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Zahl der Schulschwänzer hat in Thüringen drastisch zugenommen

Im Freistaat Thüringen hat die Anzahl der Schulschwänzer drastisch zugenommen. Im Schuljahr 2010/2011 schwänzten 4.334 Schüler die Schule.

Im Schuljahr 2009/2010 waren es "nur" 3.422 Schüler, die nicht zum Unterricht erschienen waren. Besonders hoch ist die Zahl der Schulverweigerer in Mittelthüringen.

In der Hauptstadt Erfurt sind im Jahr 2011 rund 250 chronische Schulschwänzer registriert worden. Gegen sie wurde ein Verfahren eingeleitet.


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WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Zahl, Thüringen, Anzahl, Zunahme, Schulschwänzer
Quelle: www.thueringer-allgemeine.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.04.2012 21:06 Uhr von Dark_Apollo
 
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Das Problem: ist eigentlich die Kuschelpädagogik heutzutage. Damals im Osten konnten wir nicht eine Stunde schwenzen, ohne das es Folgen hatte. Wenn Kinder auffällig wurden, wurden sogar die Eltern aus den Betrieben geholt, die dann vorm "Kommiete" antreten durften. Diese Respektlosigkeit vor den Lehrern, die heute in den Schulen schon fast normal ist, war damals gar nicht möglich.
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29.04.2012 22:33 Uhr von Dark_Apollo
 
+5 | -1
 
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@hirnamoebe: rechtlich kaum durchsetzbar, zumal die Telefonverträge und Breitbandanschlüsse oft und meistens auf den Namen der Eltern laufen.

Empfindliche Strafen sind das einzigste Mittel. Dazu gehört auch das "sitzen bleiben" was früher im Osten automatisch eintrat, sobald schlechte Zensuren oder Fehlstunden auftauchten. Wer störte ... flog aus die Klasse, was als Fehlstunde verbucht wurde. Vorher flogen aber noch Schlüsselbunde durch die Luft. Gerne krachte auch der Zeigestock neben den Schüler auf die Schulbank, wenn dieser nicht spurte. Ja das waren ganz andere Zeiten.

Übrigens .. Sitzenbleiber waren geächtet. Die mußten das ganze Schuljahr wiederholen und landeten automatisch in die aufrückende Klasse. Mit Ausnahmen war für diese nur der Hauptschulabschluß drinne. Wer sogar mehrmals sitzen blieb, landete auf die Hilfsschule. Das war schon die größte Strafe die man sich vorstellen konnte.

Der Druck war gewaltig und das Niveau allerdings hoch. Solche Zustände wie heute? Unvorstellbar!

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