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Bonität Spaniens von "A" auf "BBB+" herabgesetzt (Update)

Die Ratingagentur Standard & Poor´s hat die Bonität Spaniens von "A" auf "BBB+" gesenkt. Der weitere Ausblick sei negativ und es ist mit einer weiteren Abstufung zu rechnen.

Möglicherweise muss dem Bankensektor erneut unter die Arme gegriffen werden. Weiterhin scheinen die Arbeitsmarktreformen auf absehbare Zeit keine Jobs zu schaffen. Auch die Handelslage dürfte sich wegen wirtschaftlicher Probleme verschlechtern und das Risiko einer weiteren Verschuldung erhöhen.

Die spanische Regierung zeigte sich zuletzt zuversichtlich, in diesem Jahr ihr Sparziel zu erfüllen. Durch Einsparungen von 27 Milliarden Euro wollte Spanien an Brüssel einen Fehlbetrag von 5,3 Prozent melden. Im Jahr davor lag der Fehlbetrag noch bei 8,5 Prozent.


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WebReporter: Klopfholz
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Spanien, Herabstufung, Bonität, Standard & Poor´s
Quelle: www.ftd.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.04.2012 11:31 Uhr von Klopfholz
 
+1 | -2
 
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In Griechenland hatte es auch so angefangen. Hoffentlich fängt sich das Land und wir erleben kein zweites Griechenland.
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27.04.2012 11:48 Uhr von Adrian79
 
+4 | -2
 
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Wieder eine News wo nicht darauf geachtet wird, das es diese schon vor 3 Stunden gab...*gähn*
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27.04.2012 12:52 Uhr von ArrowTiger
 
+0 | -0
 
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Spekulanten! -- "Möglicherweise muss dem Bankensektor erneut unter die Arme gegriffen werden."

Finde ich auch! Um ihnen damit auf das Schafott zu helfen...
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27.04.2012 13:41 Uhr von Liquid_Steve
 
+1 | -0
 
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ahhh: fuck you!!!! die scheiss rating agenturen.... mich kotzts schon so lange an das diese penner so viel macht haben.... macht die ihnen nicht zusteht..... die ruinieren leben mit ihren prognosen..... verdammte scheisse, amerika kann schon lange lange lange seine schulden nich zahlen und da passiert nix..... da wuenscht man sich fast das jemand ma durchdreht und dennen alle richtig schoen den schuh ganz weit inen arsch schiebt!!!!!
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27.04.2012 13:55 Uhr von ArrowTiger
 
+1 | -0
 
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@Liquid_Steve: -- "amerika kann schon lange lange lange seine schulden nich zahlen und da passiert nix"

Das liegt vielleicht auch daran, daß eine Abwertung der USA keine Auswirkungen auf deren FED-Kredite hat. Eher im Gegenteil führte die letzte Mini-Abwertung sogar zu günstigeren Zinssätzen!

In der EU hingegen ist die direkte Kreditvergabe an EU-Länder durch die EZB ausgeschlossen, das geht nur über den Umweg über die normalen Banken - welche wiederum günstige Kredite über die EZB erhalten. Und deren Zinsen steigen, je mehr ein Land abgewertet wurde!

Ein perfides Geldvermehrungsspiel also, denn die Banken sind Kunden (ja, teils sogar Eigentümer!) der Ratingagenturen.

Die Banken verdienen also Milliarden nur für das Durchleiten des EZB-Geldes an die Länder! USA, Japan und Großbritannien sind hier wesentlich sinnvoller aufgestellt: die können sich ihr Geld günstig direkt bei ihren Zentralbanken holen (und dafür wurden diese ja eigentlich auch geschaffen), und sind daher immun gegen die Bewertungsspielchen der Ratingspekulanten.

Ein Schelm, der Böses dabei denkt... 8-^

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