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Plauen: CDU-Stadtrat diffamiert Homosexuelle - "Sie sind krank"

In einem Internetforum zum Thema "Die Rechte von schwulen Pfarrern" in Sachsen gab der Stadtrat Dieter Blechschmidt (CDU) ein gewagtes Statement ab. Schwule und Lesben könnten nichts für ihre Krankheit, textete Blechschmidt im Forum.

Der 50-Jährige, auch Pressesprecher der CDU in Plauen, fügte ergänzend hinzu, dass "Betroffenen Hilfe angeboten werden muss". Zuvor sprach er sich schon einmal gegen die Besetzung der Pfarrerstellen mit Homosexuellen aus.

Die darauf erfolgte Forderung der SPD nach Rücktritt des CDU-Mannes wies dieser zurück: Diese Art der Einwendungen seitens der SPD sei "intolerant" und unterstrich seine Position als Recht auf "Meinungsfreiheit". Homosexualität könne man mit Alkoholkrankheit vergleichen, so der CDU-Politiker.


WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Politik
Schlagworte: CDU, Homosexuelle, Stadtrat, Homophobie, Plauen
Quelle: www.freiepresse.de

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47 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.04.2012 17:35 Uhr von hxmbrsel
 
+44 | -11
 
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Und es gibt tatsache noch Leute die eine Partei wählen, in der Gehirnkranke Menschen Statements abgeben dürfen und sich dann auch noch auf die Meinungsfreiheit berufen?
Fragt sich nur welche Drogen der genommen hat um so einen Stuss wirklich zu glauben.
Und nicht zu vergessen Homosexuelle sind ja Potentzielle Kinderschänder, die ihre Triebe nicht unter Kontrolle halten können.
Wird Zeit das man Kirche vom Staat trennt.

[ nachträglich editiert von hxmbrsel ]
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29.04.2012 17:43 Uhr von Katzee
 
+32 | -7
 
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Hinterwäldler: gibt es leider überall. Schlimm nur, dass sie ihren Müll innerhalb eines Amtes absondern dürfen. Dieser Mann ist für mich das beste Beispiel dafür, dass Religion eine rein von Menschen geschaffene "Einrichtung" ist, in der Intoleranz und Dummheit wuchern dürfen wie Unkraut.
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29.04.2012 17:51 Uhr von tutnix
 
+15 | -7
 
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nö sind sie nicht: dafür ist aber ein gewisser cdu-stadtrat aus plauen nicht der schlaueste.
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29.04.2012 18:17 Uhr von Alois_Besenstiel
 
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Haben die mehrere Dorfdeppen in ihrem Stadtrat, oder ist der Hirni noch nicht in unserem Jahrhundert angekommen?

Ich meine, Homosexuelle haben es ohnehin nicht leicht, kann ich mir vorstellen. Müssen dann solche Pfosten denen dann das Leben schwer machen?

Ich habe nichts gegen Homos. Die lassen mich ja auch in Ruhe. Ich kann solche ungerechten Stänkereien nicht leiden.
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29.04.2012 18:41 Uhr von d-fiant
 
+18 | -2
 
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CDU-Mitgliedschaft ist eine Krankheit die man mit Austritt kurieren kann.

Unglaublich was für ein Müll diese Aussage dass Homosexualität mit Alkoholsucht vergleichbar sei. Wahrscheinlich hat der gute Mann aus seiner eigenen Erfahrung berichtet?

Zu Trinken ist eine bewusste Entscheidung. Schwul zu sein mitnichten.

Aber von den konservativen Parteien erwarte ich in diesem Lande eh nix mehr.

@Jimboo: Genau, weil jeder Hetero sich auch fortpflanzt und seiner Natur entspricht. Hetero- und Homosexualität sind beide genau gleich natürlich. Solange es mehr Heterosexuelle (ca. 80-90 % der Weltbevölkerung) gibt, sorgt das für Diversität und Ausgleich und nicht für rechenbare Probleme wider die Natur!

[ nachträglich editiert von d-fiant ]
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29.04.2012 18:42 Uhr von mort76
 
+18 | -6
 
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jimbooo, wo steht, das man alles als Krankheit bezeichnen kann, was "biologisch nicht sinnvoll" ist?
Und wer sagt, daß alles, was nicht normal ist, krankhaft ist?
Ist ein überzeugter Single -deiner Meinung nach- krank, weil er nichts zum Arterhalt beiträgt, beispielsweise?

Unsere komplette Lebensweise heutzutage ist von Grund auf "biologisch nicht sinnvoll".
Nicht die Schwulen sind eine Bedrohung für die Menschheit- die gabs schon immer, und wegen denen werden wir nicht aussterben.
Die größte Gefahr geht von konservativen Betonköpfen und Kriegstreibern aus, denen wir wahrscheinlich irgendwann einen Atomkrieg zu verdanken haben, und...DENEN leckt die CDU die Füße.

Naja. Ein schwuler Kirchenmitarbeiter hat mir tatsächlich bestätigt, daß ca. die Hälfte des Personals tatsächlich schwul ist. Sollte sich der Wunsch des Herren von der CDU erfüllen, kann die Kirche gleich dichtmachen, die haben doch eh schon massive Nachwuchsprobleme...

Aber ich will nicht gemein sein:der Mann kann nix für eine Dummheit.
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29.04.2012 19:13 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+7 | -0
 
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Blechschmidt: "Schwulsein hat psychische Ursachen": Unsinn, angeblich soll dies durch die Art der Schwangerschaft gefördert oder gemindert werden.

Allerdings entstehen gewaltige psychische Schädigungen, wenn "Schwulsein" unterdrückt wird - ob dies nun der Mainstream-Sexualität passt oder nicht.

Die Überzeugungen von Blechschmidt lassen die Psyche von Blechschmidt eher als verunsicherte Persönlichkeit aussehen, die nicht weiß, wie sie mit der Minderheitssexualität umgehen soll, da sie nicht den eigenen Erwartungen entspricht. Aber auch das kann man behandeln lassen - vermutlich.
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29.04.2012 19:20 Uhr von Patreo
 
+10 | -1
 
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@Darkcrow: Es gibt bei Homosexualität bei Katzen, Pinguinen und Storchen.
Somit kommt es in der Natur durchaus vor. Unkontrollierte Population, die das Gleichgewicht aller anderen Rassen gefährdet kann ich mir kaum als ,,natürlich" vorstellen.
Küssen, streicheln, sexuelle Rollenspiele sind biologisch sinnlos, da sie primär nicht der Fortpflanzung dienen.
Es dient der Befriedigung eine Lust.
Wenn irgendjemand seine sexuelle Befriedigung vom gleichen Geschlecht erfüllt sieht (und das im Einverständnis der beiden eintrifft) ist dagegen nichts einzuwenden. Ich muss nicht schön finden, ich finde auch übergewichtige Fußballfans mit Bierfahne und zu einem Tshirt in S Größe nicht schön. Es ist aber deren Freiheit sich so in der Gesellschaft zu präsentieren
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29.04.2012 19:26 Uhr von d-fiant
 
+9 | -0
 
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@Jimboooo: Sorry, aber wenn man Schwulsein als "krank" bezeichnet, auch wenn man es nicht böse gemeint hat, hat das einen ziemlich üblen Beigeschmack für manche. Für mich z. B.

Ich denke bei diesem Vergleich immer an den zweiten Weltkrieg, da haben die Nazis gemeinsam mit Juden auch Schwule in die Öfen geschoben mit der Begründung dass Homosexualität abnormal und krank sei. Und daher kritisiere ich diese Wortwahl auch immer wenn sie mir begegnet, unabhängig vom Kontext.
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29.04.2012 19:31 Uhr von mort76
 
+9 | -1
 
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DarkCrow, das leuchtet mir nicht ein.
Evolution beispielsweise entsteht ja nicht durch Konformität, sondern durch Mutation.
Eine Spezies, in der es nur Normalität ohne Abweichung gibt, entwickelt sich nicht weiter und wird dadurch zum Abstiegskandidaten.
Insofern sind die Abweichler für die Weiterentwicklung einer Art wichtiger als die Normalen.

Ganz abgesehen davon...wir reden ja über katholische Priester, und die sind in puncto Arterhalt sowieso raus aus dem Spiel...
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29.04.2012 20:21 Uhr von zocs
 
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Wenn man genau recherchieren würde würde man feststellen (ich habe es nicht gemacht, würde aber jede Wette eingehen), das dieser Mann streng gläubig ist.
Entweder ein Evangelikaler oder ein erz-katholisch.

Eben Spinner ...
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29.04.2012 20:27 Uhr von Nachtmensch
 
+1 | -2
 
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@hxmbrsel: Eigentor. "Und es gibt... tatsache noch Leute die eine Partei wählen, in der Gehirnkranke Menschen Statements abgeben dürfen[...]"

Toll, dass Ihr Liquid Democracy (Democrazy?) habt. Mit der Ölung flutschen die verrückten Ideen noch besser ;-)
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29.04.2012 22:36 Uhr von Patreo
 
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@Matthias: Unter Störung verstehe ich etwas Negatives. Bitte erkläre mir was bzw. wer gestört wird. Unter einer Epilepsie leiden fast alle Betroffenen bzw. als Gegenthese zeige mir eine breite Masse, die es in vollen Zügen genießt.
Homosexualität ist eine Orientierung verbunden mit Befriedung einer Lust, bei der primär nicht die Schädigung der Gesundheit in Aussicht steht.
Natürlich gibt es Fetische, Krankheiten und Zwang, die der Epilepsie als negativer Vergleich ähneln
Die gibt es aber auch zur Genüge bei Heterosexualität.

Also wo genau liegt die Störung begründet?

Fühlt man sich bedroht um die menschliche Existenz?

Bei mehr als 7 Millarden Menschen sollte das unser geringstes Problem sein.

Fühlt man sich verletzt in der Sittlichkeit?

Nun irgendwo weiter unten hier bei Shortnews gibts die Meldung zu PRO NRW und deren genialen Einfall abgesegnet durch die verfassungsmäßigen Rechte

Hat man etwa Sorge bzw. Angst aufgrund von falschen Vorurteilen, eventueller eigener fragwürdiger sexueller Ausrichtung oder Verletzung des traditionellen männlichen Ehrgefühls?
Nun das wäre zumindest aus meiner Sicht eine Verhaltensstörung. Selbstsüchtige und ignorante Motive gegenüber etwas was man ablehnt und fürchtet.

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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29.04.2012 22:51 Uhr von cyrus2k1
 
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Wieso wird Homosexualität als Normal akzeptiert: aber bei Pädophilie wird sofort nach der Todesstrafe gerufen? Ich will nicht sagen das Pädophilie in Ordnung ist oder akzeptiert werden sollte, aber für beides können die Betroffenen nichts. Das eine wird als schlimme Geistige Störung / Krankheit bezeichnet und mit Therapien und Medikamenten behandelt, das andere soll als Völlig Normal akzeptiert werden und keine Störung sein. Für mich ist dies unlogisch. Entweder ist beides natürlich, oder beides eine Krankheit.

[ nachträglich editiert von cyrus2k1 ]
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29.04.2012 22:59 Uhr von Katatonia
 
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DarkCr0w und Matthias1979: >>"wo steht, das man alles als Krankheit bezeichnen kann, was "biologisch nicht sinnvoll" ist?"
Entstehung der Arten, Charles Darwin. <<

Und welche Seite genau? Zitiere doch mal.

@Matthias1979

"Homosexualität ist wie Epilepsie eine neurologische Störung."

Sagt wer? Deine Glaskugel?

Wäre deine Behauptung eine Theorie, gäbe es bereits auch Medikamente gegen Homosexualität, wie es bei der Epilepsie der Fall ist. Bereits seit 1993 widerlegt die WHO Deine Aussage.
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29.04.2012 23:05 Uhr von Patreo
 
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@Pädophilie: Weil Homosexualität nur die sexuelle Orientierung auf das eigene Geschlecht bezieht und im Idealfall auf Gegenseitigkeit beruht.
Und letzteres was du genannt hast in der Regel das Ausleben einer sexuellen Befriedigung an Kindern, meistens noch nicht in der Pubertät meint, was auch fast immer mit Zwang am Kind verbunden ist.
Desweiteren muss die sexuelle Orientierung nicht immer was mit Geschlechtsverkehr zu tuen haben sondern kann gegenseitige Liebe und Zuneigung wie bei Heterosexuellen halt auch beinhalten.
Pädophilie bezeichnet ein sexuelles Interesse. Die Befriedigung einer Lust. Und da es meistens unter Zwang an Kindern verübt wird, die sich nicht wehren können, erfolgt eine psychische und körperliche Schädigung am Gegenüber (dabei kann das Kind sowohl männlich als weiblich sein das ist egal).

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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29.04.2012 23:09 Uhr von Katatonia
 
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@cyrus2k1: Bei ca. 1.500 Tierarten wurde gleichgeschlechtliches Verhalten festgestellt, wobei ca. ein Drittel dieser Fälle gut dokumentiert ist.

Auch die Pädophilie und weitere Formen sind natürlich weiterhin tabuisierte und wenig unterstützte Forschungsobjekte. Sodass man weiterhin noch zu wenig über diese Verhaltensformen weiß. Allerdings sind auch diese Formen seit jeder ein Bestandteil der Menschheitsgeschichte. Die Einbeziehung von Kindern, Tieren und Weiteres lässt sich schon in den Altertümlichen Kulturen nachweisen und hat auch bis heute bestand. Selbst die katholischen Päpste schreckten vor diesen Formen nicht zurück.

Deinen Vergleich teile ich jedoch nicht und ich denke, hier muss man einfach differenzieren. Das eine ist die Pädophilie, das andere die Homosexualität. Dabei spielt die gesellschaftliche Seite ebenso eine wichtige Rolle.

Und es gibt weitere wichtige Unterschiede. So spielt in der Pädophilie die Persönlichkeit, die Machtentfaltung, die Gewalt und der große Anteil an Missbrauch eine große Rolle. Das ist alles bei der Homosexualität garnicht gegeben. So muss alles weiterhin für sich betrachtet werden.
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29.04.2012 23:33 Uhr von Patreo
 
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@Matthias: Nur für dein ästhetisches Bewusstsein mehr nicht. Wenn jemand, der stark übergewichtig ist, darauf besteht zu enge oder kleine Kleidungsstücke anzuziehen oder jemand im Sommer mit einer Pelzmütze rumläuft, dann ist das sein gutes Recht mich stört es nicht, weil ich wegschauen kann. Ebenso ignoriere ich auffällig geschminkte Minderjährige bzw. sehe sie ihrer Optik wegen nicht als geistig minderwertiger an.
Wenn sich Frankfurter Ultras oder 04 Supporter mit mehrdeutigen Parolen auf ihren Shirts zu erkennen geben, fühle ich mich auch nicht gekränkt als BVB Fan.
I
ch mag falsch liegen nur deine Argumentation basiert wie ich es raushören kann lediglich in deiner persönlichen Kränkung, die ausschließlich einen imaginären Angriff auf konservative Sichtweisen basiert. Die Tatsache, dass du ein feste Bild von einem MANN zu haben scheinst, dass durch Schwule (und bei weitem nicht allen sieht man es deutlich an) diese patriarchale Muster gefährdet wird: Von Frauen die zu männlich sind und Männer die zu weiblich sind.
Sollen doch Homosexuelle ihre Neigung im gegenseitigen Einverständnis ausleben.
Es ist nicht mehr Zwang dahinter als wenn jemand auf rote Haare steht oder Ebony :)


[ nachträglich editiert von Patreo ]
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30.04.2012 07:03 Uhr von mort76
 
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Matthias, ich würde vorschlagen, daß du davon absiehst, die Logik anderer Menschen zu kritisieren, wenn es bei dir selber schon daran hapert, einen einfachen Post zu verstehen.

Im von dir kritisierten Absatz ging es um Darwins Lehre und die Evolution im Allgemeinen, nicht um Schwule im besonderen.
Es ging um die Frage, ob etwas Unnormales krankhaft ist.
Von Schwulen war da erstmal keine Rede.

Des weiteren wäre es für dich eine Überlegung wert, ob es nicht vielleicht besser wäre, darauf zu verzichten, Fachkenntnis vorzutäuschen, die du nicht hast- da blamiert man sich bloß.
Mutationen können verschiedene Ursachen haben, und fehlerhafte Reproduktion ist nur eine Möglichkeit von mehreren.
Zeig mir eine einzige Quelle, die dein Wunschdenken bestätigt...

Also, kurz gesagt: alles, was du schreibst, ist durch dogmatische, verhärmte, ideologische Filterung fehlerhaft.
Sowas geht niemals gut, wenn man es mit wissenschaftlichen Fragen zu tun hat.
Du stellst dich damit auf eine Stufe mit den Kreationisten.

Ganz abgesehen davon ist die Frage, ob Homosexualität eine Krankheit ist, sowieso irrelevant.
Wer schwul ist, ist schwul und bleibt schwul.
Drängt man die Leute dazu, "normal" zu sein, sind sie ihr Leben lang unglücklich.
Drängt man sie dazu, eine "normale" Ehe zu führen, macht man zwei Menschen gleichzeitig unglücklich, weil das nicht gutgeht.
Und ein Schwuler, der Single bleibt, weil er seine Natur nicht ausleben darf oder kann, ist auch kein Beitrag zum "Arterhalt".
Also: warum sollte man sowas anstreben?
Nur, weil man selber nicht gefestigt ist in seiner Männlichkeit und sich deswegen von Schwulen bedroht fühlt?
Oder weil man selber schwul ist und sich das nicht eingestehen kann?
Oder weil die Kirche das sagt, wegen einer einzigen, knappen Zeile in der Bibel?

Na, Matthias: welche dieser Optionen trifft auf dich zu?
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30.04.2012 15:32 Uhr von mort76
 
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Matthias, das würde mich jetzt aber mal interessieren, was dich auf das schmale Brett führt, daß sich die sexuelle Orientierung eines Menschen ändern würde oder ändern ließe.
Ist das Wunschdenken oder Realitätsferne?
Gibts dafür religiöse Gründe, oder wie kommst du auf den Trichter?

Man kann Schwule so unter Druck setzen, daß sie sich verstellen und anpassen, aber sie bleiben trotzdem schwul.
Das kannst du leugenen wie du willst- es bleibt eine Tatsache.
Ansonsten- hast du irgendeinen Beleg für deine These, die nicht nur deiner Phantasie entspringt?

Um Belege für MEINE these zu finden, brauchst du nur nach "+Homosexualität +Umerziehung" zu googeln, und du findest haufenweise Bestätigungen für meine Meinung, aber keine einzige für deine...aber ich lasse mich ja gerne belehren...überrasch mich, ich lerne gerne was dazu.
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30.04.2012 16:19 Uhr von mort76
 
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peterenis, andererseits ist die Welt mittlerweile so überbevölkert, daß der "Arterhalt" eher durch Geburtenreduktion als durch eine Steigerung der Geburtenrate durch die Umerziehung der Schwulen erreicht werden kann.

Also, wenn wir (global gesehen) eine Sache nun wirklich nicht brauchen können, dann sind das NOCH mehr Menschen...schließlich ist der Sinn des Lebens garantiert nicht der Ruin des Planeten durch Überbevölkerung.
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30.04.2012 17:28 Uhr von Patreo
 
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@matthias: Nocheinmal Matthias wenn es eine Störung ist, wie du sie mit einer Krankheit gleichstellst, worin besteht der Schaden des Betroffenen? Eine Vielzahl Homosexueller erfährt höchsten einen Schaden in der Gesellschaft angesichts von Intoleranz. Aber worin äußerst sich das Negative für die Betroffenen.
Ein typischer Epileptiker leidet an den Symptomen, ein Krebskranker leidet unter Schmerzen. Gegen welches Leiden kämpfst du den ,,Betroffenen" in Sachen einer sexuellen Orientierung die nicht in dein Weltbild passt.
Anhand deiner Argumentation schließe ich dass du der bist, der sich betroffen fühlt (Ich kann nur mutmaßen, welche das sein könnten, tendiere aber zu einem Furcht der Gefährdung eines traditionellen Weltbildes wo Männer wie Männer auszusehen haben und Frauen wie Frauen, welche nur dann NORMAL sind wenn sie sich fortpflanzen können UND für ein Kind also die Arterhaltung entscheiden).
Bei den meisten neurologischen Störungen und darin liegt für mich persönlich der Unterschied der Definition ist der Erkrankte gekennzeichnet durch gewisse Symptome wie Schmerz oder massive Einschränkungen beim Bewältigen des Alltags.
Bei deiner Definition der Homosexualität bist du jedoch der der am meisten sich betroffen fühlt.
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30.04.2012 17:40 Uhr von Volksfreund
 
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Schwule nicht das Problem Die Existenz der Homosexualität ist doch nicht das Problem, das gabs immer, und wirds auch immer geben. Was zwei Erwachsene einvernehmlich in ihrem Schlafzimmer machen, geht keinen was an. Ich glaube auch nicht, dass es so scharfe Trennlinien gibt, wie die Begriffe Homo und Hetero suggerieren. Da gibt es viele Grauzonen und so macher Homo wird sicher auch von seinem Milieu geprägt, also ist es nicht ausgeschlossen sich auch wieder fürs andere Geschlecht zu interessieren.

Was mich aber ankotzt, ist die ständige Lobbyarbeit der Homogruppen, die nachdem sie nun legal sind, der Hetero-Mehrheitsgesellschaft auf die Eier gehen. Und nein, alternative Beziehungsmodelle sind nicht mit einer Ehe gleichzustellen. Beziehungen, aus denen Nachwuchs hervorgeht, haben im Zentrum der Politik zu stehen und nicht alle möglichen sexuellen Randgruppen.
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30.04.2012 18:04 Uhr von Katatonia
 
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@matthias1979: >>Negativ ist es auch wenn Männer wie Frauen aussehen wollen. Ich meine damit kein Kostümfest!<<

Falsch. Es ist allein für Dich negativ. Daraus eine allgemeingültige Aussage zu machen, ist reichlich naiv. Und hierbei ist Deine Wertung nichteinmal angesprochen worden, die für reichlich krude halte.

>>Es ist auch negativ wenn sich Menschen zwanghaft vom selben Geschlecht sexuell angezogen fühlen.<<

Es ist dabei nicht negativ, sondern für Dich anscheinend nicht ertragbar. Aber Deine Aussagen halte ich auch nicht für tragbar.

>>Meine Kenntnisse vom Aufbaus und der Funktionsweise des menschlichen Gehirns.
Mein Verständniss von Evolution und Mutation. Und auch vielen anderen Dingen<<

Dann können Deine Kenntnisse und dann kann Dein Verstand von Evolution und Mutation nicht kenntnisreich und groß sein. Und solange Du keine wissenschaftliche Arbeit vorweisen kannst, sondern nur unbelegbare Behauptungen aufstellst, kannst Du nicht ernsthaft verlangen, ernst genommen zu werden.

>>Ebenso gibts empirische Beweise. ;-)<<

Wo sind denn die? Da könnte ich behaupten, es gäbe das fliegende Spaghettimonster und Zehnbeinige Zebras.

>>Nur weil man es nicht heilen kann heist das nicht das es keine Krankheit ist.<<

Das ist irgendwo richtig, aber wenn es eine Beeinträchtigung, die soweit nicht mehr heilbar ist, dann spricht man auch von einer Behinderung. Du machst hingegen aus Krankheiten und Behinderungen etwas "Negatives". Und das halte ich für nicht richtig.

Bei einer Homosexualität von einer Krankheit oder Behinderung auszugehen ist jedoch Unsinn. Der homosexuelle Mensch hat keinen persönlichen und inneren Nachteil aus seiner Neigung. Es ist also eine gesellschaftliche Thematik, die Du ansprichst. Die kann man aber ändern, indem man bei sich selbst anfängt.

>>Unterm Strich ist dein Verständniss von Krankheit fehlerhaft.<<

Falsch, die hälst nur Du für fehlerhaft. Ich finde jedoch, da Du nichts inhaltliches, wissendes und faktisches zur Thematik beizutragen hast, halte ich Deine Ausführungen für bisher wertlos.

>>Wer nen gebrochenen Arm hat, hat nen gebrochenen Arm und wird immer nen gebrochenen Arm haben. <<

Wer solche Vergleiche zieht, hat in meinen Augen keine Kenntnis von der Thematik.

>>Krebs gilt noch als unheilbar, ...<<

Es gibt diverse heilbare Krebserkrankungen. Er ist somit je nach Art des Krebs heilbar.

[ nachträglich editiert von Katatonia ]
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30.04.2012 18:14 Uhr von Katatonia
 
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peterenis und Volksfreund: >>Es ist aber nun mal so, dass der "Sinn des Lebens" jedes Lebewesen Fortpflanzung ist, die Erhaltung der Rasse.<<

Das wäre dann aber eine sehr, sehr beschränkte Definition. Das Leben ist so derart vielfältig. Und zum Leben vieler Arten gehört nunmal auch eine Sexualität. Wie ich bereits schrieb, über 1500 Arten praktizieren gleichgeschlechtliche Liebe, darunter gehören auch Kaninchen oder die Meerschweine. Da es diese Form so vielfältig gibt, gehört es also auch zum "Sinn des Lebens". Vermutlich ist es unnatürlicher, die Sexualität nur auf ein Paarungsverhalten zu beschränken.

@Volksfreund

>>Und nein, alternative Beziehungsmodelle sind nicht mit einer Ehe gleichzustellen.<<

Das ist allerdings nur Deine Definition und Meinung. Ich sehe das nicht so. Nebenbei, ist die "Ehe" sowieso nur ein religiöses Produkt. Es gibt von einem "Partnerschaft" nur eine allgemeingütige Definition, nämlich das sich mindestens zwei Menschen zu einer tieferen Beziehung entschlossen haben.

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