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"Ihr Zustand ist bedrohlich": Julija Timoschenko soll in Berliner Charité

Ärzte der Berliner Charité sind sehr besorgt um den körperlichen Zustand der ehemaligen ukrainischen Ministerpräsidentin, Julija Timoschenko, die sich derzeit im Gefängnis und im Hungerstreik befindet.

Die Mediziner haben deshalb einen Appell an die ukrainische Regierung gerichtet und bitten darum, Timoschenko nach Berlin holen zu dürfen. Ihr Zustand sei "bedrohlich" und man schließe definitiv aus, dass Timoschenko simuliere.

"Seien Sie ein humanitären Werten verpflichteter Präsident und lassen Sie Frau Timoschenko in das europäische Ausland ausreisen", so der Vorstandsvorsitzende des Krankenhauses, Karl Max Einhäupl.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Berlin, Ukraine, Zustand, Charité, Julija Timoschenko
Quelle: www.spiegel.de
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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.04.2012 15:48 Uhr von thatstheway
 
+3 | -0
 
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In der Politik gibt es nichts Soziales,
auch wenn die Partei das im Namen hat.

Die unterstellen dann der T. das sie um politisches Asyl bittet um ihrer Strafe ( gerecht oder nicht ?) zu entgehen.
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27.04.2012 16:51 Uhr von 1234321
 
+3 | -4
 
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Setzt sie wieder auf den Präsidentenstuhl, dann ist sie 10min wieder kerngesund.
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27.04.2012 22:51 Uhr von Holst3n
 
+1 | -2
 
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na hoffentlich schicken sie: die nach der Genesung wieder in den Knast. Find es witzig wie empoert die meisten Politiker in Deutschland bei der Veruteilung von Fr. Timoschenko reagiert haben. Das sollte man auch in Deutschland einfuehren, die Haftbarkeit von Politiker. Wenn bei uns einer was verbockt, tritt er von seinem Posten zurueck und das wars bzw. er bekommt noch ne saftige Abfindung. Der neue im Amt macht dann genau die selben Fehler wie sein Vorgaenger. Da diese Praxis einmalig in Europa ist, sind ja auch alle so empoert. Immer der der nicht mit dem Strom schwimmt ist ein Diktator, ein Verrueckter oder in dem Fall ein "Folterland".

Ich wills nochmal sagen, als Timoschenko Ministerpraesidentin war, hatte Sie die Chance gehabt die Haftbedingungen in den Gefangenenlagern zu Verbessern, das hat Sie wohl damals nicht interessiert.
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28.04.2012 06:58 Uhr von iarutruk
 
+1 | -1
 
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@Host3n Wenn solche Phrasen - Schreiber wie du die Oberhand gewinnen würden, dann gute Nacht Menschheit. Die ehemalige Ministerpräsidentin hat sehr wohl einen guten Job gemacht und ist durch Wahlbetrug entmachtet und durch ihre Verhaftung mundtot gemacht worden.

Auch deutsche Politiker können bei Straftaten vor Gericht kommen. Das hat man von 30 - 40 Jahren erleben können und das wird jetzt auch die Zukunft zeigen, wie es dem Ex-Bundespräsidenten ergehen wird.


Die Tmimoschenko hat die Haftbedingungen nicht verändern brauchen, wenn die die dort inhaftiert waren zu recht da drinnen sitzen. Schließlich soll es ja Strafe und nicht wie bei uns Urlaub sein,

@1234321 ... du mit deinen dummen Kommentaren kannst einem wirklich auch den Sack gehen. Dieser Hilferuf um Verlegung geht auch von der Ärzteschaft der Ukraine aus.
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29.04.2012 00:07 Uhr von Holst3n
 
+1 | -0
 
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@iarutruk: So kann man das ganze auch ausdruecken, die arme Frau.
Sicher hat sie was geandert in ihrem Staat, zum Positiven? kann ich nicht beurteilen, aber dennoch hat sie Dreck am stecken. Ich zitiere mal Wiki:

"Ein zweites Verfahren wurde nach Veröffentlichung eines Berichts von US-amerikanischen Anwaltsfirmen eingeleitet. Sie hatten die zweite Regierungszeit Tymoschenkos untersucht und Hinweise auf den Missbrauch öffentlicher Gelder, Betrug und Geldwäsche durch Beamte, mehrere Ministerien und private Unternehmen festgehalten.[16] Die Staatsanwaltschaft ermittelte in drei Angelegenheiten: 1) die zweckfremde Verwendung von Einnahmen aus dem Handel mit Kohlendioxid-Rechten, 2) der Kauf von Rettungswagen zu überhöhten Preisen, 3) Amtsmissbrauch bei der Aushandlung von Verträgen über die Lieferung von Erdgas mit Russland.[17] Eine offizielle Anklage erfolgte am 20. Dezember 2010 mit dem Vorwurf der Veruntreuung von Staatsgeldern,[18] am 24. Mai 2011 folgte eine weitere, lautend auf mutmaßlichen Amtsmissbrauch.[19]
Tymoschenko bezeichnete die Verfahren gegen sie und mehrere ihrer früheren Minister als Versuch der Regierung, die Opposition zu „enthaupten“.[20] Ende Juni 2011 reichte sie beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte Beschwerde gegen ihre Strafverfolgung ein.
Für den ehemaligen ukrainischen Präsidenten und früheren Weggefährten Wiktor Juschtschenko, der seit längerem im Streit mit Tymoschenko stand, ist der Schuldspruch hingegen nicht politisch motiviert."



"Die Tmimoschenko hat die Haftbedingungen nicht verändern brauchen, wenn die die dort inhaftiert waren zu recht da drinnen sitzen. Schließlich soll es ja Strafe und nicht wie bei uns Urlaub sein"

Warum regt sich dann einer auf das die Dame im Knast sitzt? Die Beweise wurden von einer nicht Ukrainischen Stelle (US-Anwaltsfirma) zusammengetragen, dass einzige ist die Haftlaenge die man ankreiden kann, sieben Jahre sind schon heftig. 3 Jahre haetten auch gelangt.
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03.05.2012 20:53 Uhr von Safesearchaus
 
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bei uns einige Politiker die Hosen voll haben das Timoschenko etwas ausplaudert was sie kompromitieren könnte, wenn sie nicht entlassen wird?
Kommt mir langsam etwas merkwürdig vor, diese einseitige Medienberichterstattung.

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