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Ukraine: Regierung warnt Deutschland vor EM-Boykott

Aufgrund der Aussage von Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die ukrainische Regierung jetzt den Ton verschärft. Der ukrainische Außenamtssprecher spricht von "Methoden wie im Kalten Krieg" und warnt davor, den "Sport zu einer Geisel der Politik" zu machen.

EU-Kommissions-Präsident José Manuel Barroso möchte die Europameisterschaft ebenfalls boykottieren und hat durch eine Sprecherin verlauten lassen, dass er keine Absichten hat, zu Spielen in der Ukraine anzureisen.

Die Fraktionschefin der Grünen, Renate Künast, forderte die Regierung dazu auf, die inhaftierte Julia Timoschenko wegen ihrer Bandscheibenprobleme von einem Arzt behandeln und sie zur Behandlung nach Deutschland ausfliegen zu lassen.


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WebReporter: Haggart
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Regierung, EM, Ukraine, Boykott, Julia Timoschenko
Quelle: de.nachrichten.yahoo.com
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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.04.2012 16:49 Uhr von BoscoBender
 
+10 | -13
 
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Intressant Dann soll die Deutsche Mannschaft Solidarität zeigen und nicht antreten oder im Spiel gegen die Niederlande ein Zeichen setzen zum Beispiel nach dem Anpfiff sich 5 Minuten hinsetzen um zu zeigen auch wir sind nicht einverstanden damit.

Mit dem Sport kann ich ein friedliches Zeichen setzen was mit Blumen in die Welt getragen wird politisch ist immer alles grau und schürt nur noch mehr Gewalt...

Was dort passiert ist nicht schön aber die Ukraine ist auch kein Land was einfach sanktioniert werden kann dazu kommt noch das sie sich Belarus als vorbild nehmen und Russland es unterstützt das Timoschenko weg ist ist sache Russlands weil sie nicht möchten das die Ukraine sich Westlich orientiert was Timoschenko angestrebt hat .
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30.04.2012 16:54 Uhr von magnificus
 
+18 | -9
 
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Ich will aber nicht: dass 22 ausgesuchte Sportler für alle sprechen.
Keine Politik im Sport. Besucht dies, macht das, dort wollen wir nicht hin.
Ich finde das nicht richtig.
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30.04.2012 17:03 Uhr von sicness66
 
+11 | -14
 
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Mich kotzt sowas total an: Wie der Sport zum wiederholten Male für Politik den Arsch hinhalten muss. Wenn ich schon wieder die Forderung lese, dass sich Sportler bitteschön kritisch dazu äußern sollen, krieg ich nen Hals. Als ob Sport jemals eine politische Veränderung gebracht hat...

Wenn es wirklich um politischen Boykott gehen würde, wieso machen wir dann noch Geschäfte mit der Ukraine, Saudi-Arabien oder China ?

[ nachträglich editiert von sicness66 ]
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30.04.2012 17:12 Uhr von AlterHut
 
+8 | -19
 
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30.04.2012 17:22 Uhr von rolf.w
 
+8 | -2
 
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Interessant: Beide Seiten, die Austragenden sowie die Verweigerer nutzen die gleiche Argumentation.
Und ich frage mich dabei, muss das überhaupt sein, gibt es irgendeine Verpflichtung, dass sich Politiker ein Spiel oder eine Eröffnungsfeier ansehen? Und müssen sie unbedingt Wochen im Voraus da so ein Plaver drum machen? Sie könnten doch ganz einfach wegen Krankheit oder technischer Probleme kurzfristig absagen.
Und alles nur wegen einer einzigen Person, der es im Gefängnis nicht gut geht. Ja Mensch, was ist mit den anderen Insassen in anderen Gefängnissen? Da wird einmal böse mit den Augen gerollt und zum Tagesgeschäft übergegangen.
Frau Timoschenko ist wohl kaum die einzige Person auf der Welt, die aus politischen Gründen im Gefängnis sitzt.
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30.04.2012 17:52 Uhr von Dracultepes
 
+6 | -11
 
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Politik im Fußball?

Bloß nicht wir wollen doch den gemeinen dummen Fußballfan nicht nochmehr belastet als er mit der Abseitsregel um dem Tore zählen sowieso schon belastet wird.
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30.04.2012 18:21 Uhr von Wieselshow
 
+5 | -11
 
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Richtig so! Diese Ukrainer sollen ihr Maul nicht so aufreißen!


FREE TIMOSCHENKO!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

[ nachträglich editiert von Wieselshow ]
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30.04.2012 19:47 Uhr von Prachtmops
 
+3 | -5
 
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ahja gehts mit der politik nicht weiter, soll der sport herhalten?
blödsinn!

das ist nicht umsonst politik und in politik kommt sport nicht vor, also warum jetzt?
die sollen das mit politik klären, und den fussball, fussball sein lassen.

man kanns ja auch echt übertreiben, wirklich!

sicher ist es scheisse was dort passiert, doch warum soll darunter die europameisterschaft leiden?
ist für mich völlig unverständlich, und @ Dracultepes... ich bin kein fussball fan, und finde es trotzdem unangebracht.

[ nachträglich editiert von Prachtmops ]
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30.04.2012 20:21 Uhr von Azeruel
 
+3 | -1
 
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Sport ist schon seit Menschheitsgedenken fester Bestandteil politischen Ausdrucks. Was da jetzt so nen Fass aufgemacht wird dass der Sport für Politik ausgenutzt wird macht mich fassungsloser als die eigentliche Tatsache.

Und warum leidet darunter der Fußball... spielen sie deswegen kein Fußball?, und selbst wenn, wenn die Mannschaften für sich entscheiden dass sie ihr Spiel für politischen Aktivismus nutzen wollen, dann ist das ganz allein ihr Problem. Und nicht beisitzende Politiker werden am Ausgang des jeweiligen Spiels wohl auch keinen Einfluss haben... Hier wird mal wieder gedankliche Höchstleistung gefahren ...
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30.04.2012 21:17 Uhr von rolf.w
 
+6 | -1
 
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@Azeruel: Es geht hier viel weniger um den Sport als solches. Es geht darum, nicht mit jemanden /öffentlich\ ein Fest zu feiern, der aus politischen Gründen seine Gegnerin im Gefängnis versauern lässt.

Das hat mit dem Sport selbst gar nichts zu tun. Würden sie eine bunte Blumenwiese einweihen wollen, wäre es dasselbe.

Es ist ein Ausdruck des Unmuts, ein politischer Ausdruck. Man könnte natürlich auch gleich Panzer rollen lassen.:-)
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30.04.2012 21:30 Uhr von Azeruel
 
+0 | -1
 
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@rolf.w: Interessant, mein Beitrag lässt sich echt in alle Richtungen Interpretieren. Ist auch zugegeben unglücklich formuliert. Um das klar zu stellen, mir brauchst du das nicht erzählen. Ich weiß den Wert politischen Aktivismus innerhalb des Sports durchaus zu schätzen. Unter diesem Aspekt, als auch unter dem dass dies eine Antwort auf Beiträge wie dem von Prachtmops war, verstehst du meinen Beitrag vllt. anders ;)
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01.05.2012 00:09 Uhr von helldog666
 
+0 | -0
 
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Aber nach China zu den Olympischen Spielen: ,damit hatte keiner ein Problem, pffffttt.......
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01.05.2012 08:07 Uhr von confusing
 
+2 | -0
 
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Ich könnte kotzen bei dieser Doppelmoral: Das Schicksal von Frau Timoschenko in allen Ehren, aber sie ist nur der Prominenteste Fall und ein Eiskristall an der Spitze des Eisbergs der Scheiße, die in der Ukraine abgeht. Das ist eine verdammte Diktatur und ich frage mich, wie die UEFA die EM überhaupt in der Ukraine austragen kann - und spätestens nach der Geschichte mit den Tiertötungen zur EM hätte man Zeichen setzen müssen. Wo kein Tierschutz existiert, da ist es auch mit Menschenrechten nicht weit her. Aber jetzt auf einmal reißen unsere Marionetten ganz weit die Münder auf und schreien Zeter und Mordio. Leider werden wir die Zusammenhänge, die hinter diesem ganzen Kasperletheater stehen, erst in einigen Jahren im Nachhinein in ihrer Gesamtheit begreifen können...

[ nachträglich editiert von confusing ]
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01.05.2012 09:07 Uhr von echtDeutscher
 
+1 | -0
 
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na toll ich weiß jetzt auch warum die Ukraine sich STARK fühlt.
Wenn jetzt Germany weiter protestiert, dann kommen die
Brüder Klitschko und jetzt lasse ich eurer Phantasie freien lauf.

Ein Ukrainisches Sprichtwort:
"Da fällt mir doch die Frikadelle aus´m Gesicht!"*
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02.05.2012 23:13 Uhr von wowan
 
+1 | -0
 
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mind. 3 Gründe für das Theater: -Ablenkung
-Nebeneinkommen (die tochter hat vor ein paar wochen bestimmt schöne Angebote verteilt)
-Keine westlichorientierte Opposition in der UA

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