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Ukraine schießt zurück: Deutschland macht Fußball-EM zur Politik-Geisel

Die immer noch inhaftierte Ex-Regierungschefin Julija Timoschenko sorgt kurz vor der Fußball-Europameisterschaft in der Ukraine für Spannungen zwischen dem Land und Deutschland.

Nachdem einige Politiker einen Boykott der EM angeregt hatten (ShortNews berichtete), schießt die Ukraine nun zurück.

Berlin bediene sich Methoden wie zu Zeiten des Kalten Krieges und man benutze den Fußball nun als politische Geisel. Der Außenamtssprecher hoffe nun, dass die Boykottpläne Angela Merkels nur eine "Zeitungsente" seien.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Politik, Ukraine, Geisel, Fußball-EM, EURO 2012
Quelle: www.spiegel.de
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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.04.2012 12:40 Uhr von Katzee
 
+5 | -4
 
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Das Dumme: an der ganzen Sache ist, dss niemand weiß, was da wirklich passiert in der Ukraine. Auch Frau Timoschenko ist keine Heilige. Die Dame hat gezeigt, dass sie mit harten Bandagen kämpfen kann. Wenn ich die Bilder in den Medien sehe, die die Dame heute - nach angeblich 11 Tagen Hungerstreik - zeigen dann sieht sie durchaus propper aus. Also: Was ist wirklich dran an der Geschichte von der kranken, mißhandelten Ex-Regierungschefin? Wirklich sagen kann es keiner.
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30.04.2012 13:21 Uhr von Justus5
 
+3 | -6
 
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Also was mit Frau Timoschenko in der Ukraine abläuft, ist sicherlich nicht richtig.
Aber deswegen einen EM-Boykott?

Ich wette, auch in Deutschland und jedem anderen Land der Welt sitzen Unschuldige in Haft. Es kümmert sich bloss keiner drum.

Bestraft wären mit so einem Boykott vor allem die Ukrainer. Die freuen sich tierisch auf die EM. Die normale Bevölkerung würde den Boykott nicht verstehen.
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30.04.2012 14:15 Uhr von d1pe
 
+3 | -3
 
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Weil es so gut passt, zitiere ich an dieser Stelle Bernd Schlömer (Piratenpartei): "Es geht darum Menschenrechtsverletzungen aktiv zu begegnen. Man sollte nicht den Versuch wagen Menschenrechtsverletzungen in einen Zusammenhang mit der Durchführung von Sportveranstaltungen zu stellen, weil dann ein [...] Ungleichgewicht entsteht. [...] Es stellt sich die Frage nicht, eine Fußballveranstaltung zu Vergleichen mit Menschenrechtsverletzungen, ich finde das nicht human."
Quelle: Interview von N24 mit Bernd Schlömer am 29.04.2012

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