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"DSDS": Gewinner Luca Hänni zahlt als Schweizer keine Steuern für die 500.000 Euro

Der Gewinner von "Deutschland sucht den Superstar", der Eidgenosse Luca Hänni, muss die gewonnenen 500.000 Euro als Schweizer doch nicht in Deutschland versteuern. Deutsche hätten darauf eine hohe Einkommenssteuer zahlen müssen.

Neuerdings müssen Geldgewinne dieser Art normalerweise versteuert werden, weil es sich dabei um ein Honorar handelt. Schweizer Staatsbürger, die ihre Einkommenssteuer nicht in Deutschland zahlen, sind davon jedoch ausgenommen.

Der deutsche Fiskus geht also leer aus. Kein einziger Euro des Gewinns kommt dem deutschen Staat zu Gute.


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WebReporter: General_Strike
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Euro, DSDS, Gewinner, Schweizer
Quelle: zeitgeistnews.de

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29.04.2012 10:39 Uhr von General_Strike
 
+2 | -10
 
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Das ist wirklich geil! Ich freue mich unheimlich für Luca!

Der deutsche Staat hätte ihm 230.000 Euro, also fast die Hälfte des Gewinns abgeknöpft, um teure Hobbys wie Griechenland, Afghanistan und Israel davon zu finanzieren.

In der Schweiz zahlt Luca falls überhaupt nur 125.000 Euro Steuern, vielleicht aber auch gar nichts.

Die Schweiz kann, obwohl sie kaum noch Geld mit Steuerhinterziehern verdient, immer noch besser mit Steuergeldern umgehen als Deutschland.
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29.04.2012 10:43 Uhr von General_Strike
 
+4 | -3
 
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OWNED! Falls Peitschen-Peer das hier liest, dürfte es nicht mehr weit bis zum ersten Magengeschwür sein.

MUAHAHAHAHAHAHA!
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29.04.2012 10:54 Uhr von symphony84
 
+6 | -2
 
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@Author: Gibs dich wirklich? Oder haben sie dich runtergebeamt vom Planten Trottel ?

Das wir in Griechenland soviel Kohlen reinpumpen, ist ne Sauerei, keine Frage.

Aber kennst du eigentlich den primären Grund, warum das so ist? Steuern sind dafür gemacht, wichtige Sachen wie Bildung, Polizei, Theater, öffentlich Verkehrsmittel etc. zu finanzieren. Werden sie nicht gezahlt, weil die Vermögenden Steuerhinterziehung ohne Ende betreiben, geschieht das was in Griechenland gerade abgeht. Einer hat es hier schon mal irgendwo geschrieben.

Man muss das Geld einfach gerechter in dieser Gesellschaft aufteilen. Die Vermögenden müssen mehr Steuern und Abgaben zahlen als die die weniger haben.

[ nachträglich editiert von symphony84 ]
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29.04.2012 10:59 Uhr von General_Strike
 
+3 | -3
 
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@symphony84: Griechenland wird noch mehr Geld geliehen, damit es damit seine Schulden zurückzahlen kann. Sonst wäre es - so die Politiker - bald pleite und ihr würdet euer verliehenes Geld niemals wieder sehen.

Die Politiker haben natürlich behauptet, ihr würdet alles mit Zins und Zinseszins zurück bekommen. Dann wurden plötzlich Schulden in perverser Höhe einfach erlassen / das Geld Griechenland geschenkt.

Also nix mit Schulden zurück zahlen!
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29.04.2012 11:14 Uhr von symphony84
 
+3 | -0
 
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@General_Strike: Das geliehende Geld sehen wir nicht wieder. Würde Griechenland es zurückzahlen müssen, würden sie sich ja wieder verschulden. Das ist so, als wenn ich mir ständig eine neue Kriedkarte zulege, um die alte damit abzutilgen.

Hab ich irgendwo das Gegenteil behauptet? :D

Meine Aussage bezog sich nur auf deine Aussage

"Der deutsche Staat hätte ihm 230.000 Euro, also fast die Hälfte des Gewinns abgeknöpft, um teure Hobbys wie Griechenland, Afghanistan und Israel davon zu finanzieren."

Steuern müssen gezahlt werden! Leider werden damit zum Teil sinnlose und beschränkte Sachen gemacht. Kein Wunder, die sie keiner mehr zahlen will.

[ nachträglich editiert von symphony84 ]
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29.04.2012 11:30 Uhr von General_Strike
 
+1 | -2
 
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@AntiPro: Für einfache Bürger hat das sogar gewaltige Vorteile. Nur in den weissen Flecken auf der EU-Karte (und den Zwergstaaten) kann man heute als Normalbürger noch gut verdienen:

http://de.wikipedia.org/...
http://de.wikipedia.org/...

Besonders interessant ist auch Norwegen, wo das Einkommen noch höher liegt als in der Schweiz. Deshalb gehen viele Ostdeutsche dort hin, um als einfache Busfahrer dort fast so viel zu verdienen wie als Besserverdiener in der Heimat.

Es ist schade, dass es in Deutschland keine Volksabstimmungen gab, ob
1. Deutschland der EU beitreten soll und
2. welche Länder neu beitreten dürfen (Griechenland etc.)
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29.04.2012 11:44 Uhr von SNnewsreader
 
+4 | -0
 
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Ausländische Künstler die in Deutschland auftreten müssen auch Steuern entrichten. Wenn der sich mal nicht zu früh freut.

"Ausländische Künstler im Sinne des Einkommensteuergesetzes (EStG) sind Künstler, die zwar inländische Einkünfte erzielen, ihren Wohnsitz und ihren gewöhnlichen Aufenthalt aber im Ausland haben. Sie sind mit ihren inländischen Einkünften beschränkt steuerpflichtig, die Einzelheiten zu den steuerpflichtigen Einkünften und die Art ihrer Besteuerung werden in den §§ 49, 50, 50a und 50d EStG geregelt."

Quelle: http://www.cox-steuerberatung.de/...
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29.04.2012 11:53 Uhr von General_Strike
 
+0 | -2
 
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@SNnewsreader vielen Dank: Die Materie ist echt komplex.

Hier raus wird man aber etwas schlauer:
http://www.jasper-steuerberatung.de/...

"Der Lohnsteuerabzug darf nur dann unterbleiben, wenn der Arbeitslohn nach den Vorschriften eines Doppelbesteuerungsabkommens von der deutschen Lohnsteuer freizustellen ist."

Die Schweiz hat mit Deutschland ein Doppelbesteuerungsabkommen. Deshalb wird Luca vermutlich keine Steuern zahlen müssen, oder irre ich mich?

Die 30% allein Lohnsteuer wären ja schon mehr als die 21% alles zusammen in der Schweiz.
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29.04.2012 11:55 Uhr von symphony84
 
+1 | -0
 
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@General_Strike: Vergess bitte nicht, dass die Lebenshaltungskosten in den skandinavischen Ländern und in der Schweiz auch höher sind.
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29.04.2012 11:57 Uhr von General_Strike
 
+0 | -2
 
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Nationaler Arbeitsvertrag: Wie auch immer: Wer als Schweizer im Ausland arbeitet, sollte sich unbedingt vorbeugend einen Schweizer Arbeitsvertrag geben lassen.

Das gilt übrigens auch für Deutsche:
http://www.taz.de/!16595/

"850 Euro für 70 Wochenstunden: Die Bundesagentur für Arbeit soll Arbeitslose genötigt haben, rumänische Arbeitsverträge zu unterschreiben."

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