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Telekom unter Beschuss: Verbotene DSL-Anschlüsse sollen verkauft worden sein

Die Telekom soll DSL-Anschlüsse verkauft haben, die so nicht rechtens sind.

Der Vorwurf lautet, dass die Telekom die Tarife "Call&Surf IP" und "Entertain IP" nur unter der Bedingung verkauft habe, dass gleichzeitig eigene Router gekauft werden. Das verstößt in Deutschland jedoch gegen Wettbewerbsregeln. Die Telekom erklärte, dass es sich dabei nur um Empfehlungen handelte.

Man argumentierte damit, dass der volle Leistungsumfang nur garantiert werden kann, wenn die Komponenten richtig zueinander passen, was bei dem Anschluss und dem DSL-Router der Telekom der Fall sei.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Telekom, Vorwurf, DSL, Beschuss
Quelle: www.welt.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.04.2012 10:08 Uhr von zabikoreri
 
+27 | -0
 
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Wieso ist der DSL-Anschluss verboten, wenn lediglich der Kauf-/Mietvertrag gegen geltendes Recht verstößt?
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29.04.2012 11:14 Uhr von Marco Werner
 
+12 | -2
 
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Der Titel klingt irgendwie hetzerisch: Nun,daß eine Bindung des Anschlusses an bestimmte Hardware nicht zulässig ist, ist ja noch verständlich...aber wieso ist dann hier von *verbotetenen Anschlüssen* die Rede ? Sowas wie "Telekom verstößt beim DSL-Verkauf gegen Wettbewerbsrecht" klänge zwar nicht so hetzerisch,träfe aber besser zu.
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29.04.2012 11:15 Uhr von IceWolf316
 
+0 | -6
 
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@zabikoreri: Ist doch ganz einfach... der DSL Anschluß ist teil des Kauf/Mietvertrages bzw dessen gegenstand und somit illegal, sobald der Vertrag auch nicht rechtens ist.
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29.04.2012 11:41 Uhr von zabikoreri
 
+7 | -0
 
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@IceWolf316: Demnach müsste ja bei jedem Kunden, der so einen Vertrag abgeschlossen hat, der DSL-Anschluß sofort abgestellt werden, da er ja ´illegal´ ist. Und wenn etwas ´illegal´ ist, sollte man auch darüber nachdenken, wie man diesen Kunden für seinen ´illegalen´ DSL-Anschluss bestraft.
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29.04.2012 12:23 Uhr von Alice_undergrounD
 
+2 | -0
 
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und wo ist das problem? wenn die den router nicht mitliefern, erhöhen sie halt um den preis von dem teil die anschlussgebühr...da hab ich doch lieber den router anstatt direkt geld für nichts zu zahlen

[ nachträglich editiert von Alice_undergrounD ]
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29.04.2012 14:13 Uhr von Ich_denke_erst
 
+9 | -0
 
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DSL Technik: Das Thema Technik und DSL ist ziemlich komplex. Bei mir im Bekanntenkreis haben etliche Leute einen DSL Anschluß bei der Telekom in Auftrag gegeben und dann die Router billig bei E-Bay ersteigert. Leider können viele alte Router die neuen DSL Frequenzen nicht mehr. Was passiert? Anruf bei der Telekom - mein DSL geht nicht. Von daher habe ich Verständnis wenn die Telekom ihre Router gleich mitverkauft obwohl technisch gesehen die Fritz-Box um Klassen besser ist. Aber da sind wir wieder beim alten Problem im "Geiz ist Geil Land": Wir wollen zwar super Technik haben sind aber nicht bereit dafür Geld auszugeben.
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29.04.2012 18:06 Uhr von Ali Bi
 
+5 | -1
 
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Und wer sich auskennt weiss dass sich in der Speedport-Hülle eine AVM (Fritzbox) Hardware versteckt. Das heisst also dass nur die Software auf der Box anders ist... und man zB auch die Fritzbox Soft auf einen Speedport installieren kann ;-)
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29.04.2012 18:41 Uhr von Ich_denke_erst
 
+2 | -3
 
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Fritz Box und Speedport: @Yourpapi und @Ali Bi.

Eure Aussagen sind mir zu pauschal.

Ich hatte bereits einen Speedportrouter. Das ist eine deutlich abgespeckte Form der Fritzbox und wenn die Hardware billig ist nützt es auch nichts eine andere Software draufzuspielen.

Weiterhin ist bei mir die Fritzbox die Schnittstelle für mehrere W-Lans, Druckerserver und Telefonzentrale. Das hat aber halt seinen Preis und die Speedports können das definitiv nicht.

Aber vielleicht kann mir ja Yourpapi einen guten Tipp geben - ich bin dafür immer offen?!

[ nachträglich editiert von Ich_denke_erst ]
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30.04.2012 10:36 Uhr von Tuvok_
 
+5 | -0
 
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Informiert euch mal bitte Wenn man keine Ahnung hat ... ihr wisst schon.
Nur ein Teil der Speedport Router ist mal von AVM gewesen und im Prinzip abgespeckte Fritzboxen. Inzwischen werden die Speedport Router unter anderem von Arcardyan gebaut.
Siemens Technik war bei einigen Modellen auch schon drin.
Je nachdem wer die Ausschreibung gewonnen hat.

@yourpapi
Und das Fritzboxen einfach "Scheisse" sind ist unqualifiziertes pubertäres Kindergequatsche ohne Substanz. Die Analysefunktionen der Fritzbox sind für die
Fehlerdiagnose schon mal recht nützlich... und andere Funktionen sind bei AVM auch besser gelöst.
Wobei AVM auch schon Serien hatte die nix taugten keine Frage.

DSL ist ein sehr komplexes Thema und welcher Router wann wo wie am besten läuft und welcher Modemchipsatz am besten mit der und der Leitung klar kommt ist extrem Individuell und hängt von sehr vielen Faktoren ab.. Als da wären Leitungsqualität, Länge, Dämpfung, Störungen auf der Leitung durch parallele DSL Signale ( Übersprechen und dessen korrektur) Verwendeter ADSL Standard, DSLAM in der Vermittelungsstelle usw usw...
Ich hab über die Zeit 5 verschiedene Router an meinem DSL Port probiert bis ich einen hatte dessen Modem das maximale stabil aus der Leitung quetschen konnte.
Und was ist es ? Ne billige Arcor Easybox 802 für 25 Euro von Ebay... Nicht alle funktionen sind toll gelöst ( Massenspeicher u. Druckserver sind instabil) aber der DSL Modem Chipsatz ist an meinem Port Top.
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30.04.2012 14:15 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -2
 
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@Ali BI: Dein WIssen ist leider etwas veraltet.
Das galt vor ein paar Jahren mal.

Inzwischen ist AVM zu einem großen Hersteller herangewachsen, der selber Preise festlegen kann. Die jetzigen Speedport-Geräte sind meines Wissens nach abgespeckte AVM-Hardware-Versionen, enthalten also nicht mehr, wie früher, einen normalen Fritz-Router. Zumindest lassen sich per Software nicht alle Funktionen freischalten.

Falls es mittlerweile speziellere Software gibt, oder jemand sicher weiss, dass die Hardware keine Telekom-Spezialversion ist, widerrufe ich meine Zeilen hier. Meines Wissens nach ist es aber so.
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30.04.2012 15:02 Uhr von Marco Werner
 
+3 | -1
 
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Yourpapi: Wenn du Alternativen zu den AVM-Geräten kennst,dann immer raus damit....
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01.12.2012 14:32 Uhr von Chris9988
 
+0 | -0
 
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@Schwertträger

Bei den ersten Routern die mit T-Home u. Entertain/VDSL geliefert wurden, waren es ja die Router S-Port 700 und 701.

Der 700er ist von Siemens und der 701 war dann die Variante von AVM.

Das sich auch bei heutigen Geräten von AVM ( mir 3rd Party Branding) nicht jede Software installieren lässt liegt einfach daran, das AVM auch diverse Mainboards in den Routern verbaut.
Wo dann irgendwelche Chips nicht verbaut werden oder einfach andere BIOS Bausteine (größerer/kleinerer Cache) eingesetzt werden, die dann eben einige Funktionen der Firmware nicht unterstützen.
Dazu gibt es auch ein AVM Wiki.

[ nachträglich editiert von Chris9988 ]

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