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Spanien: Bankenkrise verschärft sich

Kalkulationen der spanischen Notenbank zufolge brauchen die Banken des Landes 53,8 Milliarden Euro, um ihren Kapitalbedarf decken zu können. Diese Zahl gelte allerdings nur für den Immobilienbereich. Mit anderen Sparten haben die Banken eine Kapitallücke von 100 Milliarden Euro.

Um eine kostenintensive Bankenrettung vermeiden zu können, sollen nach dem Willen der spanischen Regierung die Banken ihren Immobilienbesitz auslagern. Fachleuten zufolge wird die Regierung um Hilfen für die Banken nicht herumkommen.

Stefan Angele von der Vermögensverwaltung Swiss & Global, dämpft Hoffnungen auf eine Besserung der Lage. Das Fortsetzen der Krise, so Angele, sei begründet im Sparkurs der Regierung, der Möglichkeit eines Platzens der Blase auf dem Immobilienmarkt sowie der schlechten Lage der Banken im Land.


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WebReporter: newsshi
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, Spanien, Bankenkrise, Standard & Poor´s
Quelle: de.reuters.com

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