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Wirtschafts-Nobelpreisträger prophezeit gravierende Probleme wegen EU-Sparkurs

Der Wirtschafts-Nobelpreisträger und frühere Ökonom des Weltwährungsfonds (IWF) Joseph E. Stiglitz sagte, dass sich "Europa sich auf seinen Selbstmord hinbewegt", sollte es den Sparkurs weiter beibehalten.

"Austerität, kombiniert mit den strengen Vorgaben der Eurozone könnte sich als tödliche Kombination erweisen." Die Schmerzen, die mit dem Sparkurs einhergehen, seien nutzlos. Was die EU brauche, sei Wachstum. Er machte verschiedene Vorschläge, um dieses Problem zu lösen.

Darunter eine Stärkung der Nachfrage und die Kapitalaufstockung der Europäischen Investitionsbank. Die Banken sollten weniger risikofreudig und transparenter sein. Zudem sollten sie einen niedrigeren Kredithebel anwenden, um aus der Krise Lehren zu ziehen.


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WebReporter: RonVaradero
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, EU, Sparkurs, Nobelpreisträger
Quelle: www.news.at

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.04.2012 10:43 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Ständiger Wirtschaftswachstum da frage ich mich - wie soll den das die nächsten 100 Jahre funktionieren, dass die Wirtschaft immer weiter wächst? Kann die Wirtschaft endlos wachsen?
Den Wachstum braucht man als Ausglich zur steigenden Zinslast der Schulden.
Wenn mit Wirtschaftswachstum einmal Schluss ist, dann kommt das dicke Ende.
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28.04.2012 10:52 Uhr von K.T.M.
 
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"Wirtschafts-Nobelpreisträger" bitte in Anführungszeichen setzten, da der Nobelpreis nur in den Gebieten Physik, Chemie, Physiologie oder Medizin, Literatur und für Friedensbemühungen verliehen wird. Der Herr aus der News hat den "Von der schwedischen Reichsbank in Erinnerung an Alfred Nobel gestifteter Preis für Wirtschaftswissenschaften" gewonnen.

Alfred Nobel würde im Grabe rotieren, wenn er wüsste, dass es einen "Wirtschaftsnobelreis" gibt.
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28.04.2012 11:25 Uhr von artefaktum
 
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"Austerität, kombiniert mit den strengen Vorgaben der Eurozone könnte sich als tödliche Kombination erweisen."

Prima. Endlich mal jemand, der bei Verstand bleibt.

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