, Anwalt, Anzeige, Club, Altersbeschränkung
Quelle: www.tz-online.de

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28 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.04.2012 20:44 Uhr von Sandkastenrebell
 
+37 | -6
 
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Garantiert faltenfrei? Heißt das, diese ganzen proletentoaster gebräunten Tussis, die mit 25 mehr Falten haben als eine 50 Jahre alte Lederjacke von Opa, sind auch ausgeschlossen?

Trotzdem Blödsinn, es gibt noch sowas wie Hausrecht. Und jetzt, wo´s ihn mal betroffen hat und er keinen jungen Dingern auf´s Popöchen gaffen durfte, wird geklagt, ah ja. Wenn ihm das Prinzip so wichtig wäre, hätte er ja schon lange mal was gegen die ganzen Ü30-Parties sagen können.

Schwach, Herr Jurist, ganz schwach.

Zu der "Beleidigung" - okay, könnte man drüber streichen. Aber was ist mit Werbung, die euphorisch mit "Schluss mit Falten" für ihre Cremes wirbt? Ist das dann, so als Schlussfolgerung, nicht auch diskriminierend?
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30.04.2012 20:54 Uhr von bibip98
 
+14 | -20
 
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dem rast der Blocker ist der pädophil?
Was will diese Kalkleiste bei den U30?
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30.04.2012 21:19 Uhr von ArabianGay
 
+10 | -3
 
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Was: will der denn bei den ganzen Kindern?
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30.04.2012 21:19 Uhr von DerMaus
 
+20 | -9
 
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Grundgesetz??? "Darin sah er eine Anpreisung für die U30-Party unter dem Motto "garantiert faltenfrei" als einen Verstoß gegen ältere Personen, gegen eine Gleichbehandlung laut Grundgesetz."

Dumm nur, dass das Grundgesetz nur für den Staat und staatliche Einrichtungen gilt. Ein privater Geschäftsmann, welcher Art auch immer, hat jederzeit das Recht jemandem ohne Angabe von Gründen einen Handel oder den Zutritt zu den Geschäftsräumen zu verweigern.
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30.04.2012 21:20 Uhr von 1234321
 
+17 | -1
 
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Ich fand es immer positiv, wenn das Publikum: in der Dorfdisko gut gemischt war.
Nur Kleinkinder um mich herum, fand ich schon mit 18-22,
sehr anstrengend.
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30.04.2012 21:22 Uhr von rolf.w
 
+21 | -1
 
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Anwalt: "Komm ich jetzt ins Fernsehen?"
Reporter: "Nein!"
Anwalt: "Dann verklage ich sie wegen Diskriminierung, die Katzenberger darf auch mit ihren Mist ins Fernsehen"
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30.04.2012 21:23 Uhr von Floppy77
 
+26 | -4
 
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Ich hoffe mal der bekommt da kein Recht, sonst: verschafft er sich nächstes Mal noch Zugang zu reinen Frauenveranstaltungen oder Kindergeburtstagen.

Es gibt so einige Anwälte, wenns die nicht gäbe...die Welt wäre eine deutlich bessere.

[ nachträglich editiert von Floppy77 ]
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30.04.2012 21:46 Uhr von darmspuehler
 
+12 | -4
 
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sofort: patent entziehen, sone affen beschäftigen die gerichte unnötig. Verhalten wie ein kleinkind der Typ
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30.04.2012 21:49 Uhr von kingoftf
 
+12 | -2
 
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Ich war gestern: auf einer Ü-30-Party, da haben sie mich auch nicht reingelassen.



Mir fehlten 5cm
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30.04.2012 22:01 Uhr von The_Outlaw
 
+10 | -0
 
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@Floppy77: Al Bundy hatte in seinen 9 Geboten ja die passende Lösung, hat sich nur nie durchgesetzt...

Regel 3: Es ist okay, wenn man alle bösen Menschen durch einen riesen Fleischwolf dreht.
Regel 4: Anwälte - siehe Regel 3!
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30.04.2012 22:49 Uhr von thatstheway
 
+1 | -3
 
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Wen der wirklich nur 38 Jahre ist, dann muss ich mich schnellstens wieder zur Schule anmelden,
dann gibts wieder ne Schultüte.
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30.04.2012 23:41 Uhr von Katzee
 
+10 | -1
 
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Demnächst verklagt: dieser Kerl noch den Betreiber einer Sauna, weil er nicht beim Frauenabend reingelassen wurde.

Mottoparties bei Discos/Clubs sind doch ganz normal. Das hat doch nichts mit Diskriminierung zu tun. Bei den betreffenden Parties sollen Gleichgesinnte (bitte nicht falsch verstehen) unter sich sein. Wenn ich auf eine Ü40-Party gehe, möchte ich auch nicht von lauter Teenies umgeben sein.

Über die Motive des Herrn und seiner Kumpanen kann ich nur spekulieren, daher fasse ich meine Gedanken nicht in Worte. Ich will ja nicht verklagt werden.
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01.05.2012 00:40 Uhr von Achtungsgebietender
 
+0 | -17
 
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01.05.2012 01:18 Uhr von Lichqueen
 
+11 | -1
 
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@ Achtungsgebietender ja na klar... wenn du 26 bist willst du wahrscheinlich auch den ganzen tag zuhause sitzen und wetten dass gucken :) bist du leicht bescheuert oder so?
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01.05.2012 01:47 Uhr von Shortpulse
 
+2 | -1
 
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Bestimmt eine Fake Story: Eine Klage kann überhaupt keinen Erfolg haben, da der Veranstalter das sogn. Hausrecht hat und damit unabhängig vom Veranstaltungsmotto ausschließen kann wenn er will. Da reicht ein Einfaches "Du kommst hier net rein"
Ein Rechtsanwalt weiß das! Insofern halte ich die Story für ein Fake. Sollte sie dennoch echt sein, sollte mal geprüft werden, wo RA Seppel, Jura studiert hat, ich vermute dann bestimmt in der Gutenberg Universität
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01.05.2012 01:57 Uhr von alicologne
 
+7 | -6
 
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Mhm Rein Formal gesehen hat er recht. Die Antidiskriminierungsgesetze gelten in diesem Fall sehr wohl. Wenn es eine öffentliche Party ist, darf man Gäste nicht ausgrenzen, ausser er lässt nur Clubmitglieder rein mit Clubausweisen. Wenn wir Gay Partys organisieren dürfen wir auch nicht mehr schreiben "Men Only" Sobald eine Frau Eintritt haben will MÜSSEN wir sie reinlassen, weil wir sie wegen ihrem Geschlecht nicht diskriminieren dürfen.

Alle die hier so schlau reden sollten die Zeit nutzen und eher mal die Gesetze richtig lesen bevor sie hier so ein dummes Zeug quaken! Lesen bildet.
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01.05.2012 02:28 Uhr von tehace
 
+4 | -4
 
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alicologne: nein auch formal hat er nicht recht...

http://www.gesetze-im-internet.de/...

steht nix von ner disko, party oder ähnliches...

aber hauptsache selber schlecht reden ~~
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01.05.2012 03:18 Uhr von Bud_Bundyy
 
+3 | -2
 
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@ tehace: In den Punkt 8 passt das schon. Es ist eine Dienstleistung.


8. den Zugang zu und die Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen, die der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen, einschließlich von Wohnraum.
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01.05.2012 03:47 Uhr von F.Steinegger
 
+2 | -5
 
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Also ehrlich mal. Was soll das? Wenn ich mal von mir ausgehe, ich bin ebenfalls 38 und ich würde nicht mehr zu sowas hingehen. Das wäre mir viel zu anstrengend.

Ich glaube, die Leute sollten sich mal ein anständiges Hobby suchen und dann geht das.

Seit mal ehrlich, wer geht noch mit fast 40 in so eine Schranzbude? Wenn man obendrein noch ordentlich angezogen ist, wird man für den Chef gehalten --> im allerbesten Fall.
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01.05.2012 03:49 Uhr von sicness66
 
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Privatrechtliches vs. ÖR Hausrecht: „ ... Hinsichtlich des Betretens von Gebäuden ist anerkannt, dass der Eigentümer grundsätzlich frei ist, zu entscheiden, wem er Zutritt zu seinem Eigentum gewährt.
Anders verhält es sich jedoch, wenn er z.B. ein Geschäft für den allgemeinen Publikumsverkehr eröffnet und damit zum Ausdruck bringt, dass er an jeden Kunden Leistungen erbringen will.

Er erteilt in diesen Fällen generell und unter Verzicht auf eine Prüfung im Einzelfall eine Zutrittsbefugnis, solange und soweit der Besucher, insbesondere durch Störungen des Betriebsablaufes, keinen Anlass gibt, ihn von dieser Befugnis wiederauszuschließen (BGH NJW 1994, 188 f. m.w.N.). Unter dem Gesichtspunkt des Verbotswidersprüchlichen Verhaltens entsteht eine Bindung des Eigentümers an die Zutrittsbefugnis, die es ihm verbietet, sein Hausrecht willkürlich auszuüben (Christensen, Tatsachenkontrolle im Supermarkt und Hausverbot, JuS 1996, 873 [874].“

"3 Massengeschäfte (-> dazu zählen Diskohteken)
Massengeschäfte sind nach dem AGG Rechtsgeschäfte, bei denen das Ansehen der Person
keine oder nur eine nachrangige Rolle spielt und die typischerweise deshalb auch „zu
vergleichbaren Bedingungen“ begründet und durchgeführt werden. Insbesondere im Bereich
der Konsumgüterwirtschaft und bei standardisierten Dienstleistungen kommen Verträge
typischerweise ohne Ansehen der Person zustande: Im Einzelhandel (Einkauf im Supermarkt),
in der Gastronomie oder im Transportwesen schließen Unternehmer im Rahmen ihrer
Kapazitäten Verträge ohne weiteres mit jeder zahlungswilligen und zahlungsfähigen Person,
ohne dass nach den oben erwähnten Diskriminierungsmerkmalen unterschieden würde. Der private Bereich zählt grundsätzlich nicht hierzu. Die Einordnung als
Massengeschäft erfolgt nach einer allgemeinen typisierenden Betrachtungsweise. Keine Rolle
für die Anwendbarkeit der Vorschrift spielt deshalb, ob der Unternehmer von vornherein nach
den Merkmalen differenziert oder ob einzelne Vertragspartner aufgrund besonderen
Verhandlungsgeschicks im Einzelfall Sonderbehandlungen erreichen. So sind etwa
Freizeiteinrichtungen (Zoos, Schwimmbäder, Fitnessclubs etc.) typischerweise für Angehörige
jeden Geschlechts und Alters zugänglich. Eine Differenzierung im Einzelfall nach
Benachteiligungsmerkmalen (z.B. Sonderöffnungszeiten im Schwimmbad nur für Frauen,
Altersbeschränkungen bei der Aufnahme in einen Fitnessclub) ist dann zulässig, wenn sie nach
§ 20 AGG wegen eines sachlichen Grundes gerechtfertigt ist. Differenzierungen, die zur
Erfüllung gesetzlicher Pflichten dienen und dabei Benachteiligungsmerkmale aufweisen
(z.B. Mindestalter aus Gründen des Jugendschutzes), sind selbstverständlich ohne weiteres
zulässig. Generell sind vertragsspezifische Bedingungen oder Differenzierungen, die weder
unmittelbar noch mittelbar an die Benachteiligungsmerkmale anknüpfen, nicht benachteiligend
und damit in der Regel zulässig. So muss z.B. ein Taxifahrer einen Fahrgast mit extrem
verschmutzter Kleidung nicht befördern; ein Gastwirt kann einen nicht der Kleiderordnung
entsprechend gekleideten Gast abweisen oder einen randalierenden Besucher aus der
Gaststätte weisen."
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01.05.2012 04:16 Uhr von F.Steinegger
 
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@sicness66: Sehr richtig. Und wer eingermaßen vernünftig ist, und bei einem 38-jährigen Anwalt sollte man davon ausgehen dürfen, der dürfte selber sehen, was da los ist.

Ganz einfaches Beispiel: Als ich 18 war, habe ich mir Klamotten angezogen, da sah ich unter aller Sau aus. Ich hatte aber auch nie vor, in irgendein Restaurant zu gehen und dort gepflegt zu essen. Statt dessen bin ich zu meinesgleichen in die Disco gegangen.

Jetzt sieht das selbstverständlich anders aus. Das muss der Anwalt doch wissen oder ist der geistig immer noch auf Grundschulniveau?

Der wird doch bei einer Jugendparty eh nur schief angeschaut. Nach dem Motto: Oh der Aufpasser.
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01.05.2012 08:14 Uhr von confusing
 
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Das Jurastudium: ist schon sehr harter Tobak und das Staatsexamen ist ebenfalls kein Pappenstiel. Ich kenne einen Fall aus dem Bekanntenkreis, da ist ein junger Anwalt mit Ende 20 bereits ergraut (!) vor lauter Stress.

Da darf man sich dann auch nicht wundern, dass so mancher auf diesem harten, steinigen Weg seinen Verstand und den Bezug zur Realität teilweise oder sogar vollständig verliert, wie man sehr schön an Abmahnanwälten und dem einen oder anderen Politiker beobachten kann. Traurig sowas.
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01.05.2012 09:42 Uhr von mort76
 
+3 | -0
 
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confusing, nicht die Abmahnanwälte haben den Bezug zur Realität verloren, sondern die Gesetzgebung.
Die Anwälte nutzen diesen Umstand aus.
Auch, wenn der Wind sich gerade zu drehen scheint- die haben sich doch alle eine goldene Nase verdient...in der Realität.
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01.05.2012 10:06 Uhr von str8fromthaNebula
 
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also, wenn da U30 steht: hat da auch nur U30 drin zu sein , und niemand sonst ausser dem personal..
was kommt dann als nächstes? will er zur lady´s night rein mit der begründung "was wäre wenn ich schwul wär?".
oder mit schwarzen anzug in/auf die white night, weil es sonst rassistisch wäre ?..
herr anwalt, sie haben studiert um sich als 38jähriger um U30 partys zu streiten auf die sie nicht gehen durften ?

wirklich ?

[ nachträglich editiert von str8fromthaNebula ]
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01.05.2012 10:18 Uhr von mort76
 
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str8, vielleicht ist er ja ein Shugardaddy und steht nur auf junges Gemüse...alternativ könnte das auch ein Profilierungsversuch sein- er kommt ins Gespräch und bekommt dadurch kostenlos Werbung für seine Kanzlei.

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