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Massive Gegenwehr gegen Mindestlohn: Wolfgang Franz will Einführung verhindern

Volkswirt Wolfgang Franz gehört zu den "fünf Wirtschaftsweisen". Nun sprach er sich heftigst gegen die Einführung eines Mindestlohns in Deutschland aus.

Demnach würde der Mindestlohn es deutlich erschweren, Arbeitslosigkeit zu bekämpfen. Damit stellt er sich gegen die Pläne der CDU/CSU.

"Ich kann nur der Union dringend davon abraten, so etwas zu tun - und die FDP, im Interesse der Arbeitslosen, in ihrer ablehnenden Haltung bestärken", sagte er.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Einführung, Mindestlohn, Wirtschaftsweise, Wolfgang Franz
Quelle: www.welt.de
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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.04.2012 09:34 Uhr von General_Strike
 
+9 | -13
 
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Mindestlohn allein reicht nicht: Deutschland sollte auch - ähnlich wie die Schweiz - den heimischen Arbeitsmarkt vor ausländischen Billigarbeitern schützen, die die Löhne kaputt machen und den Deutschen die Jobs weg nehmen.

Dann sind die Firmen gezwungen, ordentliche Löhne zu zahlen und der Arbeitsmarkt wird nicht noch mehr überschwemmt von Arbeitskräften aus Niedriglohnländern.

Um die Arbeitsplätze zu besetzen, sollte das quasi bedingungslose Hartz IV abgeschafft werden und staatliche Unterstützung nur noch an Menschen gezahlt werden, die Vollzeit arbeiten oder arbeitsunfähig sind.

Keine Sorge: Genug Arbeit für alle gibt es dann, egal wie schlecht man qualifiziert ist!
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29.04.2012 09:46 Uhr von ichwillmitmachen
 
+13 | -4
 
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@General_Strike: In Deutschland gibt es aber das Grundgesetz und die Zeit der Diskriminierung von Ausländern ist vorbei.
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29.04.2012 09:52 Uhr von General_Strike
 
+7 | -4
 
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@ichwillmitmachen Grundgesetze kann man ändern: Naja, zumindest kann man das in freien Ländern wie z.B. den USA, Australien oder der Schweiz. In unfreien Ländern wie Deutschland hat die EU wohl noch das eine oder andere Wörtchen mit zu reden.
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29.04.2012 10:00 Uhr von sicness66
 
+8 | -0
 
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Jaja: Wieviele Studien Herr "Wirtschaftsweise" soll man ihnen noch vorlegen, dass Mindestlöhne eben nicht für Arbeitslosigkeit sorgen ? Oder haben alle Länder um uns herum in Europa massiv Arbeitslosigkeit wegen ML ? Nein!

Aber sowas kann man nur behaupten, wenn man stur am Totem des Angebots und der Nachfrage in der Arbeitsmarkttheorie glaubt.

@General_Strike: Meinst du Billiglöhner, die dir die Haare schneiden und die Post bringen ? Was ????? Das sind Deutsche ? Oh NEEEEIN...

[ nachträglich editiert von sicness66 ]
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29.04.2012 10:07 Uhr von General_Strike
 
+2 | -4
 
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@sicness66: Ich meine eher die, die für 3 Euro pro Stunde Spargel stechen, auf dem Bau arbeiten oder Müll sortieren.

Wenn es einen Mindestlohn gäbe und der Arbeitsmarkt abgeschottet wäre, könnten deutsche Langzeitarbeitslose dort leicht eine lohnende Arbeit finden. Auch Unqualifizierte können in solchen Jobs leicht angelernt werden.
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29.04.2012 10:14 Uhr von artefaktum
 
+12 | -0
 
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Franz geht´s gar nicht um die Arbeitslosen sondern um die Interessengruppen, die von Hungerlöhnen profitieren.

Der allgemeine Mindestlohn wird kommen. Selbst deutlich wirtschaftsschwächere Länder haben ihn auch.

Da wird jetzt seit Ewigkeiten diskutiert. An der Heftigkeit, wie sich da gewehrt wird erkennt man auch, was für starke Interessen da im Spiel sind. Diese Arbeit, die ja angeblich so "wertlos" sein soll.
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29.04.2012 10:30 Uhr von General_Strike
 
+0 | -4
 
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@Zeus35: Niemand zwingt einen Arm- und Beinamputierten, Briefe auszutragen.

Wer krank oder sonst wie arbeitsunfähig ist, braucht nicht zu arbeiten. Alle anderen sollten das tun, es sei denn sie haben genug Ersparnisse. Sozialhilfe für jemanden, der nicht arbeiten will, darf es nicht mehr geben.
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29.04.2012 10:32 Uhr von artefaktum
 
+3 | -0
 
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@General_Strike: Sozialhilfe bekommt nur der, der nicht arbeiten kann. Z.B. aus gesundheitlichen oder rechtlichen Gründen.
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29.04.2012 13:34 Uhr von FlatFlow
 
+3 | -0
 
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@General_Strike: schau dir doch nur die Aufstocker zahl in Deutschland an. Schau dir die 400€ Jober/in an die kein weiteres Geld mehr von Staat bekommen, weil der Partner/in arbeiten und sie so knapp über den mind. Bedarf liegen.
Wo früher Vollzeitstellen warten, arbeiten heute 400 Jober und das nicht zu knapp...
Wer Vollzeitarbeiten geht, muss von dem was er verdient leben können und das sind nicht 750€ Netto!

Schönen Sonntag noch
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29.04.2012 13:54 Uhr von c0rE_eak_it
 
+1 | -4
 
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Mindestlohn? und dann? Ihr wisst schon, dass wenn alle plötzlich mehr Geld in der Tasche haben auch automatisch die Preise für alle möglichen Artikel wieder nach oben gehen?

Erinnert Ihr euch daran als jeder Deutsche Millionen von Mark hatte. Und das Brot dann ca. eine Milliarde gekostet ha?. Das ist jetzt überspitzt gesagt, aber genau sowas nennt sich Inflation und die wird noch höher, wenn alle Geld haben.

Die Idee vom Mindestlohn ist ja auch eine gute - die Umsetzung allerdings ist nicht möglich, jedenfalls nicht so, dass das alle im Schlaraffenland leben ;)

[ nachträglich editiert von c0rE_eak_it ]
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29.04.2012 13:59 Uhr von artefaktum
 
+4 | -1
 
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@c0rE_eak_it: "Ihr wisst schon, dass wenn alle plötzlich mehr Geld in der Tasche haben auch automatisch die Preise für alle möglichen Artikel wieder nach oben gehen?"

Am stabilsten sind die Preise übrigens, wenn alle kostenlos arbeiten! Das wird dir jeder Ökonom bestätigen. ;-)

"Die Idee vom Mindestlohn ist ja auch eine gute - die Umsetzung allerdings ist nicht möglich, jedenfalls nicht so, dass das alle im Schlaraffenland leben ;)"

Im Schlaraffenland leben nur die, die ihre Angestellten mit Hungerlöhnen abzocken und entsprechend Reibach machen. Deshalb gibt es da ja auch so viel Gegenwehr.
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29.04.2012 14:09 Uhr von Alois_Besenstiel
 
+1 | -0
 
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"Chipotle": "Ich dachte Chritlich Demokratische Union, sind Christen und steht Christ nicht dafür "liebe deinen nächsten" ?"

Die glauben nur an den Kapitalistengott und der scheint bestens für sie zu sorgen.
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29.04.2012 15:46 Uhr von Finalfreak
 
+2 | -0
 
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@c0rE_eak_it: Du hast zu kurz gedacht!!!
Die damaligen Zeiten kannst du mit heute nicht mehr vergleichen ...
Anderes Regierungssystem, keine Weltwirtschaft wie heute, Wirtschaftsleistung auch ganz anders.
Punkt 2, wir haben keine eigene Währung mehr, somit kann
kaum Inflation durch den Mindestlohn stattfinden.
Es wird nur den Profit der Unternehmen schmälern.
Ich bin für einen Mindestlohn, da ich selbst eine Zeit lang für 8€ die Stunde arbeiten musste, als Facharbeiter ...
Mindestlohn funktioniert in anderen Ländern auch super, hier wirds auch funktionieren.
Klar werden sich die Preise etwas nach oben verschieben, aber unterm Strich haben wir mehr in der Tasche.
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29.04.2012 23:52 Uhr von FlatFlow
 
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@c0rE_eak_it: sorry, aber so was blödes was du von dir gibst, hab ich schon lange nicht mehr gelesen. Was hat Mindestlohn mit Inflation zu tun? Nichts, heute wird Geld einfach von der EZB, oder der FED in mengen gedruckt ohne, dass die Leuten, damit meine ich die, die Wirtschaft am laufen haben, was davon haben. Mach dich erst mal schlau http://de.wikipedia.org/...

Und wenn der Big Brother Inflation haben möchte um Staatsschulden zu liquidieren, dann werden wir die auch bekommen!
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30.04.2012 09:08 Uhr von CoffeMaker
 
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"Ihr wisst schon, dass wenn alle plötzlich mehr Geld in der Tasche haben auch automatisch die Preise für alle möglichen Artikel wieder nach oben gehen? "

Diese Befürchtung hab ich auch, sowas kann man in Online-Spielen gut beobachten, kaum steigt die Nachfrage steigen die Preise, aber nicht weil die Anschaffung teurer wurde sondern weil man ausloten will wieviel man rausquetschen kann. In der realen Welt ist es nicht anders.

Koppelt man den Mindestlohn an die Lebenserhaltung, heißt wenn die Wirtschaft denkt sie könne die Preise hochtreiben dann steigen auch die Mindestlöhne.

Allerdings sollte man das Steuersystem noch überarbeiten und zwar so das unsere Inlandswirtschaft mit dem Importwaren konkurieren kann.
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30.04.2012 11:20 Uhr von Edelbert88
 
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Erschießen oder Hängen: lohnt bei dem alten Sack nicht mehr, der fällt demnächst von ganz alleine in sein Loch.

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