27.04.12 13:12 Uhr
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Rita Süssmuth fordert Schutz für 3.400 iranische Oppositionelle

Seit dem Abzug der US-Streitkräfte im Irak sehen sich die dort lebenden Exil-Iraner Diskriminierung und sogar Angriffen durch die irakische Militärs ausgesetzt. Bei Angriffen der Armee auf das Lager Ashraf sind bisher mehr als 47 Iraner getötet worden. Auch im April kam es zu Übergriffen.

Die irakische Regierung hat Anfang dieses Jahres damit begonnen, die 3.400 Bewohner des Camps Ashraf in andere Auffanglager umzusiedeln. Die Versorgung mit Wasser und Medizin ist sowie die sanitären Einrichtungen sind dort katastrophal.

Trotz zahlreicher Versuche der irakischen Regierung die Ereignisse zu verschleiern, wurde die internationale Gemeinschaft aufmerksam. Die UN und andere Organisationen üben nun Druck auf den Irak aus und viele westliche Staaten haben sich bereit erklärt, den iranischen Flüchtlinge aufzunehmen.