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Piratin Marina Weisband: "In der Nazi-Debatte haben wir dämlich reagiert"

Dieses Wochenende hält die Piratenpartei ihren Parteitag ab, bei dem das bekannte Gesicht der Politikerin Marina Weisband nicht mehr als Geschäftsführerin zur Verfügung stehen wird.

Dennoch äußert sie sich immer noch zu diversen aktuellen Themen, rund um die Piraten und Politik. Weisband findet zum Beispiel, dass die Piraten sich in der Diskussion um Rechtsradikalität falsch verhalten haben.

"Ich kann uns nicht von jeder Schuld freisprechen, weil wir an einigen Stellen dämlich reagiert haben. Aber wenn jedes Parteimitglied so viel Aufmerksamkeit bekäme wie die Rechten, die wir haben, die vier Personen, dann würde sich das Bild wieder geraderücken", so Weisband.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Nazi, Debatte, Piratenpartei, Reaktion, Marina Weisband
Quelle: www.focus.de
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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.04.2012 15:13 Uhr von raterZ
 
+7 | -2
 
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pff die nazi geschichten sind rein diffamierungskampagnen der bruderschaft - also partein/massenmedien etc.
aber das ding ist, dass das die potentiellen piraten wähler herzlich wenig interessiert, bzw. glaubhaft gemacht werden kann.
der nazi/antisemitismus hammer funktioniert nicht, wenn man ihn so oft benutzt. (auch wenn er zweifelsohne immer noch sehr effektiv ist)
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27.04.2012 16:07 Uhr von PureVerachtung
 
+2 | -13
 
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27.04.2012 17:35 Uhr von SN_Spitfire
 
+0 | -1
 
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@raterZ: Ich frag mich, ob das wirklich nur Geschichten waren, denn sonst hätte sich bestimmt Frau Weisband anders ausgedrückt.
Sie hat schliesslich gesagt: "Ich kann uns nicht von jeder Schuld freisprechen"
Es ist ein Schuldeingeständnis, dass die Piraten durchaus ein Problem mit rechtem Gedankengut hatten/haben. Selbst der chef der Berliner Piratenpartei hat offen gesagt, dass die Piraten "ein Naziproblem" haben. (http://www.shortnews.de/...)
Hier zu behaupten, dass dies Diffamierungskampagnen der ... Bruderschaft ... sein sollen, halte ich auch nicht gerade für die beste Art, denn dadurch dreht man den Spieß nur rum und stellt sich auf gleiches Niveau.
Fakt ist, dass es nunmal derlei Personen gab/gibt, gegen die man vorgehen muss, denn sonst wird man nicht Ernst genommen.
Ich selbst wähle keine Piraten (hat persönliche Gründe aus meinem Landkreis), weswegen ich sie aber nicht in diesem Maße denunziere und behaupte, dass alle bei den Piraten "rechte Typen" seien. Genauso auch nicht anders herum.
Durchaus finde ich, dass die Piraten in bestimmten Themen sehr gute Ansätze haben (Datenschutz bzw. Internetthemen), die ich auch gerne unterstützen würde, jedoch sind ebenfalls andere für mich sehr wichtige Themengebiete gar nicht, oder nur unsinnig kommentiert. Grund liegt leider darin, dass die Piraten sich in diesen Themen nicht positionieren können, weil schlichtweg denen die Grundlagen hierfür fehlen bzw. nicht ausgiebig darüber nachgedacht wurde. Hier und eben aus diesen Gründen, finde ich bei anderen Parteien deutlich mehr Schnittmengen, weswegen ich die Piraten einfach nicht wählen kann. Dennoch kann jede Partei meine Stimme bekommen, sofern sie meine Interessen und Vorstellungen vertreten können. Wer das einfach nunmal nicht kann, wird von mir nicht gewählt. Punkt.

[ nachträglich editiert von SN_Spitfire ]
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27.04.2012 17:41 Uhr von 1234321
 
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Kann man 19-Jährige Abiturienten in der Politik: ernst nehmen?
zb. in der Aussenpolitik?
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27.04.2012 17:50 Uhr von Morcan
 
+4 | -1
 
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@1234321: Das ist keine Frage des Alters. Die 50-70 Jährigen in der Regierung kriegen es ja auch nicht gebacken.

Die Piraten arbeiten aber immerhin an ihrem Programm und erweitern es stetig. Viele der Alteingesessen verändern es grade soweit, dass sie sich an aktuelle Themen anlehnen und damit ihre Wähler wieder ködern können.

Sie mögen zwar noch lange nicht regierungsfähig sein, aber sie bringen immerhin die etablierten Parteien zum Handeln...
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27.04.2012 17:52 Uhr von SN_Spitfire
 
+1 | -2
 
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@1234321: Kurz und bündig: Nein

Hier fehlt es eben, wie oben beschrieben, an der notwendigen Erfahrung, die auch nicht so einfach mal gesammelt werden kann.
Ich denke aber auch, dass es teilweise gar nicht soweit gehen muss. Die Piraten bilden einen guten Gegenpol bei bestimmten Themen, was ich sehr gut finde (Stichwort Internet)
An der Spitze der Regierung haben sie nichts verloren, jedoch bezweifel ich sehr stark, dass sie da überhaupt hin wollen. Hoffe ich zumindest!
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27.04.2012 18:37 Uhr von Volksfreund
 
+2 | -0
 
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@Morcan: Andere Parteien arbeiten auch an ihren Programmen, nämlich immer dann, wenn man die Leute mit dem alten nicht mehr richtig verarschen kann. Parteiintern wird dann von "Kommunikationsproblemen" gesprochen, das liebe Stimmfieh verstünde das "ehere Ansinnen" nicht mehr.

Aber mit einer neuen Formulierung, bei der man "jede gesellschaftlich relevante Gruppe" mit einbezieht und einer neuen Kommunikationsstrategie geben dann wieder genügend Wähler "ihre Stimme ab" - werfen sie quasi für 4 Jahre in die Urne und beerdigen sie.

Ein paar ganz pfiffige denken in Zeiten der Not, dass die aktuellen Politikdarsteller die falschen wären und die man daher austauschen sollte, ohne aber die Systematik zu hinterfragen, die diese Schauspieler "gemacht" werden. Ein Teufelskreis...

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