29.04.12 19:39 Uhr
 1.600
 

Archäologie: Meeresgott Poseidon nicht für Tod persischer Armee verantwortlich

Nach Überlieferungen des Geschichtsschreibers Herodot soll der Meeresgott Poseidon 479 v. Chr. mittels einer von ihm gesandten gigantischen Flutwelle eine persische Armee fortgespült haben. Die Perser befanden sich zum damaligen Zeitpunkt auf dem Weg zur heutigen griechischen Stadt Nea Potidaea.

Auf einem Treffen der Seismological Society of America hat der Forscher K. Reicherter Hinweise vorgelegt, die auf einen Tsunami als Verursacher hindeuten und nicht auf Poseidon. Herodot beschrieb einerseits für einen Tsunami klassische Anzeichen, wie etwa das Zurückziehen des Meeres vor der Welle.

Im Landesinneren gefundene Sedimentschichten, die sich vor dem Tsunami im Meer befanden, könnten ein weiterer Beleg dafür sein. Durch die Welle mitgespülte Muscheln erlaubten Reicherter eine Datierung der Monsterwelle auf circa 500 v. Chr. bei einer geringen Abweichung von nur etwa 25 oder 30 Jahren.


WebReporter: poseidon17
Rubrik:   Wissenschaft / Natur
Schlagworte: Tod, Armee, Archäologie, Tsunami, Poseidon
Quelle: ml.spiegel.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
29.04.2012 19:39 Uhr von poseidon17
 
+13 | -6
 
ANZEIGEN
Schon interessant, dass man noch heute Hinweise auf die tatsächliche Ursache der Katastrophe von damals finden kann, Respekt an die Wissenschaft. Wobei ich ja meine gesamte Existenz lang gesagt habe, dass ich das damals nicht war. Herodot du Gurke.^^
Kommentar ansehen
29.04.2012 19:45 Uhr von benjaminx
 
+5 | -6
 
ANZEIGEN
Als wenn diese: windige Gottheit überhaupt zu irgendetwas imstande wäre.^^
Kommentar ansehen
29.04.2012 19:47 Uhr von poseidon17
 
+24 | -4
 
ANZEIGEN
Diese: windige Gottheit hustet dir gleich was.^^
Kommentar ansehen
29.04.2012 19:49 Uhr von Noseman
 
+20 | -1
 
ANZEIGEN
Das widerspricht sich doch gar nicht: dann kam der Tsunami eben von Poseidon.

Wenn Zeus Blitze werfen kann, liegt es nahe, dass Poseidon sowas kann.
Kommentar ansehen
29.04.2012 20:15 Uhr von r3c3r
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
Gut möglich: das es ein Tsunami war. Wie Noseman aber bereits sagte, ist das ja kein widerspruch.
Die Menschen damals haben nunmal nicht den Wissensstand von uns heute und haben halt alles was passiert ist auf Gottheiten zurückgeführt.

Herodot hat jediglich das wiedergegeben, was andere berichtet haben - eine Flutwelle. Woher soll die wohl gekommen sein? - Poseidon.
Kommentar ansehen
29.04.2012 20:28 Uhr von poseidon17
 
+5 | -3
 
ANZEIGEN
@ r3c3r: Weil ich zum damaligen Zeitpunkt mit Medusa beschäftigt war, da hatte ich für sowas keine Zeit.^^

Vielleicht war es ja einfach ein Seebeben, solls ja geben sowas.
Kommentar ansehen
29.04.2012 20:40 Uhr von benjaminx
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Sach ich doch: und nun kommen wieder die ausreden.
Kommentar ansehen
29.04.2012 20:41 Uhr von Alice_undergrounD
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
neiiiin: mein leben basiert auf einer lüge :(
Kommentar ansehen
29.04.2012 20:46 Uhr von kbot
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
und wenn Poseidon eine Flutwelle schickt, dann würde sich das Meer vorher nicht zurückziehen vom Strand? o,0
Kommentar ansehen
29.04.2012 21:05 Uhr von Again
 
+5 | -2
 
ANZEIGEN
Also: bei jedem anderen Autor gäbe es für den Titel ein Minus. Aber so gibts halt ein Plus ^^

@posi:
Sorry, aber wenn du dich da aus der Affaire ziehst ist das nicht gerade glaubwürdig. Eigentlich gehört die ganze Sache von der Staatsanwaltschaft und nicht von irgendwelchen Archäologen untersucht und das weißt du ganz genau (das dich Xerxes auspeitschen ließ kann man dir ja vielleicht anrechen).. Aber antike Gottheiten scheinen von unserer Justiz bevorzugt behandelt zu werden. Wär ja nicht das erste mal: http://www.menshealth.de/...
Kommentar ansehen
29.04.2012 21:16 Uhr von poseidon17
 
+3 | -2
 
ANZEIGEN
@ Again: Das ist eine bodenlose Unterstellung und nichts anderes als bigottes Verhalten. Ich wurde noch nie seitens der Justiz bevorzugt. Isch schwör.

Und was Mars der Dödel macht ist mir ehrlich wurst. Selbst Zeus ist vor Ermittlungen nicht gefeit, also rede kein Blech:

http://computer.t-online.de/...

Und Xerxes war ne Gurke, sorry. Und der ein oder andere Peitschenhieb kann ja ganz anregend sein.

Pöh, olle Nörgler immer.
Kommentar ansehen
29.04.2012 21:39 Uhr von trollverramscher
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
29.04.2012 23:45 Uhr von BastB
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Das soll wohl ein Witz sein oder meint dieser "Forscher" das etwa ernst? Natürlich ist jede Katastrophe, die in der Vergangenheit irgendeiner Fantasiefigur zugeschrieben wurde, natürlichen Ursprungs. Dafür braucht man keine Untersuchungen anzustellen.
Kommentar ansehen
30.04.2012 02:37 Uhr von Sandkastenrebell
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
hehe: ein Fall, in dem die "reißerische" Titelzeile, die News und die Kommentare wirklich Spaß machen :D

BastB, der Forscher wird natürlich nicht gedacht haben "hm, mal sehen, ob´s wirklich Poseidon war, ich forsch mal eben.". Es ging dem bei der Analyse der Schriften darum, was sein Berufskollege aus der Antike beschrieben hat und das mit heutigem Wissen zu interpretieren.

Ist hier des Humores wegen etwas anders arrangiert worden, trocken wär´s gewesen, erst die Zahlen, Fakten usw. zu präsentieren und im Nachsatz "in der Antike wurde die Naturgewalt dem Meeresgott Poseidon zugeschrieben."

An sich schon ganz interessant, dass Herodot offenbar ziemlich genau das Geschehen beobachten und beschreiben konnte, obwohl damals noch nicht die richtigen Schlüsse gezogen werden konnten.
Kommentar ansehen
01.05.2012 02:16 Uhr von Leeson
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Wie schon gesagte wurde, kann Poseidon der Verursacher des Tsunamis.
Aber wo bitte liegt de Unterschied zwischen "einer von ihm gesandten gigantischen Flutwelle " und einem "Tsunami"?

Die "News" sagt im ersten Teil nur aus, dass nicht Poseidon mittels eines Tsunamis die Armee fortgespühlt hat sondern ein Tsunami.
Irgendwas fehlt da oder die "News" wurde etwas schlecht geschrieben.

Refresh |<-- <-   1-15/15   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2014 ShortNews GmbH & Co. KG

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht