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Postbank stellt die Vermögensberatung ein

Die Postbank bietet nur noch bis zum 30. Juni ihre Vermögensberatung an. Die derzeit 300 Mitarbeiter würden danach entweder bei der Deutschen Bank oder beim Baufinanzierer BHW als "Finanzmanager" untergebracht.

Die Postbank reagiert damit auf den extrem zurückgegangenen Absatz von geschlossenen Fonds. Der Ruf des Unternehmens hatte in der Vergangenheit durch Fehlinvestitionen sowie unzufriedenen Kunden und deren Klagen wegen falscher Beratung und den daraus entstandenen Verlusten Schaden genommen.

Die Vermögensberatung besteht seit dem Jahr 2002. Vier Jahre später integrierte die Postbank BHW und wurde so zur Finanzberatungs AG.


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WebReporter: Katerle
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Ende, Vermögen, Fonds, Postbank, Beratung
Quelle: www.ndr.de

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27.04.2012 20:11 Uhr von rolf.w
 
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@Para_shut: Genau die Provision ist es, die dem Kunden zum Verhängnis wird. Persönlich versuche ich immer, niemals da zu kaufen, wo eine Provision auf das Produkt selbst ausgelobt wird, denn meiner Ansicht nach wird dort nicht bedarfsgerecht beraten.

Anders sähe es mit einem andern Provisionsmodel aus und zwar einem, bei dem nicht das Produkt selbst, sondern die Wertigkeit provisioniert wird. Bei Finanzgeschäften muss das aber dann auch schon direkt beim Makler auf dem Börsenparkett anfangen.

Ich habe selbst schon als Berater im Laden erfahren, was es heißt, wenn plötzlich ein Ladenhüter in der Bilanz auftaucht und dieser ganz schnell möglichst teuer verkauft werden soll und es speziell darauf eine Provision gab.
Plötzlich wollte jeder genau das Teil an den Kunden bringen, egal was er eigentlich für einen Bedarf anmeldet. Kundenzufriedenheit ist in der Sekunde völlig uninteressant, Hauptsache verkauft und Provision eingestrichen.

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