28.04.12 09:47 Uhr
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Gorleben: Geburtenschwund von Mädchen wegen Atom-Mülls?

Wissenschaftler haben in einer statistischen Untersuchung herausgefunden, dass in einem Umkreis von 40 Kilometern um das atomare Zwischenlager Gorleben ein Geburtenrückgang bei Mädchen eingetreten ist, leicht zeitversetzt mit dem Beginn der Zwischenlagerung von Atommüll 1995. Der Rückgang begann 1999.

Darauf aufmerksam geworden, untersuchten die Wissenschaftler die Daten von weiteren 32 Atommülllagern in Europa und kamen zu demselben Ergebnis. Allein in Gorleben fehlen statistisch gesehen rund 1.000 Mädchen. Eine Prüfung durch das niedersächsische Landesgesundheitsamt bestätigte das Ergebnis.

Vor der Einlagerung des Mülls kamen auf 100 Mädchen 101 Jungen, heute sind es schon 109. Humangenetiker Karl Sperling von der Berliner Charité vermutet, dass Radioaktivität auch unter den Grenzwerten das väterliche Erbgut schädigen kann. Nun müsse die Regierung handeln und neue Studien anfertigen.


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WebReporter: Silenius
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Mädchen, Atom, Müll, Gorleben, Geburtenrate
Quelle: www.tagesschau.sf.tv

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.04.2012 09:47 Uhr von Silenius
 
+7 | -4
 
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Alarmierende Werte, wenn auch nur statistisch nachgewiesen. Allerdings sprechen 32 Datenerhebungen eine eigene deutliche Indiziensprache.

Bitte die Quelle lesen, ich hab nicht alle Informationen hier hinein pressen können.
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28.04.2012 10:02 Uhr von General_Strike
 
+7 | -3
 
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Wir sollten Atommüll nach China exportieren. Die Chinesen freuen sich über männliche Nachkommen.
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28.04.2012 10:21 Uhr von Rechthaberei
 
+5 | -1
 
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Da der Atommüll über 100.000 Jahre in: Gorleben eingelagert würde, wäre die Konstellation 100/109 nach einiger Zeit: erheblich.
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28.04.2012 11:16 Uhr von AlphaTierchen1510
 
+7 | -3
 
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und wer: Zahlt den ganzen mist?
Alle Steuerzahler... Sollen doch die die Atomkraft wollen den ganzen dreck bezahlen.
Mit allen unkosten ist der Atomstrom bei 0,60€/kWh und damit 3-4 mal so teuer wie Kohle oder regenerativer Strom
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28.04.2012 11:43 Uhr von Silenius
 
+7 | -1
 
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@Rechthaberei: Sind ja nach 17 Jahren schon 1000 Mädchen. Die Zahlen erschrecken mich schon etwas. In einer anderen Quelle stand noch, dass man nach Tschernobyl die gleichen Erfahrungen gemacht hat.
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28.04.2012 12:47 Uhr von ColdIceCreamMan
 
+3 | -0
 
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Es heißt: "wegen des Atommülls", obwohl ich diesen Begriff ansich eher ablehne. Radioaktiver Abfall oder meinetwegen auch Müll ist der richtige Terminus. Das radioaktive Strahlung das Erbgut verändert ist nichts neues, allerdings treten ähnliche Phänomene auch in der Nähe von Radio- oder Fernsehstationen auf, wenn auch nicht in der großen Zahl.
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28.04.2012 13:53 Uhr von Artim
 
+1 | -3
 
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saubere Atomkraft: Häufigere Krebserkrankungen in der nähe von Atomanlagen müssen reiner Zufall sein. Ebenso hat irgendwer das Gerücht in die Welt gesetzt, die immer mehr zunehmende Strahlung in der Atmosphäre wäre gesundheitsgefährdend . /-
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28.04.2012 15:01 Uhr von Dracultepes
 
+2 | -1
 
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Tja nur die stärkesten setzen sich durch. Das wird Alice aber garnicht passen das der Atommüll Mädchen aufgrund ihres Geschlechtes Diskriminiert.
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28.04.2012 17:36 Uhr von dragoneye
 
+3 | -2
 
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Grüner Blödsinn: Sonst heisst es immer: Mädchen sind deutlich widerstandsfähiger als Jungen, unter anderem wegen des doppelten X-Chromosoms. Nun ist es genau andersherum.
Je nach Studie passen die Daten mal so, mal so.

Diese "Studien", meist herausgegeben von linken, grünen Lobbygruppen die beweisen sollen sollen, daß Atomkraft "böse" sein soll, sind allesamt wertlos.

Ich ziehe mal Parallelen zu dem Fall "Leukämiecluster Elbmarsch" beim Atomkraftwerk Krümmel.
Es wurde eine Häufung von Leukämie in der Nähe von Krümmel entdeckt. Daraus zu schliessen, daß das AKW Krümmel daran Schuld ist, lassen die Daten aber nicht zu.
1. Es könnnte das AKW in der Tat Schuld sein.
2. Es könnte eine Industriefirma in der Gegend sein, die nicht mit radioaktiven Stoffen umgeht, aber die Umwelt anders verseucht hat.
3. Es könnte eine statische Schwankung sein.
4. Es könnte der Untergrund sein und z.B. radioaktives Radon entweicht dort aus dem Boden.
5. Es ist eine regionaler genetischer Defekt, wie Thalassämie.
6. eine vergiftete Elbe
etc.
Wir beweisen hier nicht, ob Radioaktivität Krankheiten erzeugt, sondern ob die nukleartechnischen Einrichtungen an diesen dort auftretenen Krankheiten Schuld sind.
Jedenfalls wurden einen große Studie angelegt über das Vorhandesein von Krebscluster in Europa. Es wurden in ganz Europa 240 Krebscluster entdeckt, davon 4 in der Nähe von nukleartechnischen Einrichtungen, eine davon war eben jenes Leukämiecluster.

Stell sich die Frage, weshalb an den 236 anderen Clustern Krebs auftritt, obwohl dort kein Atomkraftwerk u.ä. in der Nähe ist.

Wer suchet, der findet. Hier wurde nun eine angeblicher statischer Zusammenhang gefunden.
Ich wette, es ist genauso wie beim oben genannten Fall. In ganz Deutschland gibt es solche Jungencluster und in ganz Deutschland gibt es Mädchencluster. Zufälligeweise ist es nun Gorleben.

Man kann auch Fakten erfinden, z.B. in dem Hypothesen aufstellt werden (Ist der Papst Puffbesitzer?), aber in der eigentlichen Nachrich von harten Fakten gesprochen wird (klarer Beweis, der Vatikan besitzt Immobilien in Städten mit einem Rotlichviertel).

Und ganz durch Zufall, ein paar Wochen vor eine Wahl, kommen die Umweltschützer mit irgendwelchen "schrecklichen" Meldungen über das böse Atom.
Ist doch klar woher der Wind weht.
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28.04.2012 18:20 Uhr von Silenius
 
+1 | -1
 
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@dragoneye: Generell gebe ich dir recht mit statistischen Erhebungen, aber in diesem Fall hat man alle Atommülllager untersucht, und das Ergebnis war bei allen dasselbe, zwar unterschiedlich stark ausgeprägt, aber immerhin.
Normaler Durchschnitt sind 105 Jungen auf 100 Mädchen. Gorleben war demnach vorher ein Mädchencluster, 101 Jungen auf 100 Mädchen. Jetzt sind es 109 auf 100.

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