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Hannover: Ein-Euro-Jobberin darf Katzen nur kraulen, aber nicht füttern

Katharina Paries (33) ist seit 12 Jahren arbeitslos und bat beim Jobcenter um einen Ein-Euro-Job. Die gelernte Zahnarzthelferin bekam eine Stelle in einem Tierheim.

Dort fütterte sie auch Katzen und machte Katzenklos sauber. Doch laut Gesetz dürfe sie nur "die soziale Betreuung der Tiere" übernehmen. Die Ein-Euro-Jobber dürfen keine Konkurrenz zu regulären Arbeitskräften darstellen.

Nun musste das Tierheim 335,25 Euro zurückzahlen, da man insgesamt vier Ein-Euro-Jobber zu viel arbeiten ließ. Laut Jobcenter sei das Streicheln und Kraulen der Katzen erlaubt, das Füttern und Säubern jedoch nicht.


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WebReporter: just.mic
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Katze, Arbeitsamt, Tierheim, Ein-Euro-Job
Quelle: www.bild.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.04.2012 10:15 Uhr von GangstaAlien
 
+40 | -1
 
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Auch gut So können 1 Euro Jobber nicht so krass ausgenutzt werden
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28.04.2012 10:19 Uhr von Marco Werner
 
+11 | -1
 
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Jaja..die Mähr von der Zusätzlichkeit Was offiziell in so einer Maßnahme gemacht werden soll und was dann in der Praxis wirklich gemacht wird, geht bei praktisch jedem 1€-Job weit auseinander. Die Maßnahmeträger wissen genau,daß sie keine 1€-Jobber mehr kriegen,wenn sie beim JC das tatsächlich angedachte Aufgabengebiet angeben würden.
Ich glaube nicht, daß sich in besagtem Tierheim nun wirklich was ändert,die machen garantiert genauso weiter wie bisher.

[ nachträglich editiert von Marco Werner ]
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28.04.2012 10:28 Uhr von Alice_undergrounD
 
+7 | -1
 
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was auf den ersten: blick ziemlich bescheuert erscheint, ist doch tatsächlich sinnvoll...
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28.04.2012 10:32 Uhr von ThomasHambrecht
 
+6 | -1
 
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Die Verdrängung von regulären Arbeitsplatzen ist aber groß.
So die "Neue Arbeit gGmbH" welche ganze Produktlinien ihrer Ein-Euro-Jobber verkauft. Da gibt es ganze Lebensmittel-Läden, die von 1-Euro-Jobber gemacht werden.
Die Gemeinnützigkeit (das kleine g bei GmbH) erhalten sie meist von der evangelischen Kirche.
Die ARGEN drängen hier Menschen in den lowcost-Arbeitsmarkt:
http://www.neuearbeit.de
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28.04.2012 12:06 Uhr von Haggart
 
+1 | -3
 
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Oh mein Gott. Armes, durch Bürokratie und Gesetze geregeltes Deutschland :(
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28.04.2012 13:14 Uhr von KingPiKe
 
+11 | -1
 
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Hört sich bescheuert an ist aber genaugenommen der richtige Schritt.
Ansonsten wird sich immer über die Ausbeutung von Arbeitslosen beschwert und das Unternehmen ihre Kosten senken, indem sie nur noch 1€ Jobber einstellen, die dann die gleiche Arbeit wie Vollzeitkräfte übernehmen.

Genau dem wird hierbei entgegengewirkt.
Wenn das Tierheim Personal zum Füttern braucht, dann soll man gefälligst ordentlich bezahlte Arbeitskräfte dafür einstellen.
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28.04.2012 14:59 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -0
 
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"Liebevoll krault Katharina Paries (33) Katze Darleen (5) das Fell. "

Der Katze scheint das aber garnicht zu gefallen wenn man sich das Bild in der Quelle anschaut.
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28.04.2012 15:53 Uhr von Bruno2.0
 
+4 | -0
 
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Völlig: richtig nur ist es in der Praxis doch schon lange so das Reguläre Jobs verdrängt werden denn z.B. wenn ein Euro Jobber Gartenarbeit machen verdrängt das jobs dafür gibt es nun mal Gärtner
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28.04.2012 19:05 Uhr von mort76
 
+5 | -1
 
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super und was sagt die BLÖD dazu?
"Hartz4 nur fürs katzenkraulen!"
Ja, Skandal, Skandal...

Also, im Tierheim ist das Geld jedenfalls besser angelegt als wenn irgendein gieriger Arbeitgeber sich eine goldene Nase an den 1-Euro-Jobbern verdient...die Tierheime sind eh meist völlig unterfinanziert und freuen sich über jede Hilfe.
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29.04.2012 00:40 Uhr von Floppy77
 
+9 | -1
 
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Wer Arbeit zu vergeben hat, soll gefälligst Leute: fest anstellen, zu einem fairen Lohn für die geleistete Arbeit. Wer 1-Euro-Jobber für sich schuften läßt, der beutet nicht nur die Arbeitskraft aus, sondern auch den Staat und damit den Steuerzahler.

Die Arbeit ist ja scheinbar vorhanden, aber auch die Arbeitgeber sind von der Geiz-ist-Geil-Krankheit zerfressen. Arbeitgeber die 1-Euro-Jobber beschäftigen sollten sozial geächtet werden, genauso wie die Leute von Personalleasingfirmen.
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29.04.2012 02:34 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -4
 
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@Floppy77: Weil Tierheime ja so reich sind
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29.04.2012 19:36 Uhr von UTJan
 
+0 | -0
 
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fürs Füttern müßten man schließlich auch mehr als einen Euro verdienen.
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22.07.2012 06:29 Uhr von Petabyte-SSD
 
+2 | -0
 
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DDR 2.0: Unser damaliger Lehrer hat erzählt, dass es in der DDR keine Arbeitlosen gibt.
z.B. gab es in Hotels in jedem Stockwerk einen Mann, der sass auf einem Stuhl, und hat den Leuten die kamen ihr Zimmer gezeigt.
Ich fand das ungeheuer Gaga.

Und jetzt im 21. Jahrhundert haben wir das wieder, unglaublich...

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