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Google hat doch absichtlich WLAN bei Street-View-Fahrten mitgeschnitten

Die amerikanischen Telekom-Behörde FCC hat jetzt doch Beweise dafür, dass die WLAN-Mitschnitte im Zusammenhang mit den Google Street-View-Autos doch absichtlich getätigt wurden.

Angeblich soll ein Mitarbeiter von Google das Programm geschrieben haben, um Suchanfragen bei Internetsuchen zu verbessern. Seine Vorgesetzten hatten davon Kenntnis. Um sich nicht zu belasten, verweigert der betroffene Mitarbeiter die Aussage gegenüber der FCC.

Bislang hatte Google die Aufzeichnungen als Fehler im Software-Code bezeichnet und von einem Versehen gesprochen. Die FCC hatte Google bereits mit einer Geldstrafe von 25.000 Dollar belegt. Die Strafe war jedoch nicht wegen der Datenaufzeichnung, sondern wegen Behinderung der Ermittlungen.


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WebReporter: Klopfholz
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Google, Strafe, WLAN, Absicht, Aufzeichnung
Quelle: www.sueddeutsche.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.04.2012 09:09 Uhr von Klopfholz
 
+8 | -0
 
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Jetzt wird es wohl eng werden für Google. Wenn die FCC Ernst macht, wird es wohl nicht bei den 25.000 Dollar Strafe bleiben.
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30.04.2012 09:44 Uhr von derNameIstProgramm
 
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@Autor: Das FCC kommt im gleichen Bericht zu dem Ergebnis, dass Google aber gegen kein Gesetz verstoßen hat. Zumindestens in den USA erwarten Google daher wohl eher keine weiteren Strafen.
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30.04.2012 10:08 Uhr von KingPiKe
 
+13 | -0
 
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Ach was Ehrlich jetzt...
Wie soll denn durch einen Fehler im Code "ausversehen" das WLAN mitgeschnitten werden? Sowas passiert nicht durch einen Tippfehler, sondern muss schon gewollte programmiert werden. Und das sind sicherlich mehr als nur 3 Zeilen.

Und die Hardware dafür wurde dann wohl auch nur versehentlich am Auto installiert?
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30.04.2012 11:03 Uhr von derNameIstProgramm
 
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@KingPike: WLAN im Monitoring Mode

Stell dir vor, du hast als Aufgabe im Supermarkt die Leute zu belauschen ob jemand sagt: "Oh, das ist bereits abgelaufen" um dann das Produkt wegzuwerfen.

Jetzt erkläre mir bitte, wie du diesen Satz mitbekommen möchtest, ohne alles andere Gerede auch noch aufzuschnappen?

Gerne auch etwas technischer: Wenn ich meine WLAN Karte im Monitoring-Mode betreibe empfange ich alles was darüber reingeht. Das sind nicht nur die relevanten WLAN Beacons die ich für meine Datenbank benötige, sondern auch normale Daten-Frames. Wenn ich diese Daten nun nicht möchte, muss ich sie aktiv verwerfen. Es handelt sich daher nicht um zusätzlich programmierten Code, sondern eher um das Versäumnis, Code zu prorgammieren der zusätzlich noch filtert.
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30.04.2012 11:15 Uhr von KingPiKe
 
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@derNameIstProgramm: Deine Ausführung ist zwar korrekt, jedoch ist mir nicht bekannt, dass Google bei seinem Street-View-Projekt überhaupt angekündigt hat, die Netzte mirzuschneiden.
Es stellt sich die Frage: Warum hat Google das überaupt gemacht? Gibt es einen Grund das bei Street-View die APs gescannt wurden?

Wenn ich mich irren sollte oder mir etwas entgangen sein sollte, dann könnte es im Endeffekt natürlich schlampig programmierter Code sein.
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30.04.2012 18:34 Uhr von xHattix
 
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Titel: die hotspots von tmobile und co isn guter grund das mitzuschneiden
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01.05.2012 17:25 Uhr von derNameIstProgramm
 
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@KingPiKe: "Gibt es einen Grund das bei Street-View die APs gescannt wurden?"

Ja, wenn du Ortung per WLAN durchführen möchtest brauchst du entsprechende Datenbanken die die Information beinhalten an welcher Position welches WLAN zur Verfügung steht. Das hat Skyhook schon vor Jahren gemacht, später folgten dann Google und Apple. Beide nutzen ihre Handys um diese Datenbank zu füllen wenn der Nutzer es entsprechend erlaubt. Das ist die einzige Möglichkeit, da dir als Alternative nur bleibt rumzufahren und alles selbst zu katalogisieren. Und dann kam StreetView und Google war sowieso gezwungen rumzufahren. Warum also nicht auch noch gleich die WLANs mit katalogisieren?
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05.05.2012 05:47 Uhr von bigpapa
 
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Frage: Was hat Wlan mit Fotos zu tun ? Wenn die die Strasse + Häuser knipsen ist das kein Grund überhaupt ein Wlan fähiges Gerät mitlaufen zu lassen.

Das ist in mein Augen eine riesen Verarsche. sonst nix.

Gruß

BIGPAPA
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06.05.2012 14:35 Uhr von Zephram
 
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@bigpapa: Auf die Gefahr das du eh Bescheid weisst und hier nur deine ablehnende Meinung kundtun willst: Wenn ich eine genaue Karte aller WLAN-AP habe bin ich in der Lage eine App anzubieten welche als Navigationssystem fungiert, welche halt nicht die GPS-Satelliten zur Ortsbestimmung sondern die vorhandenen AP in Reichtweite, ungenauer, aber dafür funzt es besser in Häuserschluchten von Großstädten... eigentlich eine sehr pfiffige Idee, mit Radioaugen könnte man die AP als Leuchten betrachten(heh) die einem den Weg erhellen. Die Juristen haben nun aber wieder ein Problem das da unerlaubter Datenverkehr passieren würde, eine juristische Betrachtungsweise die mal wieder 180° an der Realität vorbei läuft.

jm2p Zeph
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06.05.2012 18:43 Uhr von bigpapa
 
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@Zephram: Ich weiß Bescheid. Ich weiß das Leute umziehen, Ihren Wlan-Teile austauschen etc.

Deine Aussage ist in der Theorie gut, in der Praxis allerdings Mist. Da das aber die Navi-Hersteller wissen, haben sie Navis gebaut (jedenfalls die guten) die im Tunnel sogar navigieren können. Wie machen die das. :) Ganz einfach, sie berechnen einfach die letzte GPS-Datenwerte mit der da gemessen Geschwindigkeit, und erstellen daraufhin ein Bewegungsprofil. Dank ziemlich brauchbarer Daten über "gesetzliche Geschwindigkeit" ist es also einfacher und sicherer und vor allen Dingen LEGALER so zu navigieren.
Eine ähnliche Technik wird auch eingesetzt um zu verhindern das man wegen eines falschen Empfang auf der Autobahn wenden soll.

Und nur zu deiner Info. JEDES Wlan hat eine EINDEUTIGE Adresse. Es ist also damit möglich so was zu personalisieren. Abgleich der Wlan-Pos. mit den Telefonbuch z.b. ums mal einfach zu machen. Und ich finde es KLASSE das die Juristen damit ein Problem haben. Ausnahmsweise bin ich da nämlich mal den ihrer Meinung.

Gruß

BIGPAPA

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