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"Der Hobbit": Nach der verheerenden Kritik meldet sich Peter Jackson zu Wort

Peter Jackson, der auf dem Regiestuhl zu der Verfilmung von "Der Hobbit" sitzt, hat jetzt Stellung genommen zu den Vorwürfen, sein Film sehe aus wie eine Fernsehsendung (ShortNews.de berichtete).

Er sagt, dass sich das Publikum daran gewöhnen wird, Filme in dieser Machart zu sehen. Zunächst soll es aber ungewohnt sein.

"Der Hobbit" wird von Warner Bros. in die Kinos gebracht, die jedoch sowohl eine Version mit 24 als auch eine Version mit 48 Bildern pro Sekunde bringen wollen. Jene Version mit 48 Bildern pro Sekunde steht im Mittelpunkt der Kritik.


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WebReporter: Session9
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Kritik, Jackson, Wort, Der Hobbit, Hobbit
Quelle: de.ign.com
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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.04.2012 19:29 Uhr von Session9
 
+3 | -0
 
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Der Trailer in der Quelle sieht natürlich klasse aus, ich bin selbst aber trotzdem noch skeptisch, vor allen Dingen, weil der Regisseur selbst davon spricht, dass man sich erst dran gewöhnen muss: Das wirkt schon so, als ob die ersten paar Filme, die man mit 48fps sieht, kein unbedingter Spaß sind.
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28.04.2012 19:47 Uhr von frederichards
 
+1 | -6
 
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Schöne Geschäftsidee --- Hut ab: Wie bekommt man die Leute zwei Mal ins Kino?
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28.04.2012 20:01 Uhr von FETTLORD
 
+2 | -8
 
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was soll das mit 48 bildern? versteh ich nich...
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28.04.2012 21:09 Uhr von General_Strike
 
+4 | -1
 
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Die sollen doch einfach jeden 2. Frame weglassen! Die Zuschauer sind wohl noch nicht reif für ruckelfreie Filme.

Dann noch einen Farbfilter wie in "Briefe eines Toten" und einen Weichzeichner wie in "Zärtliche Cousinen" drüber und gut is.
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28.04.2012 22:42 Uhr von Surrender
 
+15 | -0
 
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Mal zur Aufklärung: Filme haben idR 24 bzw. 25 Vollbilder pro Sekunde, nennt sich progressives Bild und wird daher mit einem p gekennzeichnet. 1080p25 wäre also ein Bild von 1920x1080 Pixeln mit 25 Vollbildern. Im Fernsehen mit der sog. PAL-Norm werden 625 Zeilen übertragen, allerdings im Interlaced-Modus bzw. dem Zeilensprungverfahren. Das heißt es werden keine 25 Vollbilder pro Sekunde übertragen, sondern 50 Halbbilder. Jedes Vollbild wird sozusagen zweimal gesendet: Erst die geraden, dann die ungeraden zeilen. Der Effekt: Ein flüssigeres und flimmerärmeres Bild bei gleicher bandbreite wie 25p. Das Ganze nennt man dann 625i50 - 625 Zeilen, interlaced, 50Hz.

Das ist der Grund, warum Filme im TV nicht so schön wirken wie im Kino. Es fehlt das sogenannte Progressivruckeln, was bei 25p auftritt (bei höheren Frameraten nicht mehr, auch wenn sie progressiv sind!). Zudem werden durch neumodische 100+Hz Fernseher Bewegungsunschärfen eliminiert, das passiert durch die Berechnung von Zwischenbildern, wenn das Ausgangsmaterial nur 24p/25p hat. Deshalb auch der 24p-Modus bei Fernseheren: Kinofans wollen keine 100Hz bei Filmen.

Was jetzt 3D betrifft: genau da macht eine Aufzeichnung mit höheren Frameraten Sinn, denn durch die 3D-Darstellung werden unsere Sehgewohnheiten nochmal gehörig auf den Kopf gestellt. Das Auge muss sich auf die Tiefe konzentrieren. wenn man da jetzt ständig bewegungsunschärfen hat, wird das ermüdend. ich hätte mir schon bei Avatar 48 bzw. 50p gewünscht. Bei 3D muss man auch berücksichtigen, dass man im Grunde eine doppelte Framerate hat, weil ja zwei Kameras aufzeichnen - eine für jedes Auge. Der Hobbit wurde also mit 2x 48p (2x RED Epic) aufgezeichnet, was auch absolut Sinn macht. Dass der Hobbit in 2D mit 48p ungewohnt aussieht und an Fernsehsendungen erinnert, ist dank reduzierter Bewegungsunschärfe und fehlendem Progressivruckeln verständlich. Das Ganze nennt sich Soap-Opera-Effekt und ist wohl letztendlich einfach eine Gewöhnungssache.

Es ist nämlich eine Legende, dass 24/25 Bilder dem menschlichen Auge am besten entsprechen, das Progressivruckeln beweist das. Es war einfach immer der beste Kompromiss aus betötigtem Filmmaterial und einem flüssigen Bild. Und dann hat man sich eben dran gewöhnt. Bei den heute möglichen digitalen Datenraten ist eine solche Beschränkung aber kaum noch zeitgemäß. Es soll ja auch Leute geben, die sich beim umschwung auf die CD über fehlendes Vinylknistern beschwert haben.

Ich jedenfalls werde mir mein Urteil erst bilden, wenn ich die Filme im Kino gesehen habe.
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28.04.2012 22:49 Uhr von H-Star
 
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24 bilder pro sekunde = viel zu wenig: wer einmal an einem >= 120 hz tft/beamer/monitor ein spiel mit tatsächlichen 120 fps spielen durfte, will nie wieder weniger.
ich weiß nicht wo das mit den "ab 24 bildern pro sekunde ist es flüssig" herkommt, aber ich sehe sogar noch einen deutlichen unterschied zwischen 60 und 120.

(und nein, ich meine nicht das flimmern eines röhrenmonitors, das bei 60hz auftritt. ich meine tatsächlich fps.)
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29.04.2012 01:43 Uhr von Hodenbeutel
 
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@H-Star: So viel Schwachsinn auf einmal muss man erstmal verdauen.. gib mir ne Sekunde...

.. okay, hier der Kommentar:
Zu aller erst: Hier wird von einem Film gesprochen, bleiben wir also beim Thema und fangen nicht an Äpfel mit Krautsalat zu vergleichen.
Zweitens: Unter keinen umständen solltest du den fehler begehen und die Bildwiederholfrequenz mit der Bildfrequenz zu verwechseln, das sind zwei grundlegend verschiedene Dinge und ersteres wird in der News garnicht erwähnt, warum du es also tust ist mir schleierhaft...

"ich weiß nicht wo das mit den "ab 24 bildern pro sekunde ist es flüssig" herkommt."

Etwa 16 Bilder reichen für das Menschliche Auge aus um etwas als Bewegtbild zu erkennen, 24 sind schon fast Luxus ;)
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29.04.2012 04:22 Uhr von erw
 
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Leute Ab 24 Bildern pro Sekunde erkennt das menschliche Auge eine flüssige Bewegung. Als in Europa die ersten Filmkameras entwickelt und patentiert wurden, versuchten die ersten Produzenten (damals eher Mafiosis... Moment... damals...? ;)) das Patent zu umgehen. Sie gingen also weit weit weg von New York und Washington, wo das Herz der Regierung der USA war (damals war noch nicht alles so global wie heute), modelten sich eine bescheuerte Bildwiederholfrequenz für "ihre" Kamera (23,975 FPS) zurecht und umgingen so das europäische Patent. Ab dann begann der Höhenflug Hollywoods.

Das menschliche Auge erkennt Veränderungen des Bildes bei einem Minimum von 20 ms, was 50 FPS maximal ergibt. Mit den 48 FPS macht Jackson das, was die CD damals mit der Vinyl machte... man gibt zum ersten Mal so gut wie perfekten Sound wieder und alle schreien, weil sie das dumpfe der Vinyl schon gewöhnt sind und ihnen die CD viel zu klar und kühl erscheint... das meint Jackson auch. Und ich persönlich bin froh, dass ein großer Produzent sich an diese Grenze herantraut.

Vor allem sollen diese 23,975 FPS endlich weg. Im Videobereich ist die Umwandlung neben dem Deinterlacen (noch son Schrott) eins der Hauptprobleme überhaupt.
Wenn wir die technischen Möglichkeiten haben, wieso dann nicht auch nutzen?

Ich persönlich empfinde schon mein Motion Plus an meinem Samsung LED zum K***, wenn ich alte Filme sehe. Die Zwischenbilder machen das Bild viel zu unfilmisch. Aber das ist nur ne Sehgewohnheit und ich weiß, dass ich mit der Veränderung auf lange Sicht klarkommen werde.
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29.04.2012 08:53 Uhr von H-Star
 
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@hodenbeutel: ich erkenne einen deutlichen unterschied zwischen 60 fps und 120 fps. ob film oder spiel ist völlig irrelevant, es geht nur darum, dass sich da was bewegt.
dass ich die bildwiederholfrequenz mit der bildfrequenz nicht verwechsle, habe ich ja wohl deutlich genug genug dadurch gemacht, dass ich beides explizit erwähnt habe.

wenn du mir nicht glaubst, ich bin gerne bereit um jeden beliebigen betrag zu wetten, dass ich auf einem 120 hz tft oder beamer auf einem windows desktop den unterschied zu 60 hz mit 100%iger trefferquote am mauscursor bestimmen kann.
genau so bei allen egoshootern (weil man da schnell die blickrichtung verändern kann), die konstant mit 60 oder 120 fps laufen.
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29.04.2012 09:48 Uhr von Mecando
 
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@H-Star: Du bist so meilenweit neben dem Thema, das ist ja bald fremdschämen...
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29.04.2012 16:36 Uhr von Findolfin
 
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Wow: Also kommt Der Hobbit in 6 Formaten in die Kinos.
Da kann man ja fast schon ein neues Kino bauen und nur den ganzen Tag "Der Hobbit" laufen lassen.

Da werden sich wohl viele Kinos für das eine oder das andere entscheiden müssen.
Ich werd mir auf jeden Fall die 48 FPS Version in IMAX 3D anschauen. :D

Man sollte der Technologie eine Chance geben, resp. erst urteilen, wenn man es selber gesehen hat.

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