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Gorleben: Geburtenschwund von Mädchen wegen Atom-Mülls?

Wissenschaftler haben in einer statistischen Untersuchung herausgefunden, dass in einem Umkreis von 40 Kilometern um das atomare Zwischenlager Gorleben ein Geburtenrückgang bei Mädchen eingetreten ist, leicht zeitversetzt mit dem Beginn der Zwischenlagerung von Atommüll 1995. Der Rückgang begann 1999.

Darauf aufmerksam geworden, untersuchten die Wissenschaftler die Daten von weiteren 32 Atommülllagern in Europa und kamen zu demselben Ergebnis. Allein in Gorleben fehlen statistisch gesehen rund 1.000 Mädchen. Eine Prüfung durch das niedersächsische Landesgesundheitsamt bestätigte das Ergebnis.

Vor der Einlagerung des Mülls kamen auf 100 Mädchen 101 Jungen, heute sind es schon 109. Humangenetiker Karl Sperling von der Berliner Charité vermutet, dass Radioaktivität auch unter den Grenzwerten das väterliche Erbgut schädigen kann. Nun müsse die Regierung handeln und neue Studien anfertigen.


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WebReporter: Silenius
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Mädchen, Atom, Müll, Gorleben, Geburtenrate
Quelle: www.tagesschau.sf.tv

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.04.2012 09:47 Uhr von Silenius
 
+7 | -4
 
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Alarmierende Werte, wenn auch nur statistisch nachgewiesen. Allerdings sprechen 32 Datenerhebungen eine eigene deutliche Indiziensprache.

Bitte die Quelle lesen, ich hab nicht alle Informationen hier hinein pressen können.
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28.04.2012 10:02 Uhr von General_Strike
 
+7 | -3
 
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Wir sollten Atommüll nach China exportieren. Die Chinesen freuen sich über männliche Nachkommen.
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28.04.2012 10:21 Uhr von Rechthaberei
 
+5 | -1
 
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Da der Atommüll über 100.000 Jahre in: Gorleben eingelagert würde, wäre die Konstellation 100/109 nach einiger Zeit: erheblich.
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28.04.2012 11:16 Uhr von AlphaTierchen1510
 
+7 | -3
 
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und wer: Zahlt den ganzen mist?
Alle Steuerzahler... Sollen doch die die Atomkraft wollen den ganzen dreck bezahlen.
Mit allen unkosten ist der Atomstrom bei 0,60€/kWh und damit 3-4 mal so teuer wie Kohle oder regenerativer Strom
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28.04.2012 11:43 Uhr von Silenius
 
+7 | -1
 
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@Rechthaberei: Sind ja nach 17 Jahren schon 1000 Mädchen. Die Zahlen erschrecken mich schon etwas. In einer anderen Quelle stand noch, dass man nach Tschernobyl die gleichen Erfahrungen gemacht hat.
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28.04.2012 12:47 Uhr von ColdIceCreamMan